13. Juli 2017

smart fährt vor

Er ist kompakt und leise – und aufregend anders: Mit dem smart electric drive kann man sich sehen lassen. Die beiden smart Experten Hannes Besch und Rene Kreissl verraten, was das kleine Energiebündel zum perfekten Stadtauto macht und wie man damit stets mobil bleibt.

Am 24. Juni präsentiert smart die aktuelle Generation seiner electric drive Modelle. Was ist neu?

Rene Kreissl: Eine ganze Menge. Der neue smart electric drive ist im Vergleich zum Vorgänger ein komplett neu konstruiertes und designtes Fahrzeug. Er hat eine größere Reichweite von nun 160 Kilometern* (laut NEFZ) sowie eine höhere Dauer- und Maximalleistung von 41 beziehungsweise und 60 Kilowatt. Damit kommt man in der Stadt locker über den Tag. Die Batterie wird nicht mehr wie beim Vorgänger monatlich „gemietet“, sondern ist nun bereits im Fahrzeugpreis enthalten. Der smart electric drive verfügt zudem über eine reichhaltige Serienausstattung wie Cool & Audio – Klimaautomatik & Radio –, Vorklimatisierung des Fahrzeuges an der Steckdose sowie einen aktiven Brems-Assistenten.

Hannes Besch: Darüber hinaus bringt der smart electric drive natürlich alle weiteren Vorteile des neuen smart mit: den rekordverdächtig kleinen Wendekreis von nur 6,95 Metern beim coupé und cabriolet und 9,05 Metern beim forfour sowie eine Vielzahl an cleveren Sonderausstattungen wie das Winterpaket mit erweiterter Innenraumisolierung und Lenkradheizung.

Was spricht überhaupt für ein Elektrofahrzeug?

Rene Kreissl: Neben der Tatsache, dass der smart electric drive lokal emissionsfrei unterwegs ist, überzeugen vor allem sein Komfort und die Lautstärke. Dadurch, dass der Wagen kein Getriebe hat, fährt er sich sehr komfortabel und noch dazu nahezu lautlos. Zudem entfällt das Schalten.

Hannes Besch: Vor allem aber bieten die Modelle enorm viel Fahrspaß, denn zu jedem Zeitpunkt steht das volle Drehmoment zur Verfügung. So ist man richtig flott unterwegs. Das sollte man selbst erleben – am besten bei einer Probefahrt. Hinzu kommt, dass die Fahrzeuge eine Energierückgewinnung nutzen und somit noch sparsamer unterwegs sind als ihre konventionell betriebenen Brüder. Als Elektrofahrzeug ist der smart electric drive außerdem von der Kfz-Steuer befreit, und viele Versicherungen bieten sehr günstige Tarife für solche Fahrzeuge an.

„Der smart electric drive bietet enorm viel Fahrspaß. Den muss man erleben.“Hannes Besch, smart Verkaufsberater

Teammonteur Rene Kreissl und smart Verkaufsberater Hannes Besch schauen aus einem schwarz-roten smart electric drive.
Rene Kreissl, Teammonteur smart und Spezialist für smart ed (links), und Hannes Besch, smart Verkaufsberater. Die smart electric drive Modelle überzeugen mit Komfort und Fahrspaß – ob als smart fortwo (Stromverbrauch kombiniert: 12,9 kWh/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km), smart cabrio (Stromverbrauch kombiniert: 13,0 kWh/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km) oder smart forfour (Stromverbrauch kombiniert: 13,1 kWh/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km).
Wie werden Elektroautos bezuschusst und wie erhalte ich den Zuschuss?

Hannes Besch: Der Zuschuss für Elektrofahrzeuge beträgt 4.000 Euro, wobei sich der Hersteller und der Staat den Zuschuss zur Hälfte teilen. Der sogenannte Umweltbonus lässt sich beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) beantragen.

Für wen ist der smart electric drive der richtige Begleiter?

Rene Kreissl: Vor allem für Leute, die im urbanen Umfeld unterwegs sind, etwa in der Frankfurter City. Und sie sollten eine Lademöglichkeit wie Steckdose oder Wallbox besitzen. Serienmäßig verfügen alle Modelle über einen neuen leistungsstarken On-Board-Lader. Mit der Wallbox für Garage, Carport oder am Firmenstellplatz lädt man das Auto komfortabel und schnell in etwa 3,5 Stunden auf, bezogen auf das Laden von 20 bis 100 Prozent. Auch an einer der Ladesäulen dauert die Aufladung der Batterie nicht länger. Wenn keine Ladesäule oder Wallbox in der Nähe ist, lässt sich der smart electric drive auch an einer üblichen Haushaltssteckdose anschließen. Das Laden am gewöhnlichen Stromnetz dauert circa sechs Stunden. Ab Anfang 2018 ist zudem ein 22-kW-Bordlader verfügbar, mit dem das Laden an einer Wallbox nur ungefähr eine Stunde dauert.

Wie finde ich in Frankfurt eine öffentliche Ladestation?

Hannes Besch: Am einfachsten mit einer App. Empfehlenswert sind die Apps der Mainova, MainOrt und von Newmotion. Alternativ findet sich auf frankfurt.de eine Liste der Ladestationen. Auf der Internetseite goingelectric.de sind viele Stationen deutschlandweit zu finden. Sehr empfehlenswert ist auch die Seite chargemap.com.

Was muss ich tun, damit ich dort aufladen kann?

Rene Kreissl: Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um an einer Ladestation Strom laden zu können. In Apcoa-Parkhäusern beispielsweise ist das Laden des Fahrzeuges im Parktarif enthalten. Bei anderen Ladestationen zahlt man für das Aufladen – entweder am Parkautomaten oder man schließt einen Tarif mit dem betreibenden Energieversorger ab. Dann lässt sich die Ladesäule per Smartphone aktivieren.

Leider sind die Ladestationen oft belegt. Kann ich vorher einen Platz reservieren?

Hannes Besch: Das ist bisher in der Regel leider nicht möglich. Es gilt: „Wer zuerst kommt, lädt zuerst.“ Die Ladesäulenbetreiber arbeiten aber an entsprechenden Lösungen.

Wie viele Lade-Intervalle hält der Akku?

Rene Kreissl: Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Sicher ist, dass der Akku mit der Zeit an Kapazität verliert. Der Verlust ist allerdings so gering, dass smart alle Elektrofahrzeuge mit einem Batteriezertifikat ausliefert. Dieses garantiert, dass die Batteriekapazität in den ersten acht Jahren und bis 100.000 Kilometer nicht unter 70 Prozent fällt. Sollte dies doch geschehen, schicken wir die Batterie zum Hersteller, der die Batteriepacks austauscht.

Haben Sie noch einen heißen Tipp, wo ich den smart electric drive erleben kann?

Hannes Besch: Am besten in unserem smart center Am Kaiserlei. Online kann man ganz einfach einen Termin für eine Probefahrt vereinbaren. Unser Team ist der kompetente Ansprechpartner für Beratung, Verkauf und selbstverständlich auch für den Service. Unsere Mitarbeiter in der Werkstatt sind alle speziell zum Thema Elektromobilität geschult worden und damit stets auf dem aktuellen Stand.

Der Youtube-Kanal Motorvision hat den neuen smart electric drive bereits ausgiebig unter die Lupe genommen.