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Events | Reutlingen/Tübingen - 30. November 2018

Tübingen im Schokoladenrausch

Jedes Jahr im Dezember wird die märchenhafte Altstadt Tübingens in Schokolade getaucht: Das Schokoladenfestival „chocolART“ mit über 100 Ausstellern, Live-Schoko-Künstlern und einem kreativen Rahmenprogramm machen das Event zu Deutschlands größter Schoko-Erlebniswelt.

Hier trifft zart schmelzendes Konfekt auf exotisch-scharfe Pralinen, herbes Schokobier auf feinste Trinkschokolade und der süße Schaumkuss auf ein herzhaftes Wildmenü mit fairer Schokoladensauce. Über 100 Spitzenmanufakturen und Top-Chocolatiers aus Afrika, Süd- und Nordamerika sowie Europa präsentieren den Schokoholics hier ihre edlen Kreationen. Die „chocolART“ lockt jährlich über eine viertel Million Besucher nach Tübingen, der Besuch gehört mittlerweile schon fest zur vorweihnachtlichen Tradition in der Universitätsstadt.

Das Schoko-Programm

Doch nicht nur Naschkatzen kommen auf ihrem Streifzug über das Festivalgelände an ihre Beute. Das kulturelle Rahmenprogramm bietet einzigartige Möglichkeiten, die Vielfalt der Schokolade kennenzulernen: Dazu gehören kreative Workshops, bei denen die Teilnehmer lernen, ausgefallene Weihnachtsschokolade oder Schokoladengeschenke selbst herzustellen – und das Beste: Hier kann jeder bestimmen, was in seiner Schokolade steckt! Auf mehreren Schoko-Tastings – darunter auch eine „vegane Versuchung“ – können süße Zungen und Hobby-Gourmets die unterschiedlichen Qualitäten der Schokolade und die Besonderheiten der ausgewählten Zutatenliste erschmecken.

Impressionen von der Chocolart, dem Schokoladenfestival in Tübingen
Die chocolART 2018 lädt zu einer kulinarischen Reise ein.

Am Samstag lädt die große Schoko-Einkaufsnacht bis 22 Uhr zum Schlemmen, Shoppen und Verweilen ein. Die kleinen Schoko-Fans können sich dann in der mobilen Schoko-Werkstatt des „Happy Schoko“-Projekts kreativ austoben: Hier dürfen sie ihre Lieblingssüßigkeit selbst herstellen und ganz nach eigenem Geschmack gestalten. Kulinarisches i-Tüpfelchen: Während der „chocolART“ erhalten Besucher in vielen Restaurants in Tübingen speziell zubereitete Schoko-Spezialitäten.

Faire Schokolade

Tübingen ist seit Dezember 2010 offizielle Fairtrade-Stadt. Und auch die „chocolART“ macht mit: Das Schokoladenfestival stellt bewusst heraus, dass hinter dem Genuss auch immer eine Verantwortung der Produzenten und Verbraucher stehen muss. Vorträge und Ausstellungen informieren über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kakaobauern. Auch viele der internationalen Aussteller achten darauf, dass ihre Produkte aus fair gehandelten Rohstoffen produziert werden, der Anteil fair produzierter und gehandelter Schokoladen auf der „chocolART“ steigt jährlich.

Schoko-Art-Liveacts

Schoko-Kunstinteressierte und alle, die eine Pause vom Schlemmen benötigen, können sich auf der „chocolART“ von Live-Vorführungen in der Kakaomalerei inspirieren lassen. Ein Highlight der Schoko-Erlebniswelt: der chocolateROOM. Eine gläserne Konditorei auf dem historischen Tübinger Marktplatz inmitten der kunstvoll beleuchteten Fachwerkhäuser. Hier führen Baden-Württembergs Top-Konditoren ihr faszinierendes Handwerk vor – Spionieren ist ausdrücklich erwünscht! Das Publikum kann bei der Produktion des berühmten Tübinger Schoko-Schaumkusses CHOCOlino zusehen und beobachten, wie Kunstwerke aus Schokolade entstehen.

Schokoladen-Wissen

Bitterer Anfang

Den ersten Trinkkakao stellten unter anderem die Azteken um 1000 vor Christus her. Dafür wurden die Kakaobohnen zerstoßen und als kaltes Getränk bei religiösen Zeremonien konsumiert. Da Kakaobohnen von Natur aus sehr bitter schmecken, wurde das Getränk „Xocólatl“ getauft – zu Deutsch etwa „Bitterwasser“. Ihre Würze und Süße erhielt die (Trink-)Schokolade erst im 16. Jahrhundert durch die Zugabe von Pfeffer, Vanille, Mais und später Honig und Rohrzucker.

Empfindliches Gut

Wird Schokolade zu lange Luft und Licht ausgesetzt, oxidieren ihre Fette. Geschmack und Geruch können sich zum Unangenehmen verändern. Bei Wärme und Feuchtigkeit bildet sich aus den Fettkristallen schnell ein fleckiger, weißlicher Reif auf der Oberfläche. In den Kühlschrank sollte Schokolade allerdings auch nicht: Sie ist „geruchsempfindlich“, das heißt, sie nimmt schnell Fremdgerüche an – insbesondere weiße Schokolade. Die ideale Lagertemperatur  liegt zwischen 12 und 18 Grad – dunkel und luftdicht verpackt.

Die Schoko-Experten

Sie sind Experten des guten Geschmacks und haben das nötige handwerkliche Fingerspitzengefühl: Chocolatiers bedienen von der Auswahl der Bohne bis hin zur Verzierung ihrer Pralinen alles aus einer Hand. Chocolatier ist in Deutschland kein eigenständiger Ausbildungsberuf, sondern erfordert eine vorherige Ausbildung zum Beispiel zum Konditor, Confiseur oder Lebensmitteltechnologen. Erst dann kann man sich über gezielte Weiterbildungen auf Schokoladenprodukte spezialisieren.