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Menschen | Bremen - 19. Dezember 2017

Borgward Taschen:
Begehrte Begleiter

Edel und exklusiv: Die Taschen von Petra Borgward sind heiß begehrt. So sehr, dass Frauen ihr manchmal sogar die eigene direkt vom Arm wegkaufen.

Etwa zwei bis sechs Handtaschen besitzt die Durchschnittsfrau. Petra Borgward wollte jedoch ein Exemplar kreieren, das zu jedem Anlass passt: „Egal ob Büro, Shoppingtour, Urlaub oder Oper, ich habe immer nach einer Tasche gesucht, die multifunktional ist, und sie dann im Endeffekt selbst geschaffen, weil ich nicht fündig wurde.“ 2011 gründete sie, bestärkt von Eric Borgward, das Label borgward bagforgood. Dieses sollte zugleich auch die alte Familientradition zelebrieren, denn Eric ist der Enkel von Bremens legendärem Unternehmer Carl F. W. Borgward, in den 1950er-Jahren der drittgrößte Autobauer Deutschlands. Auch in den Jahren danach behielt der Standort seine Funktion als Autoschmiede: 1978 rollten dort die ersten Mercedes-Benz Modelle vom Band.

„Innerhalb der Familie bestand immer der Wunsch, den Namen Borgward weiterleben zu lassen und die Historie, die damit verbunden ist. Und so kam es zu der Idee mit der Handtasche, die wie das gleichnamige Automobil ebenfalls als Klassiker installiert werden sollte“, erklärt Borgward, die an der Mode- und Designfachschule in Basel studierte. „Eine Tasche steht ja auch, ähnlich wie das Auto, für das Thema Mobilität.“ Und so leuchtet das Innenfutter der Luxustaschen beispielsweise im typischen Rotton – in Anlehnung an historische Borgward-Modelle.

borgward bagforgood: Luxustaschen made in Germany

Schick und lässig zugleich – so müssen die borgward bagforgood-Taschen sein. Und nachhaltig, schließlich soll das gute Stück seine Trägerin lange Zeit begleiten und gerne auch noch an die dritte Generation vererbt werden. Qualität spielt da natürlich auch eine wichtige Rolle. „Ich bin ein kleines Trüffelschwein für Materialien“, outet sich Petra Borgward. Die richtigen zu finden sei gar nicht so leicht, es sei ein sinnlicher Prozess, bei dem nicht nur Optik und Haptik stimmen müssten, sondern auch der Duft. „Es darf nicht nach Chemie riechen, sondern nach Leder von guter Qualität.“ Ein Grund, warum Borgward gerne mit einer alten Gerberei in Süddeutschland zusammenarbeitet. Während sie für die Suche nach gutem Material und neuen Handelspartnern viel auf Reisen ist, findet die Produktion der Taschen ausschließlich in Deutschland statt: made in Germany – darauf legt sie Wert.

„Manchmal kaufen mir Frauen eine Handtasche direkt vom Arm weg.“Petra Borgward, Gründerin von borgward bagforgoodDaily Bag, Weekender oder Clutchpurse – es gibt drei verschiedene Modelle der borgward bagforgood-Tasche, das Außenmaterial und die Bodennieten kann sich der Kunde selbst aussuchen. „Jedes Exemplar wird einzeln zusammengestellt und ist so immer ein Unikat“, hebt die Unternehmerin hervor. Jede Handtasche sei zudem auch ein Statement. Und mit einem Augenzwinkern: „So eine Beziehung zur Handtasche kann ja manchmal langlebiger sein als die zu einem Mann.“ Ab und zu komme es auch vor, dass ihr Frauen eine Handtasche direkt vom Arm wegkaufen, erzählt Borgward. „Sie sehen mich dann irgendwo damit und wollen genau diese eine haben. Ein unique piece eben.“

Fotoshooting: Petra Borgward beim Fotoshooting für die neuen Borgward Bagforgood-Taschen am Strand von Sankt Peter Ording.
Spaß beim Fotoshooting: Petra Borgward am Strand von Sankt Peter-Ording mit ihrem männlichen Model – dem Bremer Szene-Gastronom Güngör Cerrah.

„Die Bremer stehen mehr auf Understatement“

Und welche ist die perfekte Tasche für Bremen? „Die Frauen hier stehen eher auf Understatement“, sagt die toughe Inhaberin, „da darf die Tasche zwar schon aus Leder sein, aber sie hat kein Krokoprint, keine Frontnieten und am besten auch kein Logo, also bitte kein Rock ’n’ Roll.“ Gott sei Dank gebe es auch hier Ausnahmen. „Braun, Blau oder Schwarz, das geht hier gut.“

Vor 17 Jahren zog Borgward, die ursprünglich aus dem Dreiländereck von Frankreich, Deutschland und der Schweiz stammt, gemeinsam mit ihrem Mann in die Hansestadt Bremen. An ihrer Wahlheimat gefällt ihr der beschauliche Charakter. „Wir wohnen in Oberneuland, da gibt es herrlich viel Natur. Das ist perfekt für mich zum Joggen und um lange Spaziergänge mit unserem Hund zu machen. Das sind übrigens die einzigen Anlässe, bei denen ich keine Handtasche dabeihabe.“

Secret Place: Mitten in einer traumhaft schönen Naturkulisse Bremens liegt auch das neue Zuhause von borgward bagforgood – ein Showroom, den Borgward vor Kurzem eröffnet hat. Bei dem Areal am Ufer der Kleinen Wümme handelt es sich um eine alte Bootswerkstatt. „Ich habe diesen Ort gesehen und war sofort verzaubert. Für mich hat er etwas Mystisches und Geheimnisvolles. Der Blick aufs Wasser, die dort liegenden Holzboote – viele Leute, die zu mir kommen, können gar nicht fassen, dass es in Bremen so etwas gibt.“

Hier hat Petra Borgward einen Platz gefunden, der ihre Kreativität beflügelt. Und Kreativität kann sie gebrauchen, denn sie hat viele Pläne für die Zukunft: Neben weiteren Accessoires wie hochwertigen Gürteln, Schlüsselanhängern und Pullovern aus Kaschmir soll die Produktpalette bald auch um Schuhe erweitert werden. „Das ist eine ganz besondere Herausforderung“, lacht sie, „der ich mich gerne stelle. Am liebsten barfuß.“

Eine Frau, die weiß, was sie will: Die Geschäftsführerin mit ihrer selbstdesignten Borgward Bagforgood-Tasche.
Eine Frau, die weiß, was sie will: Petra Borgward mit ihrer Daily Bag aus edlem Büffelleder, vegetabil gegerbt und mit Krokoprint. „Die perfekte Tasche für eine Fahrt mit unserer schicken schwarzen Mercedes M-Klasse“, sagt sie.