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Lifestyle | Darmstadt - 01. Juli 2019

Besuch in der
Zukunft

Virtuelle Realitäten erleben, mit Robotern sprechen und mithilfe von Smart Tables kommunizieren. Kein Problem im „leap in time Lab“. Sina Panreck vom Mercedes-Benz Kundenmagazin hat die Darmstädter Forschungseinrichtung besucht und einen Blick in die Arbeitswelt von morgen geworfen.

Ich erklimme die letzten Meter des Berges und genieße die Aussicht. Am Himmel kaum eine Wolke, der Blick ins Tal faszinierend. In diesem Moment fühle ich mich frei und völlig entspannt. Jemand tippt mir auf die Schulter. Ich nehme die VR-Brille ab, vor mir steht Prof. Ruth Stock-Homburg und begrüßt mich. „Das Abtauchen in eine andere Realität ist Teil der zukünftigen Arbeitswelt und soll die Kreativität fördern“, erklärt sie. Die Leiterin des Fachgebiets für Marketing und Personalmanagement an der TU Darmstadt hat Anfang 2016 das leap in time Lab eröffnet, das sich in drei Bereiche gliedert: Work & Play, Smart Living & Working und Activity-Based Working.

Work & Play

„Dieser Bereich setzt auf das Prinzip des spielerischen Lernens. Menschen sollen sich intellektuell lockern, um nicht nur kreativ, sondern auch experimentierfreudig zu arbeiten“, erzählt Stock-Homburg. Funktioniert definitiv! Genauso wie der 3-D-Drucker, der ebenfalls Teil von Work & Play ist. Mit diesem Gerät kann man seine Ideen kreativ umsetzen. Eine große Hängematte dient als Entspannungsoase, um während der Arbeit in Ruhe Ideen sammeln zu können. Von dort aus gelangen wir in das eher private Umfeld des nächsten Bereichs – Smart Living & Working.

Im Darmstädter leap in time Lab gibt es 3D-Drucker.
Arbeitswelt Work & Play: 3-D-Drucker sollen in Zukunft dazu beitragen, Ideen kreativ umzusetzen. Die Frau im blauen Kleid zeigt Ruth Stock-Homburg im Miniaturformat.
Prof. Stock-Homburg hat das leap in time Lab gegründet.
Die Gründerin des leap in time Lab: Prof. Ruth Stock-Homburg.

Smart Living & Working

„Flexibilität steht hier im Fokus. Man kann zu jeder Zeit und an jedem Ort arbeiten“, berichtet Stock-Homburg. „So soll eine bessere Integration von Arbeits- und Privatleben erreicht werden.“ Ein Tisch wird beispielsweise zum multifunktionalen Tool für das Tischtennisspiel, das Arbeiten mit dem Laptop oder das gemeinsame Essen mit der Familie. Auch Arbeit und Ausdauersport können sich problemlos vereinen lassen: Ein Spinning-Rad mit Tisch am Lenker zum Beispiel könnte eine gute Möglichkeit bieten, Kalorien zu verbrennen und am Laptop zu arbeiten. Vielfalt und Abwechslung sollen die Produktivität steigern – das gilt auch für den Bereich Activity-Based Working im leap in time Lab.

Das leap in time Lab vereint Living & Working.
Der Bereich Smart Living & Working vereint Privatleben und Beruf und zeigt, wie das Arbeiten im Homeoffice aussehen könnte.

Activity-Based Working

„Hier ist das Ziel, verschiedenartige Aufgaben in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen zu erledigen. Roboter ermöglichen etwa neue Formen der Mensch-Maschine-Interaktion“, so die Expertin. Ein kleiner humanoider Roboter kann zum Beispiel das Licht dimmen. Durch Sensoren und entsprechende Software ist er in der Lage, Personen zu identifizieren, Mimik und Gestik zu erkennen und Wortwahl sowie Lautstärke der Stimme zu analysieren. Außerdem lerne ich die Roboterdame Elenoide kennen, mit der ich ein erstaunlich flüssiges Gespräch führen kann. Zusätzlich erleichtert ein Smart Table das Arbeiten im Team – der darin integrierte Touchscreen kann von mehreren Personen gleichzeitig benutzt werden.

Fazit

„Bis Unternehmen und Technologien tatsächlich so weit entwickelt sind, dass Roboter, Smart Table und Co. im Arbeitsalltag genutzt werden, dauert es noch etwa fünf bis zehn Jahre“, schätzt Stock-Homburg. Aber schon jetzt können Unternehmer, Forscher, verschiedene Gesellschaftsgruppen wie Schüler und sogar Politiker das Arbeiten und Lernen in einer modernen Umgebung mit neuesten Technologien im Lab erproben. Auf etwa 300 Quadratmetern bietet die Location Raum für Seminare, Studien, Workshops, Shootings und Events. Das entspricht in etwa der Größe eines Beachvolleyballfeldes. So ist das leap in time Lab in Darmstadt der ideale Ort zum Entdecken, Erleben, Lernen und Spaßhaben. Die innovative und stylishe Location zeigt, wie flexibel und agil der Arbeitsplatz der Zukunft sein kann.

Hier gibts Informationen über das Leap in time Lab.
leap in time
  • Idee:

    Das Forschungsinstitut beschäftigt sich mit der zukünftigen Arbeitswelt. Die Forschungen und Praxisansätze von leap in time bauen auf dem „Future Work Navigator“ auf, der von Prof. Ruth Stock-Homburg entwickelt wurde.

  • Future Work Navigator:

    Der Ansatz basiert auf vier Dimensionen – der Zukunftsorientierung, der Anpassung, der Gestaltung und der Integration. Das Konzept ist für Unternehmen geeignet, die ihre Zukunftsfähigkeit messen und steigern wollen.

  • Im Web:

    Informationen zum leap in time Lab gibt es auch auf Facebook und Instagram.