20. Februar 2017

5 Minuten mit ...
Frauke Ludowig

Millionen Zuschauer kennen und lieben sie, Frauke Ludowig, RTL-Moderatorin und eine der charmantesten Frauen im deutschen Fernsehen. Fünfmal in der Woche berichtet sie „exklusiv“ in ihrem Starmagazin über die Promi-Welt – und ist mittlerweile selbst ein Teil davon. Doch wie viel Glamour braucht ihr Privatleben? Hat sie Freunde aus der Showbranche? Und wer schmeißt bei der Moderatorin eigentlich den Haushalt? Im Kurz-Interview bringt Frauke Ludowig es auf den Punkt.

Beeindruckende High Heels, edle Kleider, funkelnder Schmuck – die Glamour-Welt 24/7 im Job und danach auch privat zu Hause ...

... finde ich ganz schlimm! Das Erste, was ich tue, wenn ich nach Hause komme: abschminken und Turnschuhe anziehen!

Neben Ihnen moderieren auch viele weitere prominente Frauen wie Katja Burkard, Ulrike von der Groeben und Nazan Eckes schon sehr lange bei RTL ...

... weil der Sender an bewährten Gesichtern festhält. Das kommt offensichtlich gut bei unseren Zuschauern an. Ob es Frauen im TV-Bereich generell leichter haben als Männer? Da bin ich mir unsicher. Denn wenn wir Moderatorinnen zum Schönheitschirurgen gingen, dann hieße es überall: „Guck mal, die hat sich liften lassen.“ (lacht)

Wenn Robbie Williams zu einem Pläuschchen unter Freunden einladen würde ...

... dann wäre das so, weil er ein sehr sympathischer Sänger aus der Showbranche ist. Meine echten Freunde stammen allerdings alle aus meinem privaten Umfeld, teilweise noch aus der Schulzeit. Ich habe mich immer dagegen gewehrt, im Umfeld meiner Sendung Freundschaften zu knüpfen. Denn das entspräche nicht meinem Charakter und wäre kontraproduktiv.

Die Beziehung zu Ihrer Familie im Heimatort Wunstorf in Niedersachsen ...

... ist sehr eng. Ich besuche sie, wann immer es geht. Weil ich in eine große Metzgerei-Familie hineingeboren wurde, habe ich früher selbst im Geschäft meiner Eltern hinter der Theke bedient. Wenn ich dort mal ungeschminkt einkaufe, passiert es mir deshalb auch mal, dass ich gefragt werde: „Sind Sie nicht die Schwester von der aus dem Fernsehen?“

Der Spagat zwischen Beruf und Ihrer Familie, dem Ehemann und den Kindern ...

... ist sicher nicht einfach. Die meiste Hausarbeit bleibt eben immer noch an uns Frauen hängen. Zum Glück helfen ab und an unsere Freunde und das Kindermädchen aus. Doch ich habe mir immer eine Familie gewünscht und ein Leben ohne meine beiden Töchter Nele und Nika mag ich mir gar nicht vorstellen. Die Geborgenheit der Familie gibt sehr viel Kraft – das gebe ich auch meinen Kindern mit auf den Weg.

Frauke Ludowig hält ein Mikrofon in der Hand und moderiert.