18. Oktober 2016
Lifestyle | Rhein-Ruhr

Urban Streetwear
puristisch, zeitlos, visionär

„Wherever life takes you“, sagt Björn Gericke und zeigt mit einer weiten Handbewegung auf seine Kollektion. Bedeutet: Wohin auch immer das Leben dich führt, mit einer Jacke von g-lab bist du richtig gekleidet.

Björn Gericke ist immer in Bewegung. Mit Vollgas. Business und Freizeit, draußen und drinnen verschwimmen. Erst in der frischen Morgenluft ein Spaziergang mit dem Hund. Dann Termine im Office und Showroom von g-lab. Zwischendurch bei Regen mit Kunden zum Lunch in die Stadt. Abends klingt der Tag mit dem Team im Lieblingsrestaurant Brasserie Hülsmann in Oberkassel gemütlich aus. Und morgen steht vielleicht eine Geschäftsreise in eine ganz andere Klimazone nach Asien oder in die USA auf dem Programm. Immer dabei: eine Jacke aus der eigenen Kollektion. „Die machen alles mit. Zumindest fast“, so der Anspruch von Björn Gericke.

2003 als Designstudio für Sport- und Motorradbekleidung gegründet, erfindet das Düsseldorfer Modelabel g-lab 2007 die Jacke neu. „Wir haben als Erste Urban Streetwear mit den Vorteilen des Hightech-Materials von Outdoor-Freizeitkleidung verschmolzen“, beschreibt der Unternehmensgründer die Idee zum eigenen Produkt. Von und für g-lab erdacht: Klassische Oberstoffe werden mit einer wind- und wasserdichten sowie atmungsaktiven Membran ausgerüstet. Parallel entwickelt sich der unverwechselbare Stil des Premiumlabels, das 2010 seine ersten Jacken präsentiert.

Unternehmer Björn Gericke und Designerin Swenja Rohlfs bei der Anprobe eines Musters.
Ein eingespieltes Team. Björn Gericke und Designerin Swenja Rohlfs arbeiten seit 2003 zusammen. Gericke ist immer der Erste, der Muster der Männerkollektion anprobiert. „Weil ich voll hinter meinem eigenen Produkt stehen muss.“

Coole Architektur und urbane Freiheit

In der Kollektion wird das konsequente ästhetische Momentum von Björn Gericke auf einen Blick deutlich. Puristisch, zeitlos, visionär ist die Mode, die Designerin Swenja Rohlfs entwirft. Aktuell vom coolen Look moderner Architektur und dem Gefühl urbaner Freiheit inspiriert. Luxuriös und lässig. Klare Formen und Silhouetten, in der Frauenkollektion mit einem bewusst femininen Anklang. Gedeckte Farben dominieren.

Understatement als Kult

g-lab als Premiumlabel abseits vom Mainstream erhebt Understatement zum Kult. „Die Jacke passt sich der Persönlichkeit des Trägers an.“ Kein Label, keine modische Spielerei stört die minimalistische Linie. „Ich selbst weiß, dass ich ein hochwertiges Produkt trage. Mehr muss ich nicht zeigen“, sagt Björn Gericke. Hochwertig und nachhaltig sind die Produkte darauf ausgerichtet, mehr als eine Saison getragen zu werden. Im Trend: 3-in-1-Jacken kombinieren flexibel und leicht eine Außenjacke und eine warme, wattierte Innenjacke, die auch separat getragen werden kann. Mode trifft Performance für 365 Tage im Jahr.

Neben dem eigenen g-lab Online-Shop läuft der Vertrieb der Kollektion bei bekannten Department Stores. Zum Beispiel Breuninger in Deutschland oder Saks Fifth Avenue in New York. Mit Vollgas – wie sonst – baut Björn Gericke die Präsenz von g-lab aus.

Clou der Marke g-lab und einziges „lautes“ Element im Design der Jacken ist der große orangefarbene Aufhänger.
Clou der Marke g-lab und einziges „lautes“ Element im Design der Jacken ist der große orangefarbene Aufhänger.

Das persönliche Düsseldorf

Die Modestadt Düsseldorf ist eine gute Basis, mit der Idee von g-lab die Welt zu erobern. Björn Gericke – hier geboren, in der Schweiz aufgewachsen, in London ausgebildet – fühlt sich wohl in der Stadt. In seinem persönlichen Düsseldorf besitzt der Rhein einen Spitzenplatz: „Ich habe lange in Oberkassel gewohnt. Der Fluss und der Weg über die Brücken prägen dich fürs Leben.“ Eine charmante Stärke Düsseldorfs steckt in der Silbe „Dorf“: Trotz Großstadt gibt es die kurzen Wege und die Verbundenheit im Viertel sowie die Nähe zum Grün. Björn Gericke mag es, am Wochenende in nur 15 Minuten raus aus der Stadt zu radeln, um sich im Grafenberger Wald auf dem Mountainbike auszupowern. Und nur für einen solchen speziellen Sportzweck trägt er ausnahmsweise mal nicht das eigene Label.