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Innovationen | Wuppertal - 27. Mai 2019

ImFlow:
Das Auge surft mit

Große Unternehmen sind in Sachen Digitalisierung inzwischen weit fortgeschritten. Kleinere Dienstleister oder Händler haben hingegen häufig noch Hemmungen im Umgang mit sozialen Medien und neuen Marketingansätzen. Wie auch diese mit wenig Aufwand von den Vorteilen des Digitalen wie etwa Augmented Reality profitieren, zeigt die Wuppertaler Agentur ImFlow von Marion Floßbach.

Wer ein modernes Smartphone besitzt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit schon mit Augmented Reality oder kurz AR in Berührung gekommen. Man denke nur an die kleinen, virtuellen Comic-Sticker, die ein Selfie dekorieren. Die Technik, die hinter dem Fachbegriff für die Verknüpfung von virtuellen Elementen mit einem realen Bild oder Video steht, ist also im Alltag angekommen. Anwendung findet sie zum Beispiel auch als Richtungshinweis im Navigationssystem vieler Mercedes-Benz Modelle mit MBUX, als nützliches Tool für die Übersetzung von Straßenschildern in fremden Ländern oder als mitreißendes Spiel auf dem Smartphone. „Handys, die geeignet sind für Augmented Reality, sind mittlerweile so weit verbreitet, dass AR-Anwendungen auch für kleinere Dienstleister und Händler interessant werden“, sagt Marion Floßbach, Geschäftsführerin der Wuppertaler Agentur ImFlow. Die Ausrede „für meine Kunden ist das nichts“ gelte nicht länger.

Augmented Reality auf der Motorhaube

Eine Möglichkeit, sich die Anwendung von AR aus nächster Nähe anzuschauen, gab es in der Mercedes-Benz Niederlassung Wuppertal bei der Vorstellung der neuen B-Klasse. Hier war ein Schriftzug auf der Motorhaube der Ausstellungsfahrzeuge mit einem entsprechenden digitalen Hinweis hinterlegt. Wenn man sein Smartphone mit der App von ImFlow darauf richtete, lief im Display auf der Fläche des Schriftzugs der Werbeclip zur B-Klasse. „Wir können alle möglichen Bilder oder Schriften dafür nutzen. Es müssen nur ausreichend kontrastreiche Bildpunkte vorhanden sein“, erklärt Benedikt Bergenthal, Digitalchef bei ImFlow.

Ein Smartphone bietet den Einstieg in die Welt von Augmented Reality.
Marion Floßbach und Benedikt Bergenthal wollen die Digitalisierung vorantreiben.

Gestandenes Start-up

2014 gründete die PR-Expertin ihre Agentur für Kommunikation. „Unser Ziel war es von Beginn an, unseren Kunden die gesamte Palette anzubieten – von Fotos und Videos über Werbeanzeigen bis hin zu Events. Dabei nutzen wir alle Möglichkeiten, die die Digitalisierung uns bietet“, so Floßbach. „Augmented Reality bedeutet, mit einem Bein in der realen und mit dem anderen Bein in der digitalen Welt zu sein.“Marion Floßbach 2016 kam dann die IT-Sparte zur Öffentlichkeitsarbeit dazu und aus ImFlow Public Relations wurde ImFlow Connect. Schon mit dem Firmensitz im Wuppertaler W-tec beweist ImFlow seinen Anspruch, nah am Puls der Zeit zu sein. „Das ist ja quasi unser Silicon Valley hier in der Region“, sagt die ImFlow-Chefin, „wir profitieren sehr von der Nähe zu anderen Start-ups. Man inspiriert und hilft sich.“

Die AR-Videos von ImFlow können auch zum Mitnehmen gespeichert werden. Ein Schwerpunkt: Augmented Reality.
Was macht das Baby auf der Motorhaube? Augmented Reality verschmilzt das Digitale mit dem Realen.

Videos für Nutzer ständig verfügbar

Die AR-App von ImFlow für iOS und Android fungiert wie ein zentraler, digitaler Marktplatz für Einzelhändler und Dienstleister in Wuppertal. „Gemeinsam mit Partnern wie Mercedes-Benz oder dem Bürgerverein Elberfeld-Mitte wollen wir sie publik machen“, sagt Floßbach. In der Zeitschrift des Bürgervereins „Schau in die Stadt“ werden einige Anzeigen und Geschichten per Augmented Reality zum Leben erweckt. „Damit verbinden wir Print und Mobile. Wir haben einige schöne Videos gedreht, die exklusiv nur in dem Magazin oder in den teilnehmenden Geschäften zu sehen sind“, erklärt Floßbach. In der Buchhandlung Mackensen gibt es zum Beispiel aus Anlass des 150. Geburtstags von Else Lasker-Schüler eine Lesung von Werken der Elberfelder Dichterin. Floßbach: „Wir wollen die Wuppertaler dazu animieren, diese Videos wie in einem Computerspiel einzusammeln – und dabei auch als Kunde zu profitieren.“

Ökologie im Blick

Besonders stolz sind Marion Floßbach und Kompagnon Benedikt Bergenthal darauf, sämtliche Programmierungen und App-Entwicklungen mit ihrem kleinen Team von insgesamt nur vier Personen zu stemmen. „Wir haben sogar unsere eigene Server-Infrastruktur aufgebaut, wo wir unsere Inhalte hosten“, sagt Bergenthal. „Die Server stehen in Deutschland und werden komplett mit Ökostrom betrieben. Das war uns wichtig.“ Ein weiteres Beispiel für die gelungene Verbindung von Virtualität und Realität.

Augmented Reality findet in immer mehr nützlichen Tools Verwendung. Ein Schwerpunkt: Augmented Reality.
Bei Mercedes-Benz wird Augmented Reality zum Beispiel in der neuen MBUX Navigation eingesetzt.
Marion Floßbach und Benedikt Bergenthal betreiben die Agentur ImFlow in Wuppertal. Ein Schwerpunkt: Augmented Reality.

ImFlow Connect

Heinz-Fangman-Straße 2–4
42287 Wuppertal
www.imflow.me