19. August 2016
Lifestyle | Berlin

Die Pokémon-Revolution

Mittwoch, 13. Juli 2016. Dieser Tag löst in Deutschland eine Spiele-Revolution aus. Die Pokémon-App steht zum ersten Mal zum Download bereit. Seither wird Jagd auf kleine Monster gemacht – in Parks, auf Straßen, einfach überall. Die Mercedes-Benz Niederlassung Berlin stellte dafür sogar drei V-Klassen zur Verfügung.

Pokémon Revolution Gruppenbild
Die #mbcatch-Aktion der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin war ein Highlight für die Pokémon-Go-Spieler. Los ging’s vor der Zentrale am Salzufer.

Wo steckt Pikachu? Diese Frage bewegt weltweit täglich Millionen Fans von Pokémon Go. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Mittlerweile befürchten bereits App-Anbieter aus dem Fitness-Bereich, das ihnen die Spiele-Revolution Konkurrenz macht.

„Tolle Aktion! Super, dass ich mitmachen durfte. Was gibt es Besseres, als sich bequem mit einem Mercedes durch Berlin chauffieren zu lassen und dabei Pokémon zu fangen?“Andre KrugDenn die Monster-Fans legen bei dieser Form der modernen Schnitzeljagd mehrere Kilometer zu Fuß zurück – und zwar täglich. Ihr Ziel sind meistens sogenannte Pokéstops oder Arenen: Orte, an denen sich besonders viele Figuren verstecken und die sich sowohl im gesamten Stadtgebiet als auch darüber hinaus befinden.

Pokémons in der V-Klasse auf der Spur

Für die Jäger selbst spielt ihre Art des „Sporttreibens“, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle. Für sie zählt in erster Linie der Erfolg: Der besteht darin, möglichst viele Monster zu fangen. Insofern kam 15 Spielern eine Aktion der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin gerade recht.

Den Teilnehmern wurden einen Tag lang drei V-Klassen zur Verfügung gestellt. Die Großraumlimousinen – ausgestattet mit Getränken und Erfrischungen – brachten sie bequem und schnell zu den verschiedenen Pokémon-Go-Hotspots. Dort waren die drei 5er-Teams durchaus erfolgreich. Die Bilanz der knapp sechsstündigen Schnitzeljagd: 3.000 gefangene Pokémons. Darunter befanden sich mit Sicherheit auch einige Pikachus.

Pokemon Revolution mit der Mercedes-Benz V-Klasse: Spieler unterwegs
In drei Mercedes-Benz V-Klassen wurden die Jäger zu verschiedenen Berliner Monster-Hotspots gefahren.

Megatrend Pokémon Go

Der Reiz des Spiels liegt in der Verschmelzung der digitalen und realen Welt. Pokémon Go begeistert damit Millionen Fans. Experten gehen davon aus, dass dieses Massenphänomen Impulsgeber und Vorbild für weitere Spiele und andere Anwendungsmöglichkeiten sein wird.

Technik

Möglich wird das Spiel durch den Einsatz von Augmented Reality. Dadurch werden die virtuellen Pokémons auf dem Display des Smartphones im realen Umfeld sichtbar. Die Technik ist nicht neu, wurde aber zum ersten Mal massenkompatibel.

Prinzip

Die Pokémons (setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern „Pocket“ und „Monster“) müssen zunächst gefangen und anschließend ausgebildet werden. Danach treten sie im Kampf gegen andere Figuren an. Je erfolgreicher sie das tun, desto höher steigt ihr Trainer – also der Spieler – im Ranking.

Internationalität

Die Welt von Pokémon Go basiert auf den Kartendaten von Google Maps und umfasst damit im Prinzip jedes Fleckchen Erde. Wie das Spiel den Alltag beeinflusst, zeigt sich beispielsweise an dem Neuseeländer Tom Currie. Er kündigte seinen Job, um Monster zu jagen.

Anwendung

Auf der Jagd: In Pokémon Go hat der Spieler die Chance, mehr Pokémon einzufangen, wenn er ein Lockmodul verwendet. In einen Pokéstop eingesetzt, locken die Items eine halbe Stunde lang wilde Monster an.

Fotos: © Mercedes-Benz Berlin