25. September 2018
Lifestyle | Rhein-Ruhr

Mission A-Klasse

Vor uns liegt das Rheinufer und die Skyline der Altstadt, hinter uns steht die neue A-Klasse. Wir – Kim Schmahl und Sina Panreck vom Mercedes-Benz Webmagazin – haben das Fahrzeug auf einer Tour durch Düsseldorf getestet. Unser Fahrbericht beginnt mit den Worten: Hey Mercedes!

Los geht es auf dem Düsseldorfer Schadowplatz. Dort findet gerade eine Roadshow der Mercedes-Benz Niederlassung Rhein-Ruhr statt und wir sind mit Shady Ghonima verabredet. Der Produktexperte kennt sich perfekt mit der neuen A-Klasse aus. Nach einem kurzen Kennenlernen und Rundgang zeigt er uns das Fahrzeug für die Probefahrt: einen A 200 (* Kraftstoffverbrauch Super kombiniert: 6–5,7 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 138–131 g/km, Effizienzklasse: C) in Jupiterrot. Erster Eindruck? Die A-Klasse wirkt breiter, markanter und sportlicher als das Vorgängermodell. Kleine, aber auffallende Änderungen gibt es an der Front und am Heck. Den Kühler ziert ein Diamantgrill mit Pins in Chrom. Auf Wunsch werden auch LED-Scheinwerfer verbaut. Außerdem: Die Ladeöffnung ist dank zweigeteilter Heckleuchten breiter und der Kofferraum bietet mehr Platz. Wir steigen ein.

Probefahrt A-Klasse Roadshow Düsseldorf: Gespräch
Auf der Mercedes-Benz Roadshow: Kim Schmahl (Mitte), Sina Panreck und der A-Klasse Produktexperte Shady Ghonima.

Wir lassen uns in die weichen Ledersitze fallen. Was sofort auffällt: Der Innenraum ist größer als beim Vorgängermodell. Das liegt unter anderem daran, dass das Widescreen-Display komplett frei steht, ohne die übliche Cockpit-Hutze, einen Blendschutz über dem Armaturenbrett. „Das gibt dem Raum mehr Volumen, der Innenraum ist größer als zuvor“, so Shady. Und auch sonst hat sich optisch einiges verändert: Die Ambientebeleuchtung im Fußraum erstrahlt in blauem Licht. Möglich sind hier auf Wunsch 64 verschiedene Farben. Weitere Highlights sind für uns das Multimediasystem MBUX und der Widescreen, der sich über die Hälfte des Armaturenbrettes zieht. Beides erstmals serienmäßig verbaut. Bevor wir starten, erklärt uns Shady, wie MBUX funktioniert, wie wir es beim Fahren gezielt einsetzen und welche Features neu sind.

Shady, was bringt der Widescreen?

Zum einen ist er ein echter Hingucker. Zum anderen zeigt er alle wichtigen Informationen an. Auf dem linken Display zum Beispiel den Kilometerstand, die Temperatur oder die Tankfüllung. Der rechte Bildschirm dient als Anzeige für Infotainment, Navigation, Radio und vieles mehr. Es gibt vier Möglichkeiten, den Widescreen zu bedienen – entweder über das Lenkrad, per Touchpad, über den Touchscreen oder über die Sprachfunktion des Multimediasystems MBUX.

Also mit „Hey Mercedes“?

Genau, „Hey Mercedes“ ist das Kommando, mit dem ihr die Sprachassistenz aktiviert. Einfach die beiden Worte sagen und schon antwortet die A-Klasse, zum Beispiel mit „Was kann ich für Sie tun?“ oder „Ja, bitte?“. Je nach Wunsch könnt ihr den Radiosender wechseln, die Temperatur regeln oder eine Route anfragen.

Wie genau funktioniert das?

Das System ist lernfähig. MBUX erkennt und begreift Zusammenhänge. Wenn ihr zum Beispiel sagt: „Mir ist kalt!“, stellt das System die Klimaanlage ein paar Grad höher ein und schon wird es im Innenraum wärmer. Wichtig ist, dass ihr klar und deutlich sprecht.

Probefahrt A-Klasse Roadshow Düsseldorf: Interview
Produktexperte Shady: „Der Widescreen in der neuen A-Klasse ist ein absoluter Hingucker.“
Welche neuen Features gibt es sonst noch?

Die Augmented Reality der Navigation, die einen ganz neuen Blickwinkel ermöglicht. Eine spezielle Kamera gibt die Umgebung – Straßen, Bäume, Menschen – auf dem Display des Multimediasystems wieder. Damit kann man sich einfacher und schneller orientieren.

Apropos Orientierung – welches Ziel empfiehlst du uns für die Probefahrt?

Das Rheinufer ist ein perfekter Ort zum Entspannen. Ich empfehle euch die Skylounge und Bar am Düsseldorfer Hafen, das ist die höchste Bar in dem Viertel. In 60 Meter Höhe über dem Hafen habt ihr einen einzigartigen Ausblick.

Nach der kurzen Einführung von Shady übernehmen wir das Steuer. Mit dem Kommando „Hey Mercedes“ aktivieren wir die A-Klasse. Als Reaktion hören wir die Frage: „Ja, bitte?“ „Bitte bring uns zum Düsseldorfer Rheinufer.“ MBUX berechnet mehrere Routen, aus denen wir eine auswählen. Wir wechseln noch schnell von „Eco“, dem spritsparenden Fahrmodus, über „Comfort“ in den Sportmodus, der das Fahrgefühl deutlich intensiviert. Langsam rollen wir los. Nach ein paar Metern geben wir das erste Mal richtig Gas. Der Wagen fährt sich angenehm leicht. Sehr hilfreich ist die Augmented Reality Funktion für die Navigation, die die Umgebung virtuell auf den Widescreen überträgt.

Probefahrt in der A-Klasse

Nach einer Stunde haben wir unser Ziel erreicht: das Rheinufer. Das Fazit? Am besten hat uns die Sprachsteuerung gefallen, die das Autofahren enorm erleichtert. Während der Fahrt konnten wir mühelos die Route anpassen, Freunde anrufen, den Radiosender ändern oder die Klimaanlage regulieren – und das alles allein über die Stimme. Ciao Mercedes.

Auf zum Rheinufer

Reingeklickt: Wir testen MBUX, die Live-Kamera und vieles mehr.