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Lifestyle | Nürnberg - 11. Dezember 2018

Wohnungssuche 4.0 – die neuesten Trends

„Einmal eine Traumwohnung, bitte!“ Die zu finden wird immer schwieriger. Immobilien-Experte Ulrich Gros erklärt, wie Apps und Chatbots helfen können. Die neuesten Trends rund um die Immobiliensuche.

Manchmal ist es Liebe auf den ersten Blick: Dann, wenn einfach alles passt: die Lage, der Preis, der Balkon … Die eine oder keine soll es sein, denkt man sich. Nur zu schade, wenn man damit nicht alleine ist. Wenig Angebote, viele Mitbewerber und hohe Mietpreise – heutzutage die richtige Wohnung zu finden ist gar nicht so leicht. Schön, wenn man Unterstützung dabei bekommt, zum Beispiel durch künstliche Intelligenz.

Spezielle Apps oder Chatbots haben auch in der Immobilienbranche Einzug erhalten und bieten zahlreiche Vorteile für alle, die ein Haus oder eine Wohnung suchen. Ulrich Gros, Chief Financial Officer (CFO) der Immowelt Group kennt die neuesten digitalen Entwicklungen und weiß, was sich die Kunden wünschen: „Eine schnelle, einfache Kontaktaufnahme wird immer gefragter, am liebsten mobil“, so Gros. „Man muss als Unternehmen innovativ sein und dahin gehen, wo sich die Menschen aufhalten – ins Internet.“

Ziemlich praktisch: Wohnungssuche per Stimme

„Okay, Google, mit Immo-Bot sprechen!“ Wenn Wohnungssuchende diesen Befehl geben, kommt ihnen der Google Assistant zu Hilfe. Bei sogenannten Chatbots handelt es sich um künstliche Personenprofile, die durch Verfahren wie etwa die semantische Textanalyse dem menschlichen Gegenüber dank Wahrscheinlichkeitsprinzip immer genauere Antworten geben können. „Der Google Assistant fragt unter anderem ab, in welcher Stadt man sucht und ob man kaufen oder mieten möchte.“ Nachdem alle Eckdaten geklärt sind, stellt das System die besten Ergebnisse vor und zeigt diese zeitgleich am Display des Endgeräts an. Ist die Traumwohnung dabei, müssen Suchende diese nur noch anklicken, um zum ausführlichen Exposé auf immowelt.de zu gelangen. Je nach Vorliebe können Nutzer den Dialog durch Sprach- oder Texteingabe führen.

Ulrich Gros kennt die Trends in der Immobiliensuche.
Spezialist in Sachen Digital Marketing & Analytics: Ulrich Gros, CFO der Immowelt Group.
Trends bei der Immobiliensuche
Die Traumwohnung ist nicht leicht zu finden. Immer mehr Menschen setzen bei der Suche auf neue Möglichkeiten.

Das System zeigt dabei auch Objekte an, die nicht ganz den Suchkriterien entsprechen, denn schließlich könnten auch diese relevant sein. Dazu gehören zum Beispiel Objekte, die bei anderen Nutzern besonders beliebt sind. Schließlich kommt es manchmal vor, dass eine 2-Zimmer-Wohnung dank zahlreicher Vorzüge wie Wintergarten und Wohnküche mehr zu bieten hat als die eigentlich gesuchte 3-Zimmer-Wohnung. Wäre ja schade, wenn man sie verpasst hätte, diese Liebe auf den zweiten Blick. Ideal sei auch die Anwendungsfreundlichkeit im Alltag: „Ob beim Kochen oder Putzen – selbst wer gerade keine Hand frei hat, kann sich damit über die neuesten Immobilienangebote informieren.“

Höhere Erfolgschancen dank Video-Kontaktanfrage

Traumwohnung endlich entdeckt? Dann geht der Stress oft erst richtig los, denn die Konkurrenz ist groß. Die erste Hürde, die es zu nehmen gilt, ist, überhaupt zur Wohnungsbesichtigung eingeladen zu werden. Hat man diese hinter sich gebracht, heißt es oftmals anstellen: Vor allem in Städten wie Hamburg, München oder Berlin bilden sich endlose Schlangen vor den Wohnungsbesichtigungen. Beim Vermieter oder Makler persönlich zu punkten wird so fast unmöglich.„...Es geht darum, Step by Step am Nutzer zu lernen. Schließlich wollen wir uns ständig weiterentwickeln, genau wie es die intelligente Technik auch tut.“Ulrich Gros, CFO der Immowelt Group

„Um dieses Problem zu lösen, haben Interessenten neuerdings die Möglichkeit, die Video-Kontaktanfrage zu nutzen“, erzählt Gros. Zusätzlich zur herkömmlichen Textnachricht können sie eine Video-Bewerbung anhängen. Bei dieser erscheinen hintereinander drei voreingestellte Fragen, auf die die Interessenten jeweils per Video antworten. „Wer beim Inserenten auf diesem Weg einen positiven Eindruck hinterlässt, hat beste Chancen, der Schlüsselübergabe einen Schritt näher zu kommen.“

Im Trend: Wohnungsbesichtigung per Live-Stream

Was, wenn man in Berlin wohnt und eine Wohnung in München sucht? Dann wird’s ganz schön kompliziert. Lange Fahrtwege müssen in Kauf genommen werden, bis man Zeit für einen Besichtigungstermin gefunden hat, ist die Wohnung oft schon weg. „Mit der Wohnungsbesichtigung per Live-Stream setzen wir einen neuen Trend in der Immobilienwirtschaft. Im Lieblingscafé, am Arbeitsplatz während der Mittagspause oder von zu Hause auf dem Sofa – dank Video-Stream können Interessenten ihre Wunschimmobilie von jedem Ort aus begutachten.“ Und das funktioniert so: App downloaden, Besichtigungstermin erstellen, Stream starten. Der Makler führt dabei mit seinem Smartphone filmend durch die Immobilie. „Das Tolle ist, dass man ihm währenddessen direkt Fragen stellen kann: Aus welchem Material ist der Boden in der Küche? Wie ist der Ausblick vom Balkon? Hat das Badezimmer ein Fenster? Diese und andere Punkte können direkt geklärt werden“, so Gros. Auf diese Weise lässt sich die ein oder andere unnötige Wohnungsbesichtigung – und die damit verbundene Fahrerei – ersparen.

„Natürlich funktioniert noch nicht alles reibungslos. Hier und da müssen wir Funktionen anpassen. Es geht darum, Step by Step am Nutzer zu lernen. Schließlich wollen wir uns ständig weiterentwickeln, genau wie es die intelligente Technik auch tut.“ Bleibt abzuwarten, welche weiteren spannenden Angebote und Trends die Zukunft für alle Haus- und Wohnungssuchenden bereithält.

Trend bei der Immobiliensuche: Virtualisierung
Ein Trend bei der Immobiliensuche ist die Virtualisierung.