18. November 2016

Abschlag
zum großen Finale

Einmal im Jahr wird die Geburtsstadt des Automobils zur Spielwiese des internationalen Golfsports. Beim MercedesTrophy World Final treffen dann in Stuttgart alle Amateur-Golfer aufeinander, die sich in den nationalen Vorentscheidungen des Turniers dafür qualifizieren konnten.

Vom 3. bis 8. Oktober 2016 konkurrierten 96 Spielerinnen und Spieler – die besten von mehr als 60.000 Startern aus über 60 Ländern – um die diesjährigen Spitzenpositionen. Die Golfplätze Schloss Nippenburg und Solitude vor den Toren der Stadt boten die perfekte Kulisse für ein Event, das nicht nur sportliche Glanzleistungen zu bieten hatte. Auch außerhalb des Platzes gab es für die Teilnehmer jede Menge spannende Eindrücke rund um den Golfsport und die Marke Mercedes-Benz. Für das Team Deutschland ging u. a. Robin Schnurr aus Augsburg ins Rennen. Im Interview schildert er uns seine Eindrücke von dem fünftägigen Finale.

Herr Schnurr, Sie haben sich aus über 60.000 Teilnehmern weltweit für das MercedesTrophy World Final qualifiziert. Macht Sie das stolz?

Und wie! Zuerst vertrat ich das Team Augsburg beim Deutschlandfinale und dann das Team Germany beim Weltfinale. Besser kann es nicht laufen.

Neben Ihnen bestand das Team aus dem Münchner Robert Melichar und Christoph Pohl aus Dresden. Wie verstanden sich zwei Bayern und ein Sachse?

Eigentlich waren wir ja sogar drei Bayern, da Christoph Pohl ursprünglich auch aus München kommt. Und drei Bayern verstehen sich natürlich auf Anhieb. (lacht) Der Teamgeist war jedenfalls super. Wir trafen uns an den Turniertagen zum Frühstück und fuhren gemeinsam zum Platz, obwohl unsere Startzeiten zwei Stunden auseinanderlagen.

Wie waren Ihre Eindrücke von der Veranstaltung in Stuttgart?

Es war der Hammer – alles war perfekt organisiert. Ein Riesenevent mit zahlreichen Highlights, jeder einzelne Tag war noch besser als der davor. Eine Woche voller toller Erfahrungen, Emotionen und neuer Bekanntschaften.„Man bekommt nicht jeden Tag die Chance, sich mit absoluten Profis zu messen. Das war ein echtes Highlight der MercedesTrophy.“Robin Schnurr

Das Team Deutschland beim MercedesTrophy World Final 2016
Gute Laune beim Team Germany: Robin Schnurr (2. v. r.) aus Augsburg im Kreise der deutschen Delegation.
Was war anders als beim deutschen Finale, bei dem Sie ja mit dem Team Augsburg gewonnen hatten?

Der größte Unterschied war natürlich die internationale Ebene - alle Teilnehmer feierten ein großes, globales Fest in Stuttgart. Es war einfach ein fantastisches multikulturelles Golfturnier auf höchstem Niveau.

Gab es besondere Herausforderungen?

Ja – trotz der langen Abendveranstaltungen jeden Tag aufs Neue nach einer kurzen Nacht auf dem Golfplatz sein Bestes zu geben. (lacht)

Was waren Ihre persönlichen Highlights?

Auf jeden Fall die vielen Sonderwertungen und Challenges. So konnte man zum Beispiel gegen den Major-Sieger Martin Kaymer und die DTM-Legende Bernd Schneider antreten.

Und wie haben Sie dabei abgeschnitten?

Gegen Martin Kaymer hatte ich keine Chance. Aber Bernd Schneider habe ich klar besiegt! Er musste allerdings auch bei eisigem Wind den ganzen Tag an seinem Loch stehen und war ganz schön durchgefroren, als wir zu ihm kamen.

Im Rahmen des Turniers wurde auch eine zukunftsträchtige Autostudie vorgestellt, der F 015 Luxury in Motion. Wie gefiel Ihnen der Wagen?

Ein geniales Auto auf der innovativsten Ebene. Nicht nur luxuriös, sicher, futuristisch, sondern auch ein echter Hingucker.

Was sind Ihre sportlichen Ziele für die Zukunft?

Mit der Mannschaft möchte ich den Wiederaufstieg in die Kramski 2. Bundesliga schaffen. Und ganz persönlich möchte ich mich für so viele weitere Mercedes-Benz Turniere qualifizieren wie möglich. Ich bleibe auf jeden Fall am Ball.

Robin Schnurr beim MercedesTrophy World Final
ROBIN SCHNURR
  • Alter: 24
  • Beruf: Sport- und Fitnesskaufmann
  • Wohnort: Augsburg
  • Handicap: -0,9