Erstelle Deine persönliche Artikelsammlung. Wähle die Schlagworte, die Deinen Interessen entsprechen.
+
Auswahl anzeigen

Alle Tags

Reise

Städtetrip
Essen & Trinken
Mobilität
Shopping
Abenteuer
Kultur

Lifestyle

Design
Start-Up
Nachhaltigkeit
Kult

Innovation

Innovationen

Digitalisierung
E-Mobilität
Car-Sharing
Autonomes Fahren
Assistenzsysteme
Sicherheit

Menschen

Mode
Pionier
Produktexperte
Markenbotschafter
Kunst
Soziales Engagement

Events

Ausstellung
She's Mercedes
Fahrertraining
Roadshow
Pop-Up Store
Ausfahrt

Sport

Well-Being
Golf
Reiten
Tennis
Motorsport
Fitness

Fahrzeugklassen

  • #A-Klasse
  • #AMG GT
  • #B-Klasse
  • #C-Klasse
  • #CLA
  • #CLS
  • #E-Klasse
  • #EQ
  • #G-Klasse
  • #GLA
  • #GLC
  • #GLE
  • #GLS
  • #Klassiker
  • #Maybach
  • #Nutzfahrzeuge
  • #S-Klasse
  • #SL
  • #SLC
  • #Smart
  • #V-Klasse
  • #X-Klasse
Lifestyle | Dortmund - 02. Mai 2019

Gartenbau:
Gewachsenes Know-how

Der Garten als naturnaher Rückzugsraum erlebt ein nachhaltiges Comeback. Egal, ob mit Nutzpflanzen für den Eigenbedarf oder mit Wildblumen, die den Bestand von Bienen und Insekten fördern – Gartenbesitzer lieben ihr Kleinod. Doch der Gartentraum endet häufig da, wo die Gartenpflege beginnt. Denn nur wer umfangreiche Kenntnisse über Pflanzen mitbringt, kann einem Garten die perfekte Harmonie entlocken. Diesem Anspruch stellt sich Martin Dellwig mit seinem Betrieb für Garten- und Landschaftsbau.

In den vergangenen Jahren hat ein großer Trend Hobbygärtner und Design-Ästheten gespalten: die Gabionenwand. In vielen Vorgärten und Garageneinfahrten rund um Dortmund tauchten plötzlich jene mit Stein gefüllten Drahtkörbe auf, die vormals nur als kommunale Lärmschutzinstallation oder Hangsicherung in den Bergen bekannt waren. „Auch der Gartenbau unterliegt Trends und Moden. Und wie in anderen Bereichen auch werden die Zyklen immer kürzer“, sagt Martin Dellwig. „In den 1970er-Jahren gab es viel Beton und als Strauch wurde der stachelige Feuerdorn dazugepflanzt. In den 1990ern ging nichts ohne Kirschlorbeer und wenig später kam eine Bambuswelle. Jetzt sind es bekieste Vorgärten mit Gabionen. Mein Fall ist das nicht. Ich würde eine klassische Trockenmauer bevorzugen.“

Für den erfahrenen Garten- und Landschaftsarchitekten aus Lünen darf die Natur rund ums Heim ruhig ein wenig Freiraum haben und muss nicht zwangsläufig jedem aktuellen Trend folgen. Vielmehr sollte bei der Gestaltung Wert auf Nachhaltigkeit gelegt werden – und auf handwerklich gute Gartenarbeit. „Natürlich erfüllen wir jeden Kundenwunsch. Aber wenn jemand eine Holzterrasse haben möchte, sage ich auch immer dazu, dass sie nach fünf bis zehn Jahren nicht mehr so aussieht wie am Anfang. Das Holz arbeitet, es bekommt Risse und wird glitschig. Aber es gibt ja Alternativen. Naturstein etwa. Aufwand und Kosten sind da ganz ähnlich“, rät der Experte.

Wissen und Weitsicht

Kaum ein anderes Auto passt besser zu einem Gärtner als die G-Klasse.
Privat fährt Martin Dellwig eine G-Klasse. Zum Firmen-Fuhrpark der Robert Dellwig Garten- und Landschaftsbau GmbH zählen drei Sprinter von Mercedes-Benz.

Eine individuelle und ausführliche Beratung ist die wohl wichtigste Dienstleistung im Portfolio der Robert Dellwig Garten- und Landschaftsbau GmbH. Und das gilt seit Gründung der Firma im Jahr 1960 durch Robert Dellwig. Er brachte ein umfangreiches gärtnerisches Wissen mit, um seinen Kunden einen professionellen Rundumservice bieten zu können. Heute hat der Berufszweig des Gärtners viel mehr Triebe als damals. Zwischen Baumschule und Zierpflanzen gibt es in der Branche sieben verschiedene Spezialisierungen. Trotzdem legt Martin Dellwig nach wie vor Wert darauf, dass seine acht Mitarbeiter und der Auszubildende so kompetent sind wie damals schon sein Vater Robert. „Was mache ich wann, wie und wo? Was blüht wann, wie und wo? Das muss ein guter Gärtner alles wissen“, beschreibt er sein Credo.

Der Fuhrpark der Gartenbauer aus der Nähe von Dortmund trägt Stern.
Martin Dellwig (rechts) und Slowomir Nestorowicz besprechen die Aufgaben des Tages.

Gestalten mit System

Weil bei vielen Menschen dieses Wissen versiegt ist, wächst die Nachfrage nach pflegeleichten Gärten. Lösungen dafür gibt es: Bewässerungsanlagen, die nachts automatisch ausgiebig wässern, halten den Rasen auch in trockenen Sommern grün. Mähroboter sorgen für eine stets akkurate Länge der Halme. Trotz­dem, ohne Pflege bleibt kein grünes Kleinod auf ewig schön. Schnell wachsende Sträucher verdrängen Blumen, Rasen vermoost im Schatten eines Baumes. „Da kommt der Gärtner ins Spiel“, so Dellwig. „Er kann sich einen Garten nicht nur im Verlauf der Jahres­zeiten vorstellen, sondern weiß auch, wie die Bepflanzung in fünf oder zehn Jahren aussehen wird.“ Eine wichtige Qualität des Garten- und Landschaftsbauers sei nicht zuletzt Weitsicht. Dank dieses Know-hows könne man selbst in sogenannten Handtuchgärten – so nennt Dellwig die kleinen Gartenparzellen von Reihenhäusern – ein schönes, abwechslungs­reiches Artenspektrum pflegen. „Die Pflanzen müssen nur an den jeweiligen Standort angepasst sein. Es gibt mittlerweile zum Beispiel kleine Forsythien, die nur einen Meter groß werden“, sagt Dellwig. „Man muss die Alternativen nur kennen oder sich von Fach­leuten beraten lassen.“

Dank einer kleinen Baumschule hat Martin Dellwig immer ein paar Pflanzen vorrätig.
Tipps zur Gartenarbeit im März und April
  • Frühjahrsputz:

    Im Frühjahr ist Großreinemachen angesagt. Bei gutem Wetter Möbel putzen und Terrasse wischen, einen eventuell vorhandenen Teich entschlammen. Wenn dann die Forsythien blühen, können Bäume und Sträucher gestutzt und von Totholz befreit werden. Auch Rosen sollten nun zurückgeschnitten werden, dabei auf möglichen Pilzbefall achten und diese Äste gegebenenfalls entfernen.

  • Rasenpflege:

    Den Rasen gut durchrechen, Moos ent­fernen und ab einer Temperatur von etwa zehn Grad Celsius vertikutieren. Den trockenen Rasen kurz vor einem Regenguss kalken. Auch bei der restlichen Bepflanzung kann das Düngen starten. Wer einen Nutzgarten hat, sollte jetzt im Innen­bereich mit der Anzucht von Gemüse und Kräutern beginnen, die dann im April in den windgeschützten Außenbereich gestellt werden können.

  • Blumenpracht:

    Und wer im Herbst keine Blumenzwiebeln gesetzt hat, kann sich im Gartencenter im März nun folgende Frühblüher zu­legen: Primel, Goldstern, Adonisröschen, Küchenschelle, Leberblümchen, Lungenkraut, Stiefmütterchen, Lerchensporn oder Hornveilchen. Im April folgen Schlüssel­blume, Anemone, Windröschen, Waldveilchen, Finger-Zahnwurz oder Frühlingsblatterbse.

Leistungen rund um Dortmund

Das Repertoire von GaLaBau Dellwig reicht von der grünen Dachterrasse über Wasserbiotope mit Bachlauf und Schwimmteich bis zum Gesamtkunstwerk eines japanischen Gartens. Neben Gartenträumen von Privatleuten werden auch die Wünsche von Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern in der Region Dortmund erfüllt. So plante Dellwig als Landschaftsarchitekt 2002 die Außenanlagen eines deutschen Softwareriesen in Bensheim. Bei solchen Großprojekten kommt Martin Dellwig das Studium der Landschaftsarchitektur an der renommierten Hochschule in Weihenstephan zugute.  „Auch wir entwickeln uns weiter. Für Bestandsaufnahmen setzen wir zum Beispiel eine Kameradrohne ein.“Martin Dellwig

Kreativ und körperlich

Aktuell macht sich Dellwig Gedanken um den Nachwuchs in seinem Berufsstand. Geeignete Auszubildende zu finden sei schwer – obwohl der Beruf des Gärtners einiges zu bieten hat. „Unser Beruf stellt jedoch viele Anwärter schon körperlich vor eine Herausforderung. Den ganzen Tag bei Wind und Wetter an der frischen Luft zu sein ist für viele sehr gewöhnungsbedürftig. Und dann muss eben auch mal eine Schubkarre mit hundert Kilo Inhalt geschoben werden. Es dauert oft ein Jahr, bis man sich daran gewöhnt hat. Dann ist man aber auch fit.“ Sorgen macht sich Dellwig auch um klimatische Veränderungen. „Noch versorgen wir die Pflanzen bei uns auf dem Gelände mit Wasser aus dem eigenen Brunnen. Aber wenn so ein Sommer wie 2018 zur Regel wird, bekommen wir ganz schnell Probleme mit dem Grundwasser.“ Deshalb empfiehlt er seinen Kunden schon jetzt vermehrt wärmeliebende, mediterrane Pflanzen für ihren Garten. „Jeder kennt Lavendel, aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten wie Mönchspfeffer oder Salbei“, sagt der Gärtner. „Wir brauchen jetzt nicht alle einen Kiesgarten und Gabionen.“

Die Pferde der Dellwigs finden Platz auf dem Geländer der Baumschule.
Martin Dellwig ist nicht nur Garten-, sondern auch Pferdefreund. Der Dressur­reiter hat zwei Pferde im Stall, mit denen er auch auf Turnieren reitet.
Ein schöner Garten muss nicht immer komplett akurat sein.
Herbstlaub lässt Martin Dellwig zwischen den Sträuchern liegen, damit sich eine Humusschicht bilden kann.
Das Logo von Dellwig erinnert an Bahaus-Design.

Robert Dellwig Garten- und Landschaftsbau GmbH

Glogauer Straße 2a
44532 Lünen-Horstmar

www.dellwig-luenen.de