19. August 2016
Lifestyle

Bullys Burger Truck:
Du isst, wo du bist

Der Streetfood-Trend bringt immer mehr Abwechslung in den Speiseplan. Bullys Burger waren mit die Ersten, die Berufstätigen ihre Mittagspause schmackhaft gemacht haben.

12 Uhr mittags in Frankfurt. Wie jeden Donnerstag macht Bullys Burger Truck Halt im Hof des Mainbuildings, einer exklusiven Büroimmobilie gegenüber der alten Oper. Hier arbeiten Anwälte, Banker und Berater. Auch bei dieser anspruchsvollen Klientel steht Street Food hoch im Kurs – was man an der langen Schlange vor dem Burger Truck sieht, der vor der Tür auf seine Kunden wartet.

Hot Cuisine

Die bunten Trucks bringen Farbe ins Straßenbild und sorgen mit frisch zubereiteten Gerichten aus aller Welt für Abwechslung auf dem Speiseplan. Bei Bullys Burger ist Grillen von Anfang an echte Handarbeit. Schon 2012 hat Gründer Daniel Zoumpoulakis im Frankfurter Ortsteil Bockenheim die erste Filiale von Bullys Burger eröffnet. „Damals waren Burger noch nicht so im Trend wie heute“, erinnert sich Zoumpoulakis, der das Unternehmen mit seinem Vater Christos und Jugendfreund Erdem Kilavuz leitet. Gerade 26 war der Jungunternehmer, als er sich selbstständig machte, und hatte doch schon viel Erfahrung in der Gastronomie. „Nightlife, Bars – das alles hat mich schon immer gereizt.“ Und Burger. „Unsere Rezepte habe ich alle selbst entwickelt. Ich habe mir 150 Kilogramm Fleisch gekauft, und dann habe ich in der heimischen Küche experimentiert.“

Mitarbeiter von Bullys Burger Truck belegen die Hamburger mit frischem Fleisch, Tomaten und Salat.
Im Inneren des Trucks geht es eng zu. Da muss jeder Handgriff sitzen.
Stylische Graffitis schmücken den typisch amerikanischen Foodtruck.
Beim Truck handelt es sich um einen Freightliner MT 45 Step-Van von 1998. Zoumpoulakis hat das Fahrzeug bei der US-Army in Würzburg entdeckt.

Burgermobil mit Stil

Offenbar hat er den Geschmack der Zeit getroffen: Schon 2013 folgte in Mainz die nächste Filiale, 2015 am Oeder Weg die zweite Frankfurter Filiale. Seit Oktober 2013 gibt es Bullys Burger Truck, der neben Events wie der Präsentation des neuen smart regelmäßig drei Standorte in und um Frankfurt ansteuert. „Die Idee ist eigentlich aus der Not entstanden, weil wir immer wieder Catering-Anfragen hatten“, sagt der Gründer. Inzwischen gehört Bullys Burger Truck zur jungen rührigen Szene freiheitsliebender Truck-Gastronomen, die sich in diesem Sommer zum zweiten Mal nach 2016 an vier Freitagen beim Food Truck Friday versammeln „Am Anfang habe ich mir 150 Kilogramm Fleisch gekauft und zu Hause in der Küche experimentiert.“Daniel Zoumpoulakisund den Frankfurtern rund um den Löschteich vor der Jahrhunderthalle Street Food aus aller Welt nahebringen.

Frische ist erste Burgerpflicht

Im Truck beschränkt sich Bullys Burger auf den Standard: zwei Beilagen und fünf feste Burger wie den „New York Bully Burger“ mit Spiegelei und hausgemachtem Krautsalat. „Ein Riesenviech“, schwärmt sein Erfinder. In den Filialen ist die Auswahl größer. Dort stehen auch regelmäßig ausgefallene Varianten auf der Karte, wie der Elvis Burger mit gebackener Banane. „Einige Kunden streichen auch noch Erdnussbutter drauf.“ Anregungen für solche Rezepte holt sich der Chef bei Reisen in die USA, nach London und Shanghai. Im Truck wie in der Filiale legt Zoumpoulakis Wert auf frische und exklusive Zutaten: „Das Fleisch vom Charolais-Rind stammt von einem Züchter aus der Region. Wir verarbeiten Färse – ein weibliches Rind, das noch nicht gekalbt hat. Das ist zarter, weil der Hormonhaushalt noch nicht umgestellt wurde.“ Die Brötchen werden täglich handgemacht. Inzwischen denkt Bullys Burger an eine Expansion über die Grenzen des Rhein-Main-Gebiets hinaus. „Ich selbst esse mittlerweile nur noch selten Burger“, gesteht der Chef. Nicht, weil die Zeit fehlt. „Irgendwann ging es doch auf die Hüfte.“

Zusammen mit einem Mitarbeiter steht Mitgründer Erdem Kilavuz zu später Stunde im Burger Truck, der in rotes Licht getaucht ist.
Wenn es seine Zeit zulässt, steht Mitgründer Erdem Kilavuz (rechts) noch selbst im Truck und verkauft.

Der perfekte Burger

So gewinnt Ihr Burger jede Wahl

Frisches Fleisch

Tiefkühlkost ist tabu. Am besten reines Rind mit ordentlichem Fettanteil vom Metzger.

Gut in Form

Mit einer Patty-Presse sorgen Sie dafür, dass ihr Hamburger auch optisch eine gute Figur macht.

Finger weg

Man kann es drehen und wenden, aber drücken Sie Ihr Fleisch nicht auf dem Grill. Sonst verliert es Saft und wird trocken.

Handwerk

Brot kaufen Sie am besten beim Bäcker. Immer mehr Betriebe bieten spezielle Burger-Brötchen an.

Fotos: © Jochen Kratschmer, © Bullys Burger, © Mario Andreya, © DIC Asset AG, © Michael Rühl, © Malte Staupendahl

Ein verlockend aussehender Burger wird über die Theke von Bullys Burger Truck gereicht.

Main Building

Donnerstags 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Innenhof Piazza

Taunusanlage 15
60325 Frankfurt

Mehrere Frauen stehen beim Markt im Hof bei Bullys Burger Truck an.

Markt im Hof

Samstags 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Sachsenhausen
Wallstraße 11
60594 Frankfurt

In der Sonne leuchtet der Schriftzug des Loftwerks, einer Büroimmobilie im Eschborner Gewerbepark Helfmann-Park.

Helfmann Park

Freitags 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr

Am Loftwerk
Helfmann-Park 11
65760 Eschborn

Mehrere Burger in Reih und Glied warten darauf, dass der Deckel darauf gemacht wird.

Bullys Burger

Montag bis Freitag, 12 bis 15 Uhr & 18 bis 21.30 Uhr
Samstag, 12 bis 22 Uhr
Sonn- und Feiertage, 15 bis 21 Uhr

Am Weingarten 12
60487 Frankfurt

Die Silhouette von Frankfurt schmückt die massive Holzpalisade vor der Filiale von Bullys Burger am Oeder Weg im Zentrum von Frankfurt.

Bullys Burger Oeder Weg

Montag bis Donnerstag, 12 bis 15 Uhr & 18 bis 21.30 Uhr
Freitag, 12 bis 15 Uhr & 18 bis 22 Uhr
Samstag, 12 bis 22 Uhr
Sonn- und Feiertage, 12 bis 21 Uhr

Oeder Weg 34
60318 Frankfurt