21. März 2017
Lifestyle | Berlin

Kulinarik
im privaten Rahmen

Gibt es einen exklusiveren Genuss, als im Sterne-Restaurant essen zu gehen? Ja! Sich auf Sterne-Niveau bekochen lassen. Zu Hause, im Office oder in einer besonderen Eventlocation. Private Dining – Max Jensen von Berlin Cuisine kennt die Details.

Was macht den Unterschied zum Restaurantbesuch? „Private Dining zelebriert das Zusammensein nach höchsten kulinarischen Maßstäben. Eine höhere Wertschätzung kann ein Gastgeber seinem Gast nicht entgegenbringen“, sagt Jensen zu den Beweggründen seiner Kunden. Sich zu Hause bekochen lassen, mit der Familie, mit Freunden oder mit Geschäftspartnern im kleinen, privaten Rahmen zusammensitzen, reden, feiern und dabei superb essen – das findet in Berlin immer mehr Freunde. „Aber es wird für uns nie ein Massengeschäft werden, dazu ist es zu aufwendig. Private Dining mit einer Küche auf Top-Level bleibt ein außergewöhnliches Vergnügen für einen erlesenen Kundenkreis.“

Mit seinem Unternehmen Berlin Cuisine mischt Jensen – Typ hochkreativer Koch und hyperaktiver Vollblutunternehmer – den Catering-Markt in der Hauptstadt auf. Sein Rezept: Bewährtes mit Neuem verbinden und frische, regionale Produkte international abschmecken. Der 30-Jährige und sein junges Team brennen für den Gaumenkitzel ihrer Gäste. Innovative Ideen werden erlebbar in überraschend vielschichtigem Geschmack, spektakulär angerichteten Kreationen und besonderen Service-Konzepten.

Im Private Dining geht alles

„Private Dining zelebriert das Zusammensein nach höchsten kulinarischen Maßstäben.“Max JensenEvent- und Messe-Catering sind das Hauptgeschäft. Private Dining markiert die Spitze in diesem Business. Vom leichten Fingerfood bis zum komponierten Menü. Während im Catering meist drei oder vier Gänge das logistische Maximum bedeuten, sind beim Kochen für einen kleinen, exklusiven Kreis fünf oder sechs Gänge die Regel. Da lässt sich das Menü ganz individuell aufbauen und auf den Gusto des Gastgebers und seiner Gäste zuschneiden. „Im Private Dining geht alles. Unsere Köche und ich lieben es, weil wir unser ganzes Können und Wissen auspacken dürfen.“

Unternehmensgründer Max Jensen von Berlin Cuisine.
Max Jensen machte sich vor drei Jahren mit seinem Catering-Unternehmen Berlin Cuisine selbstständig.

Eindrücke von charismatischen Spitzenköchen

Unternehmensgründer Max Jensen und Küchenchef Rio Leonhardt von Berlin Cuisine richten einen Teller an.
Kulinarik auf Sterne-Niveau bieten Max Jensen (rechts) und Küchenchef Rio Leonhardt mit ihrem Team von Berlin Cuisine.

Max Jensen und sein Küchenchef Rio Leonhardt kennen sich seit ihrer Ausbildung in der Sterne-Gastronomie. Anschließend arbeitete Jensen unter anderem im Reinstoff. Als „Guerilla Koch“ auf neunmonatiger Asientour stand er auch bei vielfach ausgezeichneten Charismatikern am Herd und studierte die Avantgardeküche des Tippling Club in Singapur sowie die „X-treme“-Molekularküche im Bo Innovation in Hongkong.

Eindrücke, die Jensen in der kreativen Küche seines Unternehmens verarbeitet. Mit seinem Team zaubert er aus diesem Repertoire Geschmacksexplosionen aus sorgfältig austarierter Schärfe, Salzigkeit, Süße und Säure. Devise: wenn, dann richtig. „Bei zwei Gramm Trüffel fange ich gar nicht an zu hobeln.“ Im Private Dining kommt eine handwerkliche Kochkunst im Detail hinzu, die im großen Catering so nicht praktikabel ist. Da gehen als ausgefallener Trend auch Rezepte mit rohem Fisch. Der Koch schwärmt von Ahi Poke, einem hawaiianischen Thunfischsalat. Bei diesem wird in Stücke geschnittener Gelbflossen-Thun in eine scharfe Soße eingelegt und mit Toppings und Kräutern verfeinert. Oder luftige Sorbets, die sich ebenso eher für die kleine Runde von Genießern eignen. Oder Butterfleisch mit intensiven Aromen, weil das Gargut nur in aufgeschäumter Butter mit Thymian, Rosmarin und Knoblauch geschwenkt und mit dem Fett überzogen wird. „Es macht besonderen Spaß, so zu kochen. Das ist wie meditieren.“

Asiatisch inspiriert ist der Rakete genannte Salat von Berlin Cuisine.
Asiatisch inspiriert ist der „Rakete“ getaufte Salat von Berlin Cuisine. Die Idee brachte Max Jensen aus Bangkok mit. Dort zelebriert das Restaurant Bolan alte Thai-Rezepte auf moderne Art. Jensen adaptierte das an europäische Geschmacksgewohnheiten. Zu Blattsalaten mit Minze, Koriander, grünem Chili und einer Kokos-Vinaigrette gibt es zum Beispiel Lachs.

Ein außergewöhnliches Erlebnis

Neben kulinarischer Klasse zählt das Erlebnis. Die Genießer lassen sich zu Hause bekochen und treffen die Spitzenköche und Servicekräfte im privaten Rahmen. „Deshalb machen wir diese Termine nur mit unserem besten Personal, das auf diese intime Situation eingehen kann.“ Zum exzellenten, stilvoll angerichteten Menü mit der spannenden Getränkeauswahl und dem freundlich-unaufdringlichen Service kommt eine weitere Zutat: eine Prise gute Unterhaltung. „Die Menschen lieben Live-Cooking. Ein guter Eventkoch lässt seine Gäste teilhaben. Sie wollen sehen, wie ein Gericht entsteht.“ Private Dining verspricht diese besondere Atmosphäre, total individuell, ganz persönlich und absolut vertraulich. Ein außergewöhnlicher Abend, an den man sich lange und gern erinnert.