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Innovationen - 05. Dezember 2017

Teilen ist Trend

Weniger besitzen, mehr teilen – die Sharing Economy ist der neue Megatrend. Und er hat auch ins Thema Mobilität Einzug gehalten: Carsharing wird immer beliebter, mehr als 1,7 Millionen Teilnehmer sind derzeit bei den 150 Anbietern in Deutschland registriert. Das Mercedes-Benz Kundenmagazin hat sich umgehört, warum und wann sich Carsharing wirklich lohnt.

Sich auf das Wesentliche konzentrieren, die laufenden Kosten senken oder einfach nachhaltiger leben. Immer mehr Menschen nutzen Carsharing-Angebote, vor allem wenn sie jung sind und in der Großstadt leben. Ihr Anteil stieg gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent, das gab der Dachverband der deutschen Carsharing-Anbieter (bcs) bekannt. Mittlerweile gibt es deutschlandweit insgesamt knapp 600 Orte, in denen Fahrer Autos mit anderen Nutzern teilen, anstatt einen privaten Wagen zu fahren. „In innenstadtnahen Wohngebieten ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug heute bis zu 20 private Pkw“, sagt Willi Loose, Geschäftsführer des Bundesverbands CarSharing. „Carsharing befreit Städte also in erheblichem Umfang von ungenutzten Autos.“

Fünf Gründe, warum und wann sich Carsharing lohnt

Carsharing lohnt sich für viele, eine App auf dem Handy erleichtert den Buchungsprozess

1. Die Idee des Teilens

Ob auf dem Firmenparkplatz, vor der Haustür oder in der Garage – einen Großteil des Tages und nachts steht ein Auto im Durchschnitt auf privaten oder öffentlichen Plätzen herum. „Warum ein Auto nicht nur dann nutzen, wenn man es wirklich braucht?“, das ist die Idee, die hinter Carsharing steckt. Durch den generellen Anstieg an Share-Economy-Angeboten in verschiedenen Bereichen wie Medien, Urlaub und Gastronomie ist die Toleranz stark gestiegen, Dinge zu teilen statt zu besitzen.

2. Gut für den Geldbeutel

Regelmäßig anfallende Kosten für Versicherung, Steuern, Sprit, Parkgebühren und Wartung können beim Carsharing gespart oder zumindest drastisch reduziert werden. Denn die sind bei den meisten Carsharing-Angeboten bereits inklusive. Auch über unvorhersehbare Reparaturkosten und den Wertverlust des eigenen Autos muss man sich keine Sorgen machen, wenn man keins hat.

3. Für wen es sich lohnt

Carsharing bietet sich für alle an, die nicht täglich oder nicht regelmäßig für längere Strecken ein Auto benötigen. Besonders beliebt ist es deshalb bei Großstädtern, die auch den öffentlichen Nahverkehr nutzen, bei Studenten und bei Familien, die sich keinen Zweitwagen anschaffen möchten. Aber auch immer mehr private und öffentliche Unternehmen greifen auf diese Form der Mobilität zurück. Fazit: Je weniger Kilometer man also jährlich mit dem Auto zurücklegen möchte, desto mehr lohnt es sich, auf Carsharing umzusteigen.

„In innenstadtnahen Wohngebieten ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug heute bis zu 20 private Pkw.“Willi Loose, Geschäftsführer des Bundesverbands CarSharing 4. Der Umwelt zuliebe

Auch die Umwelt profitiert, denn laut Bundesverband CarSharing sind in Carsharing-Flotten bereits heute rund hundert Mal mehr E-Fahrzeuge in Betrieb als im gesamten deutschen Pkw-Bestand. Während ein privater Pkw durchschnittlich nur eine Stunde am Tag bewegt wird und damit insbesondere in Städten wertvolle Flächen blockiert, ist dies bei Carsharing-Fahrzeugen nicht der Fall. Hinzu kommt, dass Carsharing-Nutzer das Auto meist nur ergänzend zu öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad nutzen.

5. Immer schön spontan bleiben

Ein Samstagsausflug ins Möbelhaus, ein Wochenendtrip an die Nordsee oder eine Citytour – dank Carsharing kann man immer das Auto wählen, das man gerade braucht. Denn die meisten Carsharing-Anbieter verfügen über verschiedene Automodelle in ihrer Flotte, vom Kleinwagen bis zum Transporter ist alles dabei.

Carsharing lohnt ich auch für die Umwelt: bei car2go wird bereits jeder zehnte Kilometer elektrisch zurückgelegt
Nachhaltig: Beim Carsharing-Anbieter car2go wird bereits jeder zehnte Kilometer elektrisch zurückgelegt.

Wie funktioniert’s?

Wer Carsharing nutzen möchte, sollte sich bei verschiedenen Anbietern in der Umgebung informieren. Sobald eine Entscheidung gefallen ist, schließt man mit dem Anbieter einen Rahmenvertrag ab, teilweise fallen dabei Anmeldegebühren an. Danach können alle Fahrzeuge des Anbieters rund um die Uhr selbstständig gebucht werden, sofern sie verfügbar sind. Das lässt sich ganz unkompliziert über die entsprechende Website oder eine Handy-App erledigen. Öffnen kann man das gewählte Auto dann mit einer Chipkarte oder mit dem Handy. Die Art der Abrechnung und die Preise sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich: Während manche pro gefahrene Minute abrechnen, tun das andere pro gebuchte Stunde und Kilometer. Ein Vergleich lohnt sich.

Croove ist eine Carsharing-Plattform von Daimler, die für alle Marken offen ist und wie Airbnb funktioniert. Perfekt für Autobesitzer, die ihren Wagen nicht immer brauchen, und für Menschen, die nur stunden- oder tageweise ein Fahrzeug mieten wollen.

Verschiedene Carsharing-Systeme

Stationäres Carsharing

Bei dieser Variante gibt es feste Stationen, an denen die Autos abgeholt und auch wieder abgestellt werden müssen. Während des Buchungsvorgangs muss der Kunde meist schon entscheiden, von welcher Station er das Fahrzeug abholen möchte und wie lange er es benutzt. Bei Bedarf lässt sich die Buchung natürlich verlängern, sofern keine andere Person das Auto bereits gebucht hat. Ein Vorteil dieser klassischen Variante des Carsharings sind die geringen Kosten pro Stunde. Deshalb wird sie gerne für längere Fahrten wie Ausflüge und Wochenendtrips genutzt. Laut Bundesverband CarSharing teilen sich beim stationären Carsharing durchschnittlich 48,4 Kunden ein Fahrzeug.

Free-Floating-Carsharing

Free Floating steht für moderne und spontane Mobilität, von der man vor allem in Städten profitiert. Denn innerhalb des Geschäftsbereiches des Anbieters können die Autos überall abgeholt und abgestellt werden. Diese Variante ermöglicht somit auch ein flexibles Umsteigen auf andere Verkehrsmittel: Wer im Winter zum Beispiel gerne bequem mit dem Auto zum Kneipenviertel fahren möchte, kann das tun und zurück das Taxi oder einen Bus nehmen. Beim Free Floating teilen sich laut Bundesverband CarSharing durchschnittlich 172,8 Fahrer ein Auto. Das liegt daran, dass Free Floating vor allem die Nachfrage nach sehr kurzen innerstädtischen Fahrten bedient. Zu den größten Anbietern gehört car2go – allein in Deutschland nutzen 720.000 Kunden das Angebot von Daimler und Europcar. Standorte sind in Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, München, Stuttgart und im Rheinland (Köln, Düsseldorf). Je nach Stadt gibt es bei car2go zusätzlich ausgewiesene Parkflächen oder die Erlaubnis, auch Anwohnerparkplätze zu nutzen.

Privates Carsharing

Neben professionellen Carsharing-Angeboten der großen Anbieter mit ihren eigenen Flotten gibt es auch immer mehr Privatpersonen, die ihr Auto zeitweise anderen zur Verfügung stellen. Zu diesem Zweck existieren spezielle Plattformen, deren Betreiber sich auf die Vermittlung von privaten Fahrzeuganbietern und -mietern spezialisiert haben. Beim privaten Carsharing können private Fahrzeuganbieter ihr Auto also jenseits vom eigenen Bedarf gewinnbringend einsetzen. Eine solche Möglichkeit bietet beispielsweise Croove – der intuitive App-basierte Dienst von Mercedes-Benz, der für alle Automarken offen ist. Wer sich auf diese Weise ein Auto mietet, kann es kostengünstig, einfach und komplett versichert nutzen. Die Übergabe des Autos findet entweder persönlich zwischen Anbieter und Mieter statt oder mithilfe eines kostenpflichtigen Hol- und Bringdienstes. Aktuell kann Croove in sechs deutschen Großstädten genutzt werden: Berlin, Düsseldorf, Köln, München, Stuttgart und Frankfurt am Main.