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Lifestyle | Mannheim-Heidelberg-Landau - 10. Dezember 2018

„Ella & Louis“
Jazz im Rosengarten

Seit Kurzem ist Mannheim um eine musikalische Attraktion reicher. Dabei ist das „Ella & Louis“ im Rosengarten weit mehr als einfach nur ein Jazzclub: Es ist Spielstätte, Bar und Treffpunkt von Liebhabern erlesener Musik. Gründer und Programmdirektor ist der Mannheimer Musiker Thomas Siffling, dessen Eindrücke und Erfahrungen aus internationalen Jazzclubs den Stil und das Konzept von „Ella & Louis“ prägen.

Vor einigen Wochen eröffnete der Mannheimer Jazzclub „Ella & Louis“. Seither sind viele Abende ausverkauft – ein untrügliches Zeichen dafür, dass Initiator und Trompeter Thomas Siffling mit der Location im Rosengarten einen neuen Hotspot in der Mannheimer Musikszene geschaffen hat. Auch unter Künstlern ist die Spielstätte begehrt. So kann Siffling, der auch künstlerischer Leiter des Clubs ist, bei der Programmzusammenstellung aus dem Vollen schöpfen und seinen Gästen regelmäßig musikalische Vielfalt bieten. Dazu gibt es wiederkehrende Formate, die beispielsweise Nachwuchstalente präsentieren. Trendiges Ambiente, gutes Essen und erlesene Tropfen machen den Musikgenuss in der neuen Bar zu einem Rundumerlebnis von gesellschaftlicher Relevanz. Und genau das war sein Wunsch, wie Siffling im Interview berichtet.

Das Ella und Louis in Mannheim ist ein Jazzclub alter Schule.
Die Konzerte im „Ella & Louis“ sind stets gut besucht. In stimmungsvoller Atmosphäre und bei einem guten Drink erleben die Gäste die Musiker hautnah.
Feine Musik und erlesene Drinks – das gehört im Ella und Louis zusammen.
Das Getränkeangebot im „Ella & Louis“ ist umfangreich und erlesen. Highlight ist der eigens für den Club kreierte Gin „Ella & Louis“, der passend zur Location im Mannheimer Rosengarten eine leichte Rosennote hat.
Warum braucht Mannheim einen Jazzclub wie das „Ella & Louis“?

Weil genau so eine Location in Mannheim gefehlt hat. Ein Ort, an dem die Menschen sich treffen und gemütlich zusammensitzen, sich unterhalten und Musik hören können. Für mich war dabei wichtig, einen Jazzclub zu schaffen, der gesellschaftlich relevant ist. Das heißt, ich wollte eine Spielstätte, bei der die Leute wissen, da gehen sie hin und bekommen immer ein Musikangebot auf höchstem Niveau, treffen Gleichgesinnte, werden gesehen und können sich austauschen.

Ist Mannheim eine Musikstadt?

Ja, unbedingt. Musik allgemein hat in Mannheim eine lange Tradition, wobei die Jazzkultur ihre Anfänge nach dem Zweiten Weltkrieg hat, als hier viele amerikanische Clubs gegründet wurden. Damals war auch der Jazzsänger Tony Bennett in Mannheim stationiert. Seit Anfang der 1990er-Jahre kann man hier Jazzmusik studieren, es gibt die Popakademie und auch die Orientalische Musikakademie. Insgesamt ist die Musikszene in Mannheim sehr lebendig, ebenso die Club- und Festival-Landschaft. Nicht umsonst ist Mannheim UNESCO City of Music, denn für die Größe der Stadt passiert hier musikalisch unverhältnismäßig viel.

Gab es für das „Ella & Louis“ irgendwo auf der Welt ein Vorbild?

Nicht direkt. Wir orientieren uns aber an der amerikanischen Tradition des Jazzclubs. Das „Blue Note“ in New York zum Beispiel ist ein hochwertiger Club mit Barbetrieb, bei dem der Besucher immer aber auch weiß, hier ist ein Konzert und keine Hintergrundmusik. Dieses Bewusstsein ist mir auch im „Ella & Louis“ sehr wichtig. Ich wollte etwas Modernes, das in jeder Großstadt der Welt stehen könnte und wo die Leute sich wohlfühlen. Also nicht zu viel Etepetete, sondern schlichte Eleganz mit viel Sichtbeton und einer hochwertigen Holzbar. Ich denke schon, da haben wir eine Benchmark gesetzt. In Deutschland fällt mir nichts Vergleichbares ein.

Sie sind der künstlerische Leiter im „Ella & Louis“ und somit für das Booking der Musiker zuständig. Wonach wählen Sie aus?

Auf unserer Homepage gibt es eine Plattform, auf der sich Künstler mit einem Video bewerben können. Viele kenne ich natürlich, aber gerade internationale Musiker sind für mich oft neu. Ich schaue zunächst, ob der Künstler grundsätzlich passen könnte, und dann, ob sich der Act ins Programm integrieren lässt. Das ist nicht immer einfach, denn ich will ja die regionale, nationale und die internationale Ebene bedienen. Gerade in der ersten Spielzeit möchte ich ein breites Programm bieten, damit uns das Publikum erst einmal kennenlernt, Zutrauen gewinnt und wiederkommt.

„Für unsere Bar war mir Regionalität wichtig. Die Gäste sollen hier alle paar Wochen einen neuen Winzer aus der Gegend entdecken können ...“Thomas Siffling, Jazzmusiker und Gründer von „Ella & Louis“

Thomas Siffling ist leidenschaftlicher Trompeter.
Mit der Gründung von „Ella & Louis“ hat sich Jazzmusiker Thomas Siffling einen Traum erfüllt. Als künstlerischer Leiter ist er verantwortlich für die Programmzusammenstellung und kann sich vor Anfragen kaum retten. Ein Umstand, der ihn glücklich macht – schließlich kann er so die besten Musiker für seinen Club engagieren.
Gibt es im Programm wiederkehrende Formate?

Ja, mehrere. „Jazz x persönlich“ beispielsweise ist eine Jazz- und Talkreihe, bei der wir Gesprächspartner einladen, die ich innerhalb von 90 Minuten in drei Gesprächsblöcken interviewe. Dazwischen machen die Gäste entweder selbst Musik oder aber eine Band spielt deren Lieblingssongs. Dann gibt es „Jazz im Quadrat – Hautnah“-Konzerte. Die Konzertreihe läuft in Kooperation mit dem Mannheimer Morgen und bringt sowohl Nachwuchskünstler als auch drei Exklusivkonzerte mit großen Jazzpersönlichkeiten auf die Bühne. Und das Format „New Jazz Voices“ präsentiert neue, musikalisch attraktive Stimmen. Darüber hinaus sind derzeit drei Exklusivkonzerte pro Jahr geplant.

Es gibt jede Woche mehrere Abende mit Klavierbegleitung. Wer sind die Pianisten?

Wir haben eine Kooperation mit der Mannheimer Musikhochschule ins Leben gerufen und nun spielen im „Ella & Louis“ abwechselnd vier Studenten. Das kommt sehr gut an. Mir ist dabei die klassische Eleganz wichtig, mit der sich ein Pianist an unseren Steinway-Flügel setzt und einfach spielt – ohne Computerunterstützung, wie es inzwischen in vielen Hotelbars geschieht. Entweder hören die Leute dann zu oder sie nehmen die Klänge im Hintergrund wahr.

Auf der Speise- und Getränkekarte Ihrer Bar findet sich viel Regionales. Wie heimatverbunden sind Sie selbst?

Ich mag die ganze Region, das Lebensgefühl entlang der französischen Grenze, die Weinberge – das ist mein Kiez, wenn man Kiez etwas breiter fasst. In Mannheim lebt meine Familie, hier ist mein Zuhause und ich freue mich nach jeder Reise, wieder herzukommen. Für unsere Bar war mir Regionalität wichtig. Die Gäste sollen hier alle paar Wochen einen neuen Winzer aus der Gegend entdecken können, es gibt Saumagen, eine badische Tapas-Platte und Gin aus hiesigen Destillerien.

Der SWR hat das „Ella & Louis“ in seiner Kultursendung Kunscht! vor Kurzem vorgestellt.

Ella und Louis ist Spielstätte, Bar und Treffpunkt von Liebhabern erlesener Musik.
DIE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN
  • „Ella & Louis“

    20.12.2018 New Jazz Voices mit Miriam Ast

    14.01.2019 Jim Snidero – Saxofon-Legende aus den USA

    21.01.2019 Tribute to Ella Fitzgerald mit Janice Dixon, Nicole Metzger und Julia Nagele

  • Jazzmusiker Thomas Siffling

     

    29.11.2018 mit SAP Big Band, Walldorf

    01.12.2018 Thomas Siffling Flow, Theater Blaues Haus, Bolanden

    11.12.2018 Thomas Sifflings Christmas Gala im Nationaltheater Mannheim, Schauspielhaus, mit Franz Mazura, Barbara Zechel und vielen mehr

Die legere Eleganz drückt sich auch im Logo des Ella und Louis aus.

Anfahrt Jazzclub

Ella & Louis
Rosengartenplatz 2
68161 Mannheim
www.ellalouis.de