04. Mai 2016
Lifestyle

What’s Beef:
die Vision vom besten Burger

Immer auf der Suche nach dem besten Burger. Bei seinen Reisen rund um die Welt hat Huy Dieu in zahllosen Städten Burger gegessen. So kam der Düsseldorfer auf den Geschmack. Ergebnis: das What‘s Beef, ein Restaurant-Konzept im New York Style.

„Nirgendwo gibt es so fantastische Burger-Restaurants wie in New York.“ Huy Dieu freut sich immer, wenn er Freunde dort besucht. Sie bringen ihn auf die Spur des Neuen im Big Apple. Beim Essen ist die Botschaft klar: kein Fast Food. „Das Internet macht transparent, was man über die Ernährung wissen muss. Unsere Generation isst bewusster.“ Der Trend ist unumkehrbar: Fast Casual verbindet das legere Prinzip des Fast-Food-Restaurants mit einer hohen Qualität von Essen und Trinken. So versprechen auch Burger besten Genuss.
Doch ausgerechnet in seiner Heimatstadt Düsseldorf vermisste der 33-jährige Burger-Junkie das geschmackvolle Rindfleisch-Patty zwischen den beiden Brötchenhälften. Wozu ist man Kreativer? Der Inhaber der Gooqx-Werbeagentur setzte sich mit Freunden zusammen. „Wir haben wild Ideen gesammelt, am Konzept gestrickt – und vor allem sehr viele Burger gegessen.“ Die Marke What‘s Beef war geboren.

Ihre Vision vom besten Burger haben die What’s Beef Gründer Huy Dieu und Selim Varu mit ihren Restaurants im New York Style umgesetzt.

Erstklassige frische Zutaten aus der Region

„Für uns steht der Burger als überzeugendes Produkt im Zentrum“, sagt der junge Unternehmer, dessen Familie vietnamesische Wurzeln besitzt. „Das Essen muss schmecken und gesund sein.“ Die Basis eines jeden guten Burger-Menüs sind erstklassige, frische Zutaten aus der Region. Alle Rezepte auf der Karte sind Eigenentwicklungen des Teams. Die Pattys sind selbst gewolft, die Brötchen werden im Haus gebacken. Brotverweigerer bekommen das Patty nur mit Salatblättern. Eine Gemüsepfanne macht selbst Vegetarier satt. Für abendliche Geschäftsessen werden Steaks serviert – wie Burger durchaus vom berühmten Wagyu-Rind.
Um diesen kulinarischen Kern entwickelte sich der What‘s Beef Style. „Unsere Gäste sollen ein Stück New York erleben“, so Dieu zum Flair des 2013 eröffneten Restaurants auf der Immermannstraße. Die Fliesen an den Wänden sind knallrot. Blechstühle stehen an Tischen mit dicken Holzplatten. Bis in die Details von Tabletts, Gläsern und handgemalten Schildern wurde gefeilt. Mit einem Partner suchte er schließlich Kunst für die Wände aus: American Streetart, Originale von Shepard Fairey, bekannt durch die Hope-Kampagne für Barack Obama.

Seine Vision vom besten Burger hat Huy Dieu im What’s Beef verwirklicht. Vor dem Restaurant im New-York-Style parkt sein C-Klasse Coupé.
Seine Vision vom besten Burger hat der Düsseldorfer Huy Dieu im What’s Beef verwirklicht. Vor dem Restaurant im New-York-Style parkt sein C-Klasse Coupé. „Innovativ, das passt zu mir“, sagt Dieu zu seinem Mercedes. „Vor allem die digitale Integration gefällt mir.“

Burger-Galerie #whtsbf

Kult in der Burger-Gemeinde ist längst die Galerie auf Instagram mit Tausenden Fotos. Derzeit 70.000 Fans posten oder folgen persönlichen Kreationen und Specials. Für Digital-Experte Huy Dieu ist es ein spannender Prozess, seine Kompetenz von Social-Media-Kampagnen für Markenartikler und Konzerne auf What‘s Beef anzuwenden. „Im Lifestyle greifen ganz neue Mechanismen. Wir entwickeln die Community rund um What‘s Beef eher wie eine Modemarke.“
Die What’s Beef Idee begeistert. Längst haben die Partner das Konzept in Düsseldorf dupliziert und nach Frankfurt und Münster exportiert. Im Laufe des Jahres sollen weitere Restaurants in Essen, Oberhausen und vielleicht sogar Amsterdam eröffnet werden.

Tipps für Burger-Fans

Das Patty

„Wichtigste Burger-Komponente ist das Patty. Wir wolfen nur hochwertiges Rindfleisch aus der Region immer ganz frisch“, sagt Huy Dieu. Gewürzt wird nach einem Geheimrezept. Hinweis für Hobbyköche: Herkömmliches Hackfleisch ist viel zu fett. Für ein Burger-Patty gilt ein Fettanteil von 20 Prozent als optimal.

Hardcore

Für Hardcore-Burger-Fans gibt es im What’s Beef glücklich machende Kreationen. Der „Killer“ mit dreimal Fleisch und dreimal Käse bekämpft auch den größten Hunger wirkungsvoll. Der „Cheese Core“ sorgt mit einem Käsekern im Fleisch für eine Geschmacksexplosion beim Essen.

Süßkartoffel Fries

Die Alternative zu den herkömmlichen Pommes: Sweet Potato Fries mit dem unverwechselbar süßen Geschmack. Als Beilagen auch beliebt sind knusprig geröstetes Gemüse, Zwiebelringe oder Coleslaw, ein Krautsalat zubereitet nach einem australischen Rezept.

Fotos: © Jörg Knappe