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Innovationen - 17. April 2018

G-Klasse:
Bewährtes wird noch besser

Seit 1979 ist die G-Klasse die Geländewagen-Ikone von Mercedes-Benz. Ihre einzigartige DNA ist stärker als die Zeit, zeigt sich von kurzfristigen modischen Strömungen unbeeindruckt und bleibt ihrem Ursprung treu. Dies gilt auch für die neue G-Klasse 2018, die Ende Mai in den Niederlassungen Premiere feiert (Kraftstoffverbrauch Super kombiniert: 11,8 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 269 g/km*).

Die Mercedes-Benz G-Klasse ist seit ihrer Premiere vor beinahe 40 Jahren ein Fahrzeug, das polarisiert. Zu groß, zu kantig, zu unvernünftig, sagen die einen. Kraftvoll, unverwüstlich und zeitlos, schwärmen die anderen. Das neue Modell der G-Klasse versucht nicht, mit diesen (Vor-)Urteilen aufzuräumen. Vielmehr ist den Ingenieuren und Designern bei Mercedes-Benz, Mercedes-AMG und Magna Steyr in Graz das Kunststück gelungen, die Stärken des SUV-Urvaters noch zu verbessern. „Eine Ikone wie die G‑Klasse technologisch weiterzuentwickeln war Herausforderung und Chance zugleich. Jedes Teil und jede Schraube kam auf den Prüfstand“, erklärt Dr. Gunnar Güthenke, Leiter Produktbereich Geländewagen bei Mercedes-Benz. Herausgekommen ist eine moderne Generation der G-Klasse, die nach wie vor die DNA der ersten Baureihe enthält: stark, selbstbewusst und souverän.

Die Offroad-DNA der G-Klasse wurde in Kunstharz konserviert.
#strongerthantime: Ein 280 GE von 1979 wurde für die Präsentation der neuen G-Klasse 2018 in 44,4 Tonnen Kunstharz gegossen.

Auch 2018 ist die G-Klasse eine Ikone

Die ikonischen Elemente des Luxus-Geländewagens erfüllen heute wie damals ganz bestimmte Funktionen und verleihen der G-Klasse ihr einzigartiges Aussehen. Sie finden sich auch in der neuen Baureihe von 2018: der markante Türgriff und das charakteristische Schließgeräusch, die robuste Außenschutzleiste, das exponierte Ersatzrad an der Hecktür und die augenfälligen Blinker. Auf den zweiten Blick offenbaren sich die Optimierungen: 53 Millimeter länger und 121 Millimeter breiter wirkt die neue G-Klasse noch präsenter, auf der Straße ebenso wie im Gelände. Alles wirkt noch mehr wie aus einem Guss: Straffere Flächen, schmalere, präzisere Fugen und harmonischere Übergänge bestimmen das Exterieur. Zudem wurden die Radläufe und der Stoßfänger stärker in die Karosserie integriert. Wer in die G-Klasse einsteigt, findet zahlreiche Design-Elemente des Exterieurs wieder. Etwa die Form der Rundscheinwerfer, die sich in den seitlichen Belüftungsdüsen widerspiegelt. Oder die Gestaltung der ikonischen Blinker, die sich in den Lautsprechern findet. Typisch für die G-Klasse bleiben zudem der Haltegriff vor dem Beifahrer oder die in Chrom hervorgehobenen Schalter für die Differenzialsperren.

Das Interieur ist deutlich komfortabler geworden.
Der Innenraum der G-Klasse wurde luxuriös und modern neu interpretiert.

Technik auf dem Niveau von morgen

Der „G“ bleibt also ein echter „G“ – unter anderem dank seines serienmäßigen Leiterrahmens, der drei 100-prozentigen Differenzialsperren und der Geländeuntersetzung LOW RANGE. Übergeordnetes Ziel der Entwicklung war es aber, die Fahreigenschaften sowohl onroad als auch offroad zu verbessern. Das neue Fahrwerk entstand in Zusammenarbeit mit Mercedes-AMG, die auch für das neue Performance-Modell verantwortlich zeichnen. Das Ergebnis ist eine Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenker-Vorderachse in Kombination mit einer starren Hinterachse. Das macht die neue G-Klasse im Gelände noch leistungsfähiger und auf der Straße deutlich agiler, dynamischer und komfortabler als ihr Vorgänger. Dabei galt es für die Ingenieure, um jeden Millimeter zu kämpfen, denn Geländegängigkeit heißt nicht zuletzt auch maximale Bodenfreiheit: 270 Millimeter zum Vorderachsgetriebe (241 Millimeter zwischen den Achsen) bieten viel Potenzial für maximale Durchsetzungsfähigkeit und Fahrspaß im Gelände. Dabei unterstützt den Fahrer der neue „G-Mode“: Dieses Offroad-Fahrprogramm passt die Verstelldämpfung des Fahrwerks und die Lenkung sowie die Gaspedalkennlinie an, vermeidet unnötige Schaltungen und sorgt damit für beste Kontrolle und maximale Geländegängigkeit.

Selbst im „Urban Jungle“ zu Hause

Dank des neuen Vorderachskonzepts wurde gleichzeitig auch die Onroad-Performance der G-Klasse gesteigert. Der „G“ fährt sich auf der Straße so agil wie komfortabel und gibt dem Fahrer ein präzises Lenkgefühl. Der Geländewagen bleibt nun stabiler in der Spur, unter anderem aufgrund einer höheren Torsionssteifigkeit. So besteht die steife Karosserie jetzt aus verschiedenen Stahlsorten – Kotflügel, Motorhaube und Türen hingegen aus Aluminium. „Der neue ‚G‘ bleibt ein ‚G‘, nur besser.“Ola Källenius, Vorstand Daimler AG Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung Durch diesen neuen Material-Mix konnte die G-Klasse rund 170 Kilogramm abspecken. Die bis zu fünf intelligenten Fahrprogramme für die G-Klasse sorgen dafür, dass sich die Fahrzeugcharakteristik auf Knopfdruck und in Sekundenschnelle verstellen lässt. Das System DYNAMIC SELECT ändert auf Wunsch des Fahrers die Eigenschaften von Motor, Getriebe, Fahrwerk, Lenkung und Assistenzsystemen. Im „ECO“-Modus ist beispielsweise eine besonders verbrauchsorientierte Fahrweise möglich.

Die neue G-Klasse 2018 kommt überall hoch.
Die Teststrecke der G-Klasse auf dem Schöckl bietet Steigungen von bis zu 60 Prozent.

Produktexperten von Mercedes-Benz beschreiben in diesem Film die Entstehung der neuen G-Klasse. Weitere Videos zur Geländewagen-Ikone bietet diese Playlist.

Das Gerüst des G

Herausragende Fahreigenschaften und Fahrsicherheit dank hoher Kontrolle sind seit jeher charakteristisch für die Mercedes-Benz G-Klasse. Sie basieren auf kompromisslosen Offroad-Eigenschaften.

Leiterrahmen

Der extrem verwindungssteife Leiterrahmen gehört auch 2018 zur G-Klasse von Mercedes-Benz wie der Schöckl zu Graz. In der überarbeiteten Version bietet dieser Rahmen weiterhin eine robuste und besser für den Geländeeinsatz geeignete Basis, als es eine selbsttragende Karosserie tun könnte. Der Leiterrahmen bildet dabei den tiefsten Punkt der Konstruktion und schützt so nicht nur den Tank und die Abgasanlage bei Bodenkontakt – etwa beim Überfahren von Hindernissen – sondern ebenso auch die Aggregate des Fahrzeugs. Er ist aus bis zu 3,4 Millimeter dicken Stahlblechen zusammengefügt.

Fahrwerk

Die G-Klasse verfügt über eine Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenker-Vorderachse in Kombination mit einer starren Hinterachse. Die Komponenten der Doppelquerlenker-Vorderachse sind direkt am Leiterrahmen befestigt. Diese Anordnung garantiert gute Fahrbarkeit jenseits des Asphalts. Hinten wird im Unterschied zum Vorgänger die neue Starrachse mit vier Längslenkern auf jeder Seite und einem Panhardstab geführt. Das macht normale Straßenfahrten noch komfortabler. Im Gelände sorgt die Bodenfreiheit von 241 Millimetern zum Hinterachsgetriebe für Sicherheit.

Karosserie

Die steife Karosserie aus Stählen und Aluminium ist 170 Kilogramm leichter als beim Vorgänger. Um die G-typischen Türscharniere und -griffe zu bewahren, passten die Entwickler diese an die neue Aluminiumbauweise an. Die tragenden A- und B-Säulen werden aus hochfestem Stahl gefertigt. Dabei bedeutet weniger Masse keinesfalls weniger Stabilität – im Gegenteil: Die Torsionssteifigkeit von Rahmen, Karosserie und Aufbaulager konnte um mehr als die Hälfte erhöht werden! Neben Verbesserungen bei Fahreigendynamik und -komfort resultiert daraus auch eine erhöhte Qualität unter anderem im Geräuschverhalten.