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Innovationen | Dortmund - 07. Januar 2019

Groß trifft Klein

Immer auf der Suche nach dem besonderen Schatz: Klassiker-Fans und Modellauto-Sammler sind ständig „auf der Jagd“. Besonders Modellauto-Börsen sind für sie eine wertvolle Fundgrube und eine willkommene Möglichkeit, persönliche Kontakte zu knüpfen. Wir haben auf dem „Groß trifft Klein“-Event der Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund mit einem Modellauto-Experten gesprochen: über Raritäten, wahre Schätze und die Vorteile des Modellauto-Clubs.

Das Internet bietet für Modellauto-Sammler scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten: Hier kann international und zu jeder Tages- und Nachtzeit gestöbert, gehandelt und ersteigert werden. Doch gerade Raritäten und alte Schätze aus Privatbesitz tauchen hier oft gar nicht erst auf. Die werden lieber über „Vitamin B“ – Bekannte, Freunde oder auf Modellauto-Börsen – gehandelt und persönlich an ihre neuen Besitzer übergeben. Deswegen ein Muss für alle Jäger und Sammler: die Jahresveranstaltung des Mercedes-Benz Modellauto-Clubs (MBMC). Die wurde dieses Jahr auch für alle anderen kleinen und großen Mercedes Fans zum Highlight …

Mercedes-Benz für Große und Kleine

„Groß trifft Klein“ – so das Motto der diesjährigen Veranstaltung in der Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund. Für dieses besondere Event haben sich der Mercedes-Benz Veteranen Club (MVC Ruhr) und der Modellauto-Club zusammengetan: Heraus kam ein unterhaltsamer Familientag mit Modellauto-Börse. Über 30 Aussteller aus Deutschland und den Niederlanden boten ausgewählte Modelle ihrer umfangreichen Sammlungen an. Zwischen Stöbern, Feilschen und Benzingesprächen konnten sich die großen und kleinen Besucher mit Getränken sowie süßen und deftigen Leckereien stärken. Höhepunkt für viele Gäste: eine Sonderfahrt mit einem restaurierten historischen Stadtbus des AG Nahverkehr Dortmund e.V.

Groß trifft klein Modellautobörse in Dortmund
Das „Groß trifft Klein“-Event fand in den Räumlichkeiten der Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund statt.

Impressionen vom Event „Groß trifft Klein“.

Traumauto von Mercedes-Benz gesucht?

Einmal im Leben einen Flügeltürer besitzen. Oder einen echten Klassiker aus den 1950er-Jahren sein Eigen nennen. Für viele Auto- und Oldtimer-Fans bleibt das ein unerfüllter Traum. „Auch ich habe nicht genug Garagen, um mir all meine Automobilwünsche zu erfüllen“, sagt Heinz Nowack vom Mercedes-Benz Modellauto-Club (MBMC). „Umso schöner ist es, wenn man sich mit den Miniaturformaten gleich einen ganzen Fuhrpark edler Karossen nach Hause holen kann.“

Viele Besucher der Modellauto-Börsen sind aber vor allem auf der Suche nach ihren eigenen Fahrzeugen, die sie aktuell besitzen oder früher einmal gefahren haben. Heute bestellen viele Kunden in der Niederlassung zu ihrem neuen Fahrzeug auch gleich das passende Modellauto. Diese erscheinen heute in der Regel zum gleichen Zeitpunkt in verschiedenen Maßstäben. Das war damals natürlich noch nicht so: Auch Peter Kulp, Vorsitzender des Mercedes-Benz Veteranen Clubs, hätte gerne seinen Klassiker als Modellauto, ist bisher aber noch nicht fündig geworden.

Nach oben keine Grenzen

Nowacks teuerstes Miniaturauto ist ein seltenes Mercedes Topmodell aus den 1930er-Jahren – der Mercedes-Benz 770 K. „Es handelt sich dabei um ein wunderschönes Blechfahrzeug, welches sogar mit einer alten Flachbatterie zu beleuchten ist. Diese Modellautos fangen, je nach Zustand, bei einem Verkaufspreis von 2.000 bis 3.000 Euro an.“ Dass das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist, beweisen handgearbeitete Modelle und Sonderanfertigungen. Gerade im Bereich der Tretautos werden auf Bestellung Fahrzeuge hergestellt, die den großen nachempfunden sind. Diese liegen dann auch schnell mal bei 20.000 Euro. „Nach oben hin gibt es – wie bei den großen Vorbildern – keine Grenzen. Darunter sind Einzelstücke, die von Goldschmieden gefertigt werden. Sie bauen Ihr Modell aus Echtgold – bei Wunsch sogar mit Edelsteinen verziert“, so Nowack.

Ein teures Modellauto auf der Groß trifft Klein Modellautobörse
Gehört zu den wertvolleren Stücken: The true Roadster im Maßstab 1:8. Ein 30 Jahre alter Bausatz in original Mercedes-Benz Lackierung. Die Speichen der Felgen sind einzeln verchromt worden, die Leder-Innenausstattung – ebenfalls Originalstoff.
Der Oldtimer von Peter Kulp
Peter Kulp, Vorsitzender des Mercedes-Benz Veteranen Clubs Ruhr, sucht das Modell des Mercedes-Benz 170 S Cabriolet B noch in „seiner“ Farbe.

Leidenschaft verbindet

„Das Schöne am Clubwesen ist, dass man regelmäßig mit Gleichgesinnten zusammenkommt und sich über seine Leidenschaft austauschen kann“, erzählt Nowack. Der Modellauto-Club ist international vertreten – in den USA, in Russland sowie in den Niederlanden. In Deutschland gibt es sechs regionale Stammtische. Die Clubmitglieder treffen sich einmal im Monat zum Essen, zu Ausfahrten und veranstalten Tauschbörsen, auf denen doppelte Modelle getauscht werden und seltene erworben werden können. Highlight des Jahres ist natürlich die Jahresversammlung, eine offizielle Veranstaltung mit Rahmenprogramm, einer Modellauto-Börse und einem Festabend. „In der Mercedes-Benz Clubgemeinschaft spielt es keine Rolle, ob Jung oder Alt – es geht ungezwungen zu, man ist gleich beim „Du“ und hat einfach Spaß auf den gemeinsamen Events.“

Exklusive Modelle für Clubmitglieder

Ein exklusives Angebot für die Modellauto-Clubmitglieder: „Jedes Jahr wird ein Fahrzeugmodell ausschließlich für den Club hergestellt, das auch nur bei uns erworben werden kann.“ Traditionell handelt es sich dabei um ein Modell im Maßstab 1:87 der Firma Herpa in einer Lackierung oder einer Sonderausstattung, die es zuvor so noch nicht gab. Die Auflage ist in der Regel limitiert auf ca. 100 Stück. Dieses Jahr gab es zusätzlich eine wirkliche Besonderheit zu erwerben: Die beiden Cabriolet-Prototypen des „Baby-Benz“, der 190er W201 von 1982, wurden von der Firma AutoCult für den MBMC im Maßstab 1:43 in einer Auflage von je 150 Exemplaren hergestellt.