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Lifestyle | Nürnberg - 22. März 2019

Guampa kickt!

Ein Energydrink ganz ohne Zucker? Der nicht nach Gummibärchen, sondern erfrischend herb schmeckt? Gibt’s! Guampa heißt der Drink, den Christine und Fabian Frank kreiert und auf den Markt gebracht haben. Gesüßt wird er ausschließlich mit Stevia aus Paraguay. Für die beiden Macher geht es dabei um Vertrauen, Verantwortung und Visionen.

Ihr nächstes Reiseziel steht fest: Es ist Paraguay. Christine und Fabian Frank wollen so bald wie möglich in den südamerikanischen Staat reisen – aber nicht, um Wasserfälle im Urwald oder Ruinenstädte zu erkunden. Vielmehr wollen die beiden die Stevia-Farmen vor Ort besuchen. „Wir möchten uns unbedingt selbst einen Eindruck verschaffen und die Kleinbauern kennenlernen“, sagt Christine Frank, die gemeinsam mit ihrem Cousin Fabian den Energydrink Guampa kreiert hat. Das Besondere: Der Energydrink wird ausschließ­lich mit Stevia gesüßt, das die Franks von dem schwedischen Unternehmen Real Stevia beziehen. „Die Firma macht sich für gute Arbeitsbedingungen in Paraguay und eine umweltfreundliche Herstellung stark. Für uns ist es wichtig, zu wissen, woher unser Stevia kommt und was dahintersteckt.“

Guaraní-Indianer bauen seit jeher auf Stevia

Seit Jahrhunderten nutzen die Guaraní-Indianer in Paraguay die Pflanze als Medizin und Süßungsmittel. „Mit den getrockneten Blättern süßen sie ihren Tereré, einen Tee aus Mate, der aufgegossen mit Eiswasser als Erfrischung dient“, so Fabian Frank. Getrunken wird Tereré aus einer Guampa. „Klar, dass wir auf unserer Paraguay-Reise auf jeden Fall einen Tee aus solch einem traditionellen Gefäß trinken. Schließlich inspirierte es uns zum Namen unseres Energydrinks“, so Christine Frank. Um den Menschen vor Ort etwas zurückzugeben, geht pro verkaufte Dose Guampa ein Cent an die Stiftung „Fundación Granular“, die die Kleinbauern vor Ort beim Anbau der Pflanzen mit Expertise unterstützt und sie mit gesunden Setzlingen versorgt.

Gründer von Guampa Energydrink sind Christine und Fabian Frank.
Große Stevia-Fans: Christine und Fabian Frank.

Auf einer besonderen Mission

Soziale Verantwortung, Ökologie und Nachhaltigkeit treiben die Franks an. Ihren Energydrink brachten sie 2016 aber vor allem auf den Markt, weil ihnen das Thema Zuckerfreiheit am Herzen liegt. „Unser Ziel war es, eine gesündere Alternative zu den vorhandenen Energydrinks zu entwickeln. Als begeisterte Stevia-Fans stand schnell fest, welchen Süßstoff wir verwenden“, erzählt die Guampa-Chefin.

Gemeinsam tüftelten die beiden Unternehmer über Wochen hinweg an der Rezeptur für ihren Drink. Unterstützt wurden sie dabei von Experten aus der Getränkeindustrie, zu der langjährige Verbindungen bestehen. Herausforderung war vor allem das veränderte Mundgefühl, das der komplette Verzicht auf Zucker mit sich bringt. „Da Stevia viel süßer als Zucker ist, braucht man deutlich weniger davon. Das wirkte sich allerdings auf das Volumen aus, anfangs war der Drink einfach zu wässrig“, erklärt Fabian Frank. Aber auch dafür fanden die beiden eine Lösung: Dank löslicher Ballaststoffe bekommt Guampa mehr Gehalt. Nachdem diese Hürde genommen war, ging alles rasend schnell. Die Rezeptur wurde perfektioniert, Name und Logo kreiert und der Marktstart vorbereitet. „Von der Entscheidung, einen eigenen Energydrink anzubieten, bis zum fertigen Produkt sind gerade einmal sechs Monate vergangen. Versteht sich von selbst, dass wir in dieser Zeit ziemlich viel Koffein konsumiert haben – zum einen, weil wir den Drink immer wieder verkostet haben. Aber auch weil diese Phase so unglaublich arbeitsintensiv war“, erzählt Christine Frank lächelnd.

Christine und Fabian Frank beziehen ihr Stevia von dem schwedischen Unternehmen Real Stevia – und damit aus Paraguay.

Aber wie schmeckt denn nun ein Energydrink, der komplett auf Zucker verzichtet? „Anders. Dementsprechend sind auch die Reaktionen der Menschen, wenn sie Guampa das erste Mal trinken: Sie sind überrascht, irritiert, enttäuscht oder hocherfreut. Entweder finden sie unseren Drink total gut – oder eben nicht. Ein Zwischendrin gibt es in der Regel nicht. Guampa polarisiert“, erzählt Christine Frank. Denn da die Stevia-Pflanze ihren ganz eigenen Geschmack hat, kann man sie nicht mit allem kombinieren. Aber die Grapefruit passt laut der Nürnberger Unternehmerin hervorragend. Und genau diese sauer-erfrischende Note der Zitrusfrucht sorgt für die unterschiedlichsten Reaktionen. „Die meisten Menschen erwarten den typischen Gummibärchen-Geschmack, wenn sie zu einem Energydrink greifen. Aber Guampa schmeckt komplett anders“, sagt Fabian Frank und ergänzt: „Genau das ist aber auch eine Stärke des Getränks. Wir holen alle die ab, die es sauer-herb mögen.“ Genauso wie die Leute, die gerne aktiv leben und auf ihre Ernährung achten.

Wo die Reise hingeht

Und was ist nun das nächste Ziel der beiden Unternehmer – neben ihrer Reise nach Paraguay? „Meine Vision ist es, dass unser natürlich zuckerfreier und veganer Energydrink die Nummer eins im zuckerfreien Energy-Markt wird“, so der Chef. Außerdem dürfen sich Guampa-Liebhaber bald auf neue Geschmacksrichtungen freuen. „Welche das sind, wird aber jetzt noch nicht verraten – außer dass auch diese herrlich erfrischend schmecken werden.“

Stevia für den Guampa-Energydrink
Stevia hat einen ganz eigenen Geschmack – und Guampa damit auch.
Guampa Energydrink
Schaffen immer wieder etwas Neues: Bald soll es neue Geschmacksrichtungen geben.
Ferdinand Kreutzer Sabamühle, Unterstützer vom Guampa-Energydrink
Ferdinand Kreutzer Sabamühle
  • Ursprung:

    Guampa Energy ist Teil des traditionellen Nürnberger Unternehmens Ferdinand Kreutzer Sabamühle, das bereits seit vier Generationen im Besitz der Familie Frank ist.

  • Leistung:

    Der Großhändler beliefert seit 150 Jahren die unterschiedlichsten Betriebe – ob Brauereien, Süßwaren-, Pharma- oder Wurstwarenhersteller – mit Gewürzen, Stärkeprodukten und weiteren hochwertigen Grundstoffen für Lebensmittel und Getränke.

  • Guampa:

    Seit 2016 hat das fränkische Unternehmen mit dem Guampa Energydrink ein neues Produkt im Sortiment.

  • Website:

    www.guampa-energy.de

Cocktails: Guampa Karibik & Guampa Epic

„Cocktails mit Energydrinks sind beliebt. Auch Guampa eignet sich hervorragend als Basis für leckere Mischgetränke“, sagt Christine Frank. Diese zwei sommerlichen Rezepttipps müssen Sie probieren!

Zutaten für einen Guampa Karibik:
¾ Guampa Energy, ¼ Kokoslikör, Limettensaft, frische Basilikum- oder Minzblätter, Eis
Zubereitung:
Die Getränke einfach über die Eiswürfel ins Glas geben und mit Himbeeren, Limettenscheiben und/oder Basilikum bzw. Minzblättern garnieren.
Tipp:
Den Kokoslikör kann man auch durch einen Schuss Blaubeersirup ersetzen und den Rest mit Ananassaft auffüllen.

Zutaten für einen Guampa Epic:
10 cl Guampa Energy, 5 cl Ramazzotti Aperitivo Rosato, 5 cl Limettensaft, Eiswürfel, 1 Minzblüte, 1 Stevia-Blättchen
Zubereitung:
Ramazotti Aperitivo Rosato und Guampa Pink Grapefruit mit Limettensaft in ein Glas geben, Eiswürfel hinzufügen. Den Drink mit einigen Grapefruit- und Limettenscheiben sowie Minzblüten und Stevia-Blättchen dekorieren.

Stevia aus Paraguay
Auf Feldern in Südamerika bauen Kleinbauern die Stevia-Pflanze an.
Guampa Energydrink Dose
Ein echter Energiekick: Guampa!

Drei Fakten über Stevia

In vielen Ländern wird Stevia seit Langem genutzt. Aber was macht die Pflanze eigentlich aus? Hier gibt es die wichtigsten Informationen rund um das Süßkraut.

Was ist Stevia?

Stevia wird aus den Blättern der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen, die ursprünglich aus Paraguay stammt. Die Ureinwohner nutzen die Blätter des Süß- oder Honigkrauts bereits seit Jahrhunderten als Heilmittel gegen Magenbeschwerden, aber vor allem als natürliches Süßungsmittel. Viele geben ein paar Blättchen des Honigkrauts unter anderem in ihren Tee.

Welche Vorteile hat Stevia?

Stevia enthält keine Kalorien. Zudem schmeckt es circa 300-mal süßer als Zucker, weshalb kleinste Mengen ausreichen, um Lebensmittel zu süßen. Ein weiterer Vorteil: Stevia ist für Diabetiker geeignet, da es den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst, sondern konstant hält. Außerdem verursacht das Süßungsmittel natürlichen Ursprungs keine Zahnkaries.

Was wird mit Stevia gesüßt?

Seit Ende 2011 ist die Verarbeitung des Süßungsmittels EU-weit zugelassen. Auf der Zutatenliste von Lebensmitteln erkennt man Steviolglykoside bzw. Steviosid, wie sich der aus der Stevia-Pflanze gewonnene Süßstoff nennt, an der Bezeichnung E 960. In den letzten Jahren sind zahlreiche Produkte auf den Markt gekommen, die Stevia enthalten: von Joghurt und Müsli über Eis, Marmelade und Schokolade bis hin zu Suppen, Saucen und Ketchup.