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Innovationen | Hamburg - 24. Mai 2019

Hamburg Energie:
smart für die Verkehrswende

„Mobil bleiben ohne Verzicht“ ist das erklärte Ziel von Hamburg Energie. Für alle, die an Elektromobilität interessiert sind, hat der Versorger jetzt ein besonderes Angebot in Kooperation mit dem smart center Hamburg.

Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Und braucht man zuerst mehr Elektrofahrzeuge, um der Elektromobilität zum flächendeckenden Durchbruch zu verhelfen, oder eine bessere Ladeinfrastruktur, also mehr Ladesäulen? Welche Anreize kann man schaffen, damit Privatpersonen und Gewerbetreibende auf Elektrofahrzeuge umsteigen und mehr Ladepunkte geschaffen werden? Von diesen gibt es aktuell rund 14.000 in Deutschland (Stand März 2019), Spitzenreiter in Europa bei der Dichte des Netzes ist Norwegen. Fragen, die Energieproduzenten, Versorger und Automobilhersteller seit Längerem beschäftigen. Bei Hamburg Energie treibt Geschäftsführer Michael Prinz die Verkehrswende konsequent voran. „Hamburg Energie ist ein Unternehmen, das wie kaum ein anderes die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit verkörpert.“ Das Mercedes-Benz Kundenmagazin hat mit Michael Prinz über aktuelle Projekte, mögliche Anreize zum Umstieg auf Elektromobilität und Kooperationen in Hamburg gesprochen.

Der Energiebunker Wilhelmsburg versorgt die umliegenden Wohnungen mit Wärme.
Der Energiebunker in Wilhelmsburg versorgt die umliegenden Wohnungen mit Wärme aus einem riesigen Pufferspeicher.
Herr Prinz, was muss denn nun zuerst kommen: die Henne oder das Ei?

Wir denken, dass die Zukunft in einer engen Kooperation von Energieversorgern, Autoherstellern und Unternehmen liegt. Die Mobilitäts­frage zusammen anzugehen ist genau der richtige Weg. Dann sprechen wir nicht mehr über Henne und Ei, sondern erhalten langfristig eine Mobilität ganz ohne Verzicht. Das ist unser Credo.

Wie kann so eine Kooperation aussehen?

Etwa so wie die Kooperation von Hamburg Energie mit smart  – einer Marke, die ab 2020 alle Modelle elektrifiziert haben wird und wie keine zweite für Mobilität gerade im urbanen Raum steht. Elektromobilität kann man nur über ein Fahrzeug erleben, und mit unserem Ökostrom und einem smart haben wir ein attraktives Rundum-Paket für die Verkehrssituation in der Hansestadt. Der Nutzer hat so die einmalige Chance, E-Mobilität aus einer Hand zu beziehen.

Welchen Beitrag liefert Hamburg Energie ansonsten?

Wir speisen als zentraler Stromlieferant über 700 Ladepunkte, die für die Nutzer frei zugänglich sind, mit Ökostrom, unabhängig vom Stromversorger – eine echte Besonderheit. Die Nutzungsdaten zeigen, dass manche Ladesäule sogar in Vollauslastung läuft. Das freut uns besonders.

Warum?

Es ist eine wichtige Erkenntnis für uns, denn es zeigt, dass die Ladepunkte sich an den richtigen Stellen befinden. Es wird sehr genau überprüft, wo Ladestationen eingerichtet werden, wo sie sinnvoll sind. Da fallen einem natürlich die Gegend rund um das Rathaus oder die Hafencity ein, es gibt allerdings auch weniger offensichtliche Standorte. „Wir glauben an Mobilität ohne Verzicht und Einschränkungen.“Michael Prinz

Meinen Sie die Ladestationen der Privathaushalte?

Das müssen nicht zwingend private Ladestationen sein. Denn wo halten sich die Leute im Normalfall tagsüber auf? Bei der Arbeit, zum Beispiel im Büro. Das bedeutet, wir müssen die Arbeitgeber, die Unternehmen überzeugen, die entsprechende Infrastruktur zu schaffen, damit die Mitarbeiter ihre Fahrzeuge während der Arbeitszeit ans Netz hängen können. Die Lösung der Standortfrage sehen wir als einen großen Hebel für die Elektromobilität.

Was tun Sie dafür?

Hamburg Energie setzt sich dafür ein, E-Mobilität im gewerblichen Bereich voranzutreiben. Wir bieten deshalb Unternehmen, Institutionen wie Vereinen und Stiftungen oder Wohnungsbauunternehmen maßgeschneiderte Lösungen an. Die Firmen kommen vermehrt auf uns zu, wir glauben daher, dass die Nachfrage massiv nach oben gehen wird. Die Stadt Hamburg hat vor Kurzem darüber hinaus das Projekt ELBE gestartet: das größte deutsche Modellvorhaben für einen systematischen, netzdienlichen Aufbau von Ladestationen für E-Fahrzeuge an und in Gebäuden, die als Wohnimmobilie oder Gewerbeimmobilie genutzt werden, sowie auf gewerblich genutzten Flächen wie Werksgeländen oder Firmenarealen.

Michael Prinz treibt als Geschäftsführer von Hamburg Energie die Verkehrswende voran.
Michael Prinz, studierter Elektrotechniker und Wirtschaftsingenieur, treibt als Geschäftsführer von Hamburg Energie die Verkehrswende voran.
In Hamburg tut sich also einiges in Sachen Elektromobilität. Und Sie privat?

Ich fahre einen Plug-in-Hybrid, der ist für mich als Pendler aus dem Hamburger Umland ideal. Ich bin damit sehr zufrieden – und immer wieder erstaunt, dass alle eine Meinung dazu haben, aber keiner einen fährt. Auf Dauer möchte ich allerdings vollelektrisch fahren.

Manche Kritiker monieren die Herkunft des Stroms.

Die Frage, wie fair die Energie für die Elektroautos ist, finde ich ein bisschen am Punkt vorbei. Das fragt bei einem Verbrenner ja auch niemand. Wenn wir Ökostrom und Elektromobilität zusammenbringen, dann haben wir meiner Meinung nach ein rundum gelungenes Paket.

Und in Zukunft?

Wir haben genug Quellen und ich glaube an die intelligente Verknüpfung der Ressourcen – auch durch die verbesserten Möglichkeiten, die sich mit der Digitalisierung bieten. Wir müssen eigentlich kein Windrad mehr abschalten.

Die Hamburg Energie GmbH wurde 2009 gegründet.
Hamburg Energie GmbH
  • Gründung:

    2009, zu 100 Prozent im Eigen­tum der Freien und Hansestadt Hamburg

  • Unternehmen:

    privatwirtschaftlich organisiertes Energieversorgungsunter­nehmen (Strom und Gas)

  • Angebot:

    Verkauf von ausschließlich klimafreundlich erzeugtem Strom; seit 2010 auch Erdgas-Produkte

  • Umsatz:

    225 Millionen Euro (2017)

  • Web:

    www.hamburgenergie.de

Saubere Mobilität für kleines Geld

Seit April können Gewerbetreibende und Privatpersonen die neue, saubere Mobilität für zwei Jahre zum Vorzugspreis ausprobieren. Die 50 smart EQ fortwo passion in der limitierten Edition „Hamburg Energie“ kommen mit einer coolen Beklebung daher und verfügen über allen Komfort, den man in der Stadt so braucht. Zusätzlich gibt es eine Ladekarte für die öffentlichen Ladestationen. Interesse an einer eigenen Ladestation? Kein Problem! Weitere Informationen zu dieser Aktion, zu Angeboten für Privatkunden und der Förderung von bis zu 40 Prozent für Gewerbe­treibende gibt es unter elektromobilitaethamburg.de.

Die Hamburg-Energie-Edition des smart EQ fortwo passion ist auf 50 Stück limitiert.
Die „Hamburg Energie“-Edition des smart EQ fortwo passion ist auf 50 Stück limitiert.