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Lifestyle | Nürnberg - 15. März 2019

Frankens zauberhafter Klassik-Sommer

Am 25. Mai ist es so weit: Der „fränkische sommer 2019“ beginnt. Elf Wochen lang verzaubern dann hochkarätige Künstler in historischen Kirchen, wunderschönen Schlössern und an reizenden Orten Mittelfrankens ihr Publikum. Im Interview spricht Intendant Dr. Julian Christoph Tölle über Highlights, unvergessliche Momente und seine persönlichen Motive.

Herr Tölle, in wenigen Wochen geht das Eröffnungskonzert in Rothenburg ob der Tauber über die Bühne. Sind Sie nervös?

Nein, überhaupt nicht. Vielmehr kann ich es kaum erwarten, dass es losgeht. Musik zu machen ist für mich das Größte im Leben – das ist meine Sprache. In der Vorbereitungsphase arbeiten wir sehr hart, damit alles bestmöglich organisiert ist. Sobald die ,Party‘ dann steigt, ist es meine Aufgabe als Dirigent und die aller anderen Künstler, das Publikum zu verzaubern. Wir wollen die Menschen berühren. Sie sollen die Uhrzeit vergessen, aufhören zu denken und sich voll und ganz auf die Musik einlassen: Das ist unser Ziel. Wenn uns das gelingt, haben wir alles richtig gemacht.

Wann haben Sie mit der Organisation der Saison 2019 begonnen?

Vor über zwei Jahren haben Kulturmanagerin Friederike Schmiedl und ich mit der Planung angefangen. Wir stecken unglaublich viel Mühe, Kreativität und Herzblut in die Veranstaltung und sind dann auch bei jedem Konzert dabei – entweder hinter oder auf der Bühne. Auch das macht den Reiz des Festivals aus, es bekommt ein Gesicht. Und außerdem sind wir jederzeit für unsere Gäste da, beantworten Fragen und nehmen Wünsche entgegen.

Was macht den „fränkischen sommer“ sonst noch aus?

Wir sind eines der wenigen Festivals deutschlandweit, das nicht innerhalb von ein bis zwei Wochen an einem festen Ort seine Konzerte präsentiert. Vielmehr bespielen wir ganz Mittelfranken – und das über fast drei Monate hinweg. Das war auch Intention, als der ,fränkische sommer‘ ins Leben gerufen wurde: Man wollte Hochkultur zu den Leuten in die Region bringen. Die Resonanz der Menschen ist unglaublich. Wir werden mehr als herzlich in Empfang genommen, das ist beinahe so, als wenn man uns einen roten Teppich ausrollt.

Zum Charme des Festivals tragen gerade auch die außergewöhnlichen Spielorte bei. Haben Sie Lieblingslocations?

Natürlich gibt es Spielorte, die es mir persönlich besonders angetan haben – wie die mittelalterliche Burg Colmberg mit ihrem beeindruckenden Palas und den mächtigen Wehrmauern und das Blaue Schloss in Obernzenn. Ein tolles Konzert an einem solch herrlichen Ort ist ein einmaliges Erlebnis – insbesondere weil das Schloss extra für uns geöffnet wird. Bezaubernd ist auch das Open Air im Klosterhof Langenzenn; das Publikum sitzt unter freiem Himmel und es herrscht eine Atmosphäre wie im Bilderbuch. Viele der Locations sind relativ klein, manche bieten lediglich Platz für 120 Leute. Diese Spielorte versprühen ihren ganz eigenen Charme. Zwischen Zuhörern und Künstlern besteht eine fast innige Verbundenheit.

Intendant des Fränkischen Sommers
Dr. Julian Christoph Tölle ist Intendant des „fränkischen sommers“.
Auf welche Künstler freuen Sie sich am meisten?

Die Frage wird mir immer wieder gestellt, aber ich kann niemanden herausgreifen. Aber ich kann sagen: Die Dichte an hochkarätigen Musikern war noch nie so groß wie in diesem Jahr. So treten beispielsweise Sopranistin Marlis Petersen und Cellistin Tanja Tetzlaff auf. Sie und international bekannte Tenöre, Geiger, Pianisten, Chöre und Bassisten werden mit ihren Interpretationen von Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart, Gustav Mahler und vielen anderen Komponisten begeistern – davon bin ich überzeugt.

Und für unvergessliche Momente sorgen …

Jedes Konzert hat seinen ganz eigenen Spirit, der dem Publikum und uns nahegeht. Aber natürlich gibt es auch kuriose Begebenheiten, die man nicht mehr vergisst. In der vergangenen Saison wurde einer der Solisten in der Pause versehentlich auf der Toilette eingesperrt. Nach der Pause standen wir dann ohne den Künstler auf der Bühne. Zum Glück wurde er nach kurzer Zeit befreit … Es gibt immer Situationen, auf die man spontan reagieren muss – das ist keine Ausnahme, sondern die Regel.

Die Mercedes-Benz Niederlassung Nürnberg ist Mobilitätspartner des „fränkischen sommers“. Wie wichtig ist diese Unterstützung?

Enorm wichtig. Ohne unsere Sponsoren, Förderer und Partner wäre es kaum möglich, ein Festival in dieser Größenordnung zu realisieren. Schon seit Jahren können wir uns auf die Mercedes-Benz Niederlassung Nürnberg verlassen, die uns zwei C-Klassen zur Verfügung gestellt hat. Mit den Autos werden unter anderem die Künstler chauffiert.

Der „fränkische sommer“ in Zahlen

Alle zwei Jahre zieht der „fränkische sommer“ Musikliebhaber in seinen Bann. Fakten und Zahlen über das Festival 2019.

10.000 Besucher

Die meisten Besucher des „fränkischen sommers“ kommen aus Franken. Aber auch aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland reisen Gäste an, um die hochkarätigen Künstler und die besondere Atmosphäre zu erleben.

25 Konzerte

Regionale Künstler, internationale Größen und junge Nachwuchstalente hauchen dem Klassik-Festival Leben ein und begeistern mit ihren Interpretationen weltweit bekannter Komponisten das Publikum.

23 Locations

In Kirchen, Klosterhöfen und Kaisersälen finden die Konzerte statt. Aber auch Privatleute stellen Locations zur Verfügung – darunter der neu ausgebaute Kornspeicher in einem Hotel oder die Schreinerei „Die Möbelmacher“.

11 Wochen

Der „fränkische Sommer“ findet vom 25. Mai bis 11. August 2019 statt. Das Eröffnungskonzert geht in Rothenburg ob der Tauber über die Bühne und das Abschlusskonzert im Schloss Seehaus in Markt Nordheim.

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