03. Juli 2017
Events | Ulm/Schwäbisch Gmünd

Mehr als Musik

Im Juli 2017 ist es wieder so weit: Das 29. Festival Europäische Kirchenmusik startet in Schwäbisch Gmünd. Grund genug, die Region genauer in Augenschein zu nehmen. Hier lässt sich der Sommer feiern – mit Musik, Film, Literatur und zahlreichen weiteren Veranstaltungen.

Wenn Musikfans aus aller Welt nach Schwäbisch Gmünd reisen, ist Sommer. Und der Besuch lohnt sich 2017. Unter dem Motto „In Raum und Zeit“ verwandelt das 29. Festival Europäische Kirchenmusik vom 13. Juli bis 6. August die Kirchen der Region in eine einzige große Bühne. In diesem Jahr eröffnet mit Cameron Carpenter ein ungemein kreativer und exzentrischer Organist das Festival. Generell zeichnet sich die Veranstaltung durch ihre große künstlerische Vielfalt aus. Das Repertoire reicht von Gospel über Chorsinfonik und Jazz bis zu Lesungen und Filmvorführungen.

Im Schatten des Ulmer Münsters findet ein Open-Air-Konzert statt.
Stimmungsvoll: ein Open-Air-Konzert in Schwäbisch Gmünd.

Doch Schwäbisch Gmünd und seine Umgebung haben mehr zu bieten als Konzerte. Abseits des Festivals findet man perfekte Ausgeh-Orte – zum Entdecken, Genießen und Ausspannen. „Musik, Theater, bildende Kunst – unsere Stadt ist spätestens seit der Landesgartenschau gerade im Sommer voller Menschen“, sagt Klaus Ripper, Vorsitzender des Gmünder Kunstvereins. Er schätzt besonders das kulturelle Angebot der Region und hat als Professor für Kunst an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd immer auch die Förderung des Nachwuchses im Auge.

Cameron Carpenter im Stauferland
Begnadeter Organist: Cameron Carpenter eröffnet das Festival.

Kunst – Moderne trifft Klassik

Dazu zählt unter anderem Heidemarie Ziebandt. Ihre Werke sind in der Galerie im Kornhaus bis zum 23. Juli 2017 zu sehen. Ein paar Kilometer entfernt sind große Meister ausgestellt. „Ein Ausflug in die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall lohnt sich auf jeden Fall“, so Ripper. Im Sommer sind hier Exponate von Dürer, Botticelli, Rembrandt oder Hundertwasser aus den Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien zu bewundern.

Vielfalt auf Radstrecken und Wanderrouten

Ebenso vielfältig wie das kulturelle Angebot sind die Sportmöglichkeiten im Stauferland. Hier punktet die Region vor allem mit ihren Höhen und Tälern. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: familienfreundliche Spazierwege, Bike Trails und Pedelec-freundliche Routen, Höhlen und Hochseilparks. Auch Gleitschirmflieger finden hier einen Anlaufpunkt. Gut gelegene Campingplätze erleichtern den Start in alle Aktivitäten, etwa der Campingplatz Aichelberg nahe Bad Boll. Ein wunderbares Reiseziel für den perfekten Tour-Begleiter: den neuen Marco Polo HORIZON. Der Van bietet ausreichend Platz und viel Komfort – mit integrierten Schlafmöglichkeiten.

Der Vorsitzende des Gmünder Kunstvereins, Prof. Klaus Ripper
Der Vorsitzende des Kunstvereins Schwäbisch Gmünd, Prof. Klaus Ripper.

Ausgehen in und um Schwäbisch Gmünd

Einheimische und Touristen verbringen gern Zeit am zentral gelegenen „Remsstrand“ des Restaurants Forum in Schwäbisch Gmünd. „Im Sommer wird hier auch der ‚Goldstrand’ betrieben, eine Bar unter freiem Himmel“, berichtet Ripper. Er lädt auswärtige Künstler nach den Vernissagen auch gern in die Bar Bassano oder in die Gaststätte Hohenrechberg ein. „Dieses Restaurant ist mein Geheimtipp mit einer kleinen, aber feinen handgeschriebenen Karte und einer ungezwungenen Atmosphäre.“

Radler
Das Stauferland: Abwechslung auch auf dem Rad.
Mitten in Schwäbisch Gmünd
Kultur und Ausgehen in und um Schwäbisch Gmünd