Erstelle Deine persönliche Artikelsammlung. Wähle die Schlagworte, die Deinen Interessen entsprechen.
+
Auswahl anzeigen

Alle Tags

Reise

Städtetrip
Essen & Trinken
Mobilität
Shopping
Abenteuer
Kultur

Lifestyle

Design
Start-Up
Nachhaltigkeit
Kult

Innovation

Innovationen

Digitalisierung
E-Mobilität
Car-Sharing
Autonomes Fahren
Assistenzsysteme
Sicherheit

Menschen

Mode
Pionier
Produktexperte
Markenbotschafter
Kunst
Soziales Engagement

Events

Ausstellung
She's Mercedes
Fahrertraining
Roadshow
Pop-Up Store
Ausfahrt

Sport

Well-Being
Golf
Reiten
Tennis
Motorsport
Fitness

Fahrzeugklassen

  • #A-Klasse
  • #AMG GT
  • #B-Klasse
  • #C-Klasse
  • #CLA
  • #CLS
  • #E-Klasse
  • #EQ
  • #G-Klasse
  • #GLA
  • #GLC
  • #GLE
  • #GLS
  • #Klassiker
  • #Maybach
  • #Nutzfahrzeuge
  • #S-Klasse
  • #SL
  • #SLC
  • #Smart
  • #V-Klasse
  • #X-Klasse
Lifestyle | München - 02. Juli 2019

Welcome to the Jungle
Start-up-Event in München

Die Location: das Luxus-Penthouse des mysteriösen asiatischen Bitcoin-Millionärs Liang Wong. Die Teilnehmer: handverlesene Start-up-Unternehmer und -Rookies aus München, „Invitation only“. Der Veranstalter: Christian Velbinger, Gründer von „The Royal Jungle“, das sich der Förderung und Vernetzung junger Unternehmer verschrieben hat. Wir haben den umtriebigen Netzwerker getroffen.

Okay, das private Downtown-Penthouse von Liang Wong liegt im obersten Stock der Mercedes-Benz Niederlassung München in der Arnulfstraße. Wer am Donnerstagabend die Konferenzebene betrat, staunte trotzdem nicht schlecht: Wo für gewöhnlich Besprechungstische und Präsentationsflächen in den Konferenzzimmern stehen, erstreckten sich für einen Abend die privaten Räumlichkeiten des fiktiven asiatischen Investors. Neben einem Esszimmer mit Pokertisch und einem Arbeitszimmer mit standesgemäßer Bar und Minigolfplatz befand sich hier an diesem Abend auch ein Schlafzimmer mit Bett und Couch. Alles Kulisse für den „Penthouse Rave“ von The Royal Jungle, eine Start-up-Konferenz, die regelmäßig in verschiedenen Top-Locations weltweit stattfindet. Im Erdgeschoss gab es für die Teilnehmer eine kreative Activity Area für Business Speed Dating und Networking. Insgesamt 20 internationale Unternehmer und Investoren hielten Vorträge und gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Start-up-Szene.

Nachhaltiges Engagement

Der Penthouse Rave ist nicht das erste Projekt, bei dem sich die Mercedes-Benz Niederlassung München für die Start-up-Szene der bayerischen Landeshauptstadt engagiert. So initiierte sie etwa im vergangenen Jahr in Kooperation mit der Friendsfactory eine kostenlose und frei zugängliche Coworking Lounge im Münchner Mercedes me Store. Außerdem gab das Unternehmen jungen Start-ups die Möglichkeit, bis zu acht Wochen lang in den Mercedes me Pop-up-Store zu ziehen und dort zu proben, zu verkaufen und zu arbeiten. Hier wurden und werden echte Erfolgsgeschichten angestoßen. Für Start-ups und alle, die es noch werden wollen, hat die Mercedes-Benz Niederlassung München darüber hinaus unter dem Motto The Royal Jungle Convention attraktive Geschäftskundenangebote geschnürt.

Die Mercedes-Benz Niederlassung München wurde auf dem Penthouse Rave zur Party-Location.
Die Mercedes-Benz Niederlassung München wurde auf dem Royal Jungle Penthouse Rave zur Party-Location.

Ins Netz gegangen

Eine Erfolgsgeschichte der besonderen Art ist auch The Royal Jungle, „an international rave for start-up rebels“, so die kurze Umschreibung der Veranstaltung. Christian Velbinger hat das Start-up-Event ins Leben gerufen.

Christian, wie war der Rave in der Niederlassung?

Super! Es war mit 1.000 Teilnehmern und über 1.300 Anmeldungen das bisher erfolgreichste Event der Reihe. Der Rave ist in seine wahre Heimat zurückgekehrt!

Warum die Story um den mysteriösen Bitcoin-Millionär?

Wir hatten überlegt, wie man dem Veranstaltungsort in der Mercedes-Benz Niederlassung einen besonderen Anstrich verpassen kann. Wir dachten: Tolle Location, wäre stark, wenn man hier im obersten Stock ein Penthouse hätte mit Blick über München. Ein asiatischer Millionär könnte sich das bestimmt leisten. Das war die Geburtsstunde von Liang Wong. Das haben wir dann konsequent durchgezogen, mit Fake Accounts auf Facebook, Instagram, E-Mails und der eigenen Homepage Wan Tan Ventures. Unsere Sponsoren und Partner wussten natürlich Bescheid. Und überall stand in den Pflichtangaben „This is a work of fiction“ – aber wer liest die schon!? (lacht)

Wie steht es generell um den Standort München als „Petrischale“ für Gründer?

Sehr gut. Wir haben hier viele Dax-Konzerne, große Unternehmen und zwei Unis, die Talente aus aller Welt anziehen. Die bleiben oft nach dem Studium hier und gründen ihr eigenes Start-up. Manche bevorzugen Berlin, aber ich glaube, dass wir uns zusammentun müssen, denn die wahre Konkurrenz sitzt in Asien. Nicht zu vergessen: München ist eine total attraktive Stadt. Und teuer: Das bedeutet aber auch, dass man nicht zu lange überlegen und experimentieren darf, sondern machen muss. Diesen Druck brauchen viele.

„Wir wollen ein Event, bei dem nachher alle sagen: ‚Wie geil!‘“Christian Velbinger

Neben dem großen Rave gibt es auch kleinere, luxuriöse Side-Events an ausgesuchten Orten. Welche Rolle spielt die Location?

Bei den Side-Events sind 20 bis 30 Teilnehmer dabei und die Location macht einen riesigen Unterschied. Wir wollen eben keine Vorlesung in einem Hörsaal, sondern ein Event, von dem nachher noch jeder spricht, bei dem alle sagen: „Wie geil!“ Das erleichtert es wiederum, Sponsoren und Partner zu gewinnen, aber auch hochkarätige Speaker, die das Event klasse finden und helfen wollen. Und ohne diese Partner, persönliche Beziehungen und Sympathie geht nichts. Als Netzwerker verbringe ich 90 Prozent meiner Arbeitszeit damit, mit Leuten zu sprechen.

Welche Rolle spielt das Thema Luxus? Ist es das, was die Gründer antreibt?

Wer sagt, dass er nicht reich werden will mit seinem Business, der lügt: Jeder liebt sein Produkt, alle wollen erfolgreich sein. Ansonsten würdest du die ganzen Strapazen nicht mitmachen, die Stolpersteine nicht überwinden.

Was muss ein Gründer neben dem guten Produkt oder der Geschäftsidee mitbringen?

Als Gründer willst du deine Idee Wirklichkeit werden lassen und gibst 120 Prozent dafür – und zwar von Montag bis Sonntag. Idealerweise bist du auch noch charismatisch, denn du musst Menschen und Geldgeber überzeugen, dich zu unterstützen – bei einem Produkt, das vielleicht noch nicht einmal existiert. Und natürlich muss man einfach Glück haben, im richtigen Moment mit der passenden Idee am richtigen Ort sein.

Und setzt sich dann nach dem Verkauf seiner Entwicklung zur Ruhe?

Das machen die wenigsten. Die meisten sind Getriebene, tragen in sich die Energie, etwas machen und bewegen zu wollen. Viele nehmen deshalb direkt das nächste Projekt in Angriff, sobald das eine zum Erfolg geführt und verkauft ist. Das finde ich unheimlich wichtig: So wird das Geld wieder investiert.

Was treibt dich persönlich an?

Meine Marke, die ist das Wichtigste. Ich selbst bleibe als Netzwerker ja eher im Hintergrund. Interviews gebe ich zwar auch manchmal, das sorgt für Aufmerksamkeit bei potenziellen Partnern und Sponsoren. Die brauchen wir. Man darf eben nicht vergessen, dass die Events für alle teilnehmenden Start-ups gratis sind. Ich will Gründer unterstützen, smarte Köpfe zusammenbringen. Die Konzerne haben das nötige Kapital und finanzieren die Veranstaltungen, profitieren dafür aber vom Kontakt mit interessanten jungen Köpfen und frischen Ideen.

Welchen Beruf hättest du vor 50 Jahren ergriffen?

Du meinst, als es so etwas wie Start-ups und Netzwerken so noch nicht gab? Vielleicht wäre ich Verleger geworden, ich komme ja aus einer Verlegerfamilie. Aber ich habe schon während meiner Schulzeit Veranstaltungen organisiert und nach meinem BWL-Studium einfach die beiden Themen Event und Wirtschaft miteinander verbunden. Superspannend. Aber frag mich bitte nicht, wie es in fünf Jahren aussieht: Dafür habe ich noch keinen Plan.

Okay, also was machst du in zwei Jahren?

Ich weiß schon, dass ich die nächsten zwei oder drei Jahre so weitermachen will: Events organisieren, interessante Leute treffen, langfristige Beziehungen knüpfen. Man weiß ja nie, wen man so trifft. Wir leben in Deutschland, und eigentlich kann man hier alles machen. Wichtig ist nur, dass man es auch mit dem Herzen tut.

Welchen Tipp würdest du einem Start-up-Rookie geben?

Auch wenn es etwas abgegriffen klingt: „Never give up!“ Denn der Erfolg kommt nicht über Nacht.

Angebot für Geschäftskunden
The Royal Jungle Convention

Nicht nur für Start-ups! Unter dem Motto The Royal Jungle Convention hat die Mercedes-Benz Niederlassung München attraktive Angebote für Geschäftskunden im Programm.