Erstelle Deine persönliche Artikelsammlung. Wähle die Schlagworte, die Deinen Interessen entsprechen.
+
Auswahl anzeigen

Alle Tags

Innovationen

Digitalisierung
E-Mobilität
Car-Sharing
Autonomes Fahren
Assistenzsysteme
Sicherheit

Lifestyle

Design
Start-Up
Nachhaltigkeit
Kult

Menschen

Mode
Pionier
Produktexperte
Markenbotschafter
Kunst
Soziales Engagement

Reise

Städtetrip
Essen & Trinken
Shopping
Mobilität
Abenteuer
Kultur

Events

Ausstellung
She's Mercedes
Fahrertraining
Roadshow
Pop-Up Store
Ausfahrt

Sport

Well-Being
Golf
Reiten
Tennis
Motorsport
Fitness

Innovation

Fahrzeugklassen

  • #A-Klasse
  • #AMG GT
  • #B-Klasse
  • #C-Klasse
  • #CLA
  • #CLS
  • #E-Klasse
  • #EQ
  • #G-Klasse
  • #GLA
  • #GLC
  • #GLE
  • #GLS
  • #Klassiker
  • #Maybach
  • #Nutzfahrzeuge
  • #S-Klasse
  • #SL
  • #SLC
  • #Smart
  • #V-Klasse
  • #X-Klasse
Innovationen | Hannover - 21. März 2017

Das E
entdecken

Die Zeit ist reif für die Elektromobilität. Das Thema ist präsent in aktuellen Debatten. Doch welche Rolle spielt die Technologie im Alltag? Ein aktueller Faktencheck – im E-Mobility-Kompetenzzentrum von Mercedes-Benz Hannover und im Interview mit Gerd Röttger, der für sein Unternehmen eine elektrische B-Klasse angeschafft hat.

Effizient, ressourcenschonend und lokal emissionsfrei – die Elektromobilität gehört die Zukunft. „Das Thema wird öffentlich stark diskutiert, wir spüren ein deutlich wachsendes Interesse“, stellt Marko Duchow fest. Der Leiter Verkauf Pkw hat die Initiative ergriffen und das Kompetenzzentrum für Elektromobilität in der Mercedes-Benz Niederlassung Hannover eingerichtet.

Die Präsentation

Mercedes-Benz Hannover setzt die Elektroautos im Autohaus an der Podbi prominent in Szene. Dort sind die aktuellen Modelle ausgestellt – zum Sehen, Anfassen, Reinsetzen und Probefahren. An Informationsstelen und durch Multimedia-Präsentationen werden hier Daten, Fakten und viel Wissenswertes rund um die Modelle vermittelt.

Im Kompetenzzentrum für Elektromobilität in Hannover sind die aktuellen Modelle von Mercedes-Benz ausgestellt.
Das Kompetenzzentrum für Elektromobilität in der Mercedes-Benz Niederlassung Hannover an der Podbielskistraße.
Marko Duchow, Leiter Pkw-Verkauf der Mercedes-Benz Niederlassung Hannover, im Kompetenzzentrum für Elektromobilität.
Marko Duchow ist Leiter Pkw-Verkauf der Mercedes-Benz Niederlassung Hannover und hat das Kompetenzzentrum für Elektromobilität initiiert.

Das Angebot

Bei den Plug-in Hybrid-Modellen hat Mercedes-Benz aktuell von der C- bis zur S-Klasse das umfangreichste Angebot. Rein batterieelektrisch angetrieben sind der Mercedes-Benz B 250 e (elektrischer Energieverbrauch NEFZ: ab 16,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km; Energieeffizienzklasse A+) und die neuen Modelle von smart. Als einer der ersten Hersteller weltweit bietet smart seine komplette Modellpalette sowohl mit Verbrennermotoren als auch voll batterieelektrisch an. Ab Frühjahr 2017 sind die neuen electric drive Modelle erhältlich.

Die Beratung

Das Informationsbedürfnis beim Thema Elektromobilität ist groß. Deshalb hat die Niederlassung Mitarbeiter im Verkauf qualifiziert. Sie sind gefragte Spezialisten. „Es ist ein neues Produkt und gleichzeitig die Evolutionsstufe in der modernen Mobilität“, so Duchow. „Bei den unterschiedlichen Technologien der Elektrofahrzeuge ist es wichtig, die richtige Lösung für den Mobilitätsbedarf des Kunden zu finden.“ Fahrzeuge mit rein batterieelektrischem Antrieb sind für urbane und regionale Mobilität prädestiniert. Langstrecken müssen beispielsweise mit Ladestopps geplant werden. Plug-in Hybride verbinden das Beste beider Mobilitätswelten und erhöhen dank Verbrennungsmotor die Reichweite.

Die Reichweite

Im Plug-in Hybrid kann der Elektroantrieb – je nach Fahrweise und –bedingungen – für die lokal emissionsfreie Mobilität auf einer Distanz von rund 30 Kilometern sorgen. Mit der neuen Modellgeneration der S-Klasse will Mercedes-Benz die elektrische Reichweite des Plug-in Hybrids auf rund 50 Kilometer steigern. Unabhängig von der Batterieladung bleibt der Plug-in Hybrid mit seinem Verbrennungsmotor mobil.

Mit ihrem rein batterieelektrischen Antrieb schafft die Mercedes-Benz B-Klasse rund 200 Kilometer nach NEFZ. Sie deckt damit problemlos den durchschnittlichen regionalen Mobilitätsbedarf eines Autofahrers ab. Und für Langstrecken – beispielsweise im Urlaub – kann für zwei Wochen kostenlos ein Ersatzfahrzeug mit Verbrennungsmotor gemietet werden. Ideal für die Mobilität im urbanen Raum sind die neuen electric drive Modelle von smart. Eine komplette Batterieladung genügt für eine stadtverkehrsgerechte Reichweite von rund 160 Kilometern nach NEFZ.

Die neuen electric drive Modelle von smart.
Die neuen electric drive Modelle von smart kommen im Frühjahr 2017 in die Niederlassung Hannover: smart fortwo electric drive (Stromverbrauch kombiniert: 12,9 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km. Energieeffizienzklasse A+), smart forfour electric drive (Stromverbrauch kombiniert: 13,1 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km. Energieeffizienzklasse A+) und smart fortwo cabrio electric drive (Stromverbrauch kombiniert: 13,0 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km. Energieeffizienzklasse A+).

Die Lademöglichkeiten

Neben der Reichweite sind vor allem die Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge von Belang. Die Experten der Mercedes-Benz Niederlassung Hannover kennen sich aus und beantworten auch Fragen zur Ladeinfrastruktur. Mercedes-Benz bietet beispielsweise für zu Hause eine Wallbox an, auch in Kombination mit einem Stromspeicher. An der leistungsstarken Wallbox oder einer öffentlichen Ladesäule wird die Batterie besonders schnell geladen. Die neuen smart electric drive „tanken“ hier zum Beispiel in 1 bis 3,5 Stunden den Akku voll auf. An einer normalen Haushaltssteckdose vergehen 6 bis 8 Stunden. Und das Laden wird immer bequemer: Die nächste Modellgeneration der S-Klasse stellt kabellos induktiv eine Verbindung zum Stromnetz her – und lässt sich per App sogar autonom auf die Ladeeinheit rangieren.

Die Förderung

Der Kauf von Elektroautos wird mit 1,2 Millionen Euro Förderung vom Bund und den beteiligten Automobilherstellern unterstützt. 4.000 Euro gibt es für reine Elektroautos. Plug-in-Hybrid- und Hybrid-Fahrzeuge mit max. 50 g/km CO2-Emissionen werden mit 3.000 Euro gefördert. Die Experten im E-Mobility-Kompetenzzentrum der Mercedes-Benz Niederlassung Hannover informieren Käufer, wie sie den Umweltbonus beantragen.

Die neue Marke EQ

Das neue Concept EQ.

Das Concept EQ von Mercedes-Benz gibt als Studie einen Ausblick auf eine neue Fahrzeuggeneration mit batterieelektrischem Antrieb. Daimler setzt bei der Mobilität der Zukunft bewusst nicht auf nur eine Antriebsform, sondern auf unterschiedliche Technologien. Diese sind optimal auf die jeweiligen Anforderungen und Fahrzeugtypen zugeschnitten. Mit der neuen Produktmarke EQ leitet Mercedes-Benz eine Elektrooffensive ein, die alle Fahrzeugsegmente von der Kompakt- bis zur Luxusklasse sowie zusätzliche Dienstleistungen und Technologien abdecken wird.

Pioniergeist trifft Innovation

Ein bisschen Pioniergeist gehört noch dazu, wenn man ein Elektroauto fährt, erzählt Gerd Röttger. Er hat einen B 250 e für den Firmenfuhrpark seines Unternehmens IN tIME Express Logistik in Isernhagen angeschafft und berichtet von seinen Erfahrungen.

Herr Röttger, wie fährt sich der B 250 e?

Das Elektroauto begeistert mich – obwohl ich als Autofan besonders Sound, Kraft und Fahrkultur von V-8-Motoren liebe. Aber die elektrische B-Klasse überzeugt auf ihre Art. Sie fährt sehr leise und das große Drehmoment macht Spaß.

Welche Erfahrungen haben Sie schon gemacht?

Die erste Ausfahrt war ein kleiner Familienausflug. Wir alle haben wie gebannt auf die Reichweite geschaut und uns gefragt, ob wir wieder zu Hause ankommen. Das ist heute kein Thema mehr. Man muss nur immer die Batteriekapazität im Blick haben, rechtzeitig laden und am besten die Vorklimatisierung am Netz nutzen. Und mit einem Elektrofahrzeug stellt man sein Fahrverhalten schnell um, um sparsam unterwegs zu sein. Man fährt zügig und effizient und nutzt die Energierückgewinnung beim Bremsen.

Warum haben Sie ein Elektroauto gekauft?

Wir arbeiten als Logistiker vor allem für die Automobilindustrie. Und unsere Auftraggeber verpflichten uns, klimaneutral zu arbeiten. Wir gleichen also unseren CO2-Austoß durch Aufforstungsprojekte aus. Da ist es logisch, dass wir dort, wo es möglich ist, gleich auf die Emissionsvermeidung setzen. Sehr wichtig ist auch das zweite Argument. Für uns ist es ein Testobjekt, um zu begreifen, wie sich das Geschäft unserer Kunden durch die Elektromobilität verändern wird.

Das müssen Sie erklären ...

Unser Geschäft ist sehr speziell. Als Kurierdienst transportieren wir hauptsächlich dringend benötigte Ersatzteile oder Produktionsmaterialien für die Automobilindustrie. In einem Elektrofahrzeug kommen ganz neue Bauteile zum Einsatz, zum Beispiel die Batterien. Auf diese Anforderungen wollen wir uns einstellen.

Gerd Röttger im Mercedes-Benz B 250 e.
Gerd Röttger (45) ist Geschäftsführer der IN tIME Express Logistik in Isernhagen. Das Unternehmen fährt eine batterieelektrische B-Klasse.
Was macht Ihr Business aus?

Es ist ein totales Ad-hoc-Geschäft. Da fehlt in einer Werkstatt oder einer Fabrik irgendwo in Europa oder auch bei Testfahrten am Polarkreis oder in der Wüste ein Teil. Und wir bringen’s schnellstmöglich hin – damit die Produktion weiterlaufen kann oder eine Reparatur fristgerecht fertig wird. Jeder Tag überrascht uns neu.

Klingt sehr anspruchsvoll, so kurzfristig zu reagieren. Wie schaffen Sie das?

Der Schlüssel zu unserer enormen Flexibilität liegt in der Software, die wir selbst entwickelt haben. So steuern wir mit hoher Qualität unser Logistiknetz und die Aufträge. Rund 100 Sprinter und 7,5-Tonner von Mercedes-Benz haben wir im eigenen Fuhrpark, hinzu kommen viele Fuhrunternehmen als Partner. Insgesamt sind für IN tIME europaweit rund 1.000 Fahrzeuge unterwegs mit durchschnittlich 400 Kilometern Fahrstrecke am Tag.

Wie setzen Sie den Mercedes-Benz B 250 e ein?

Bei unseren Mitarbeitern erfreut sich die elektrische B-Klasse als Poolfahrzeug großer Beliebtheit. Bei 200 bis 220 Kilometern realistischer Maximalstrecke wird das Elektroauto vor allem in der Stadt und Region eingesetzt. Vorbehalte, dass die Batterieladung nicht weit genug reicht, haben sich schnell zerstreut. Viele entwickeln einen regelrecht sportlichen Ehrgeiz für die größte Reichweite. Als Werbung für die grüne Antriebstechnologie stellen wir den Mitarbeitern das Fahrzeug auch für Fahrten in der Freizeit zur Verfügung. Und eine Ladesäule gleich am Haupteingang unseres Firmengebäudes sorgt dafür, dass das Thema Elektromobilität immer im Blick bleibt.

Die Abbildung der Mercedes me connect App auf einem Smartphone. Sie zeigt zum Beispiel die Batterieladung oder auch die nächste Ladesäule.
Mit Mercedes me connect werden per App zum Beispiel die Batterieladung oder auch die nächste Ladesäule auf dem Smartphone angezeigt.