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Menschen | Mannheim-Heidelberg-Landau - 07. Mai 2019

Streetfood „Bratenflotte“
Burger on the Road

Was kommt dabei raus, wenn die Leidenschaft für Gastronomie und die Reiselust zusammentreffen? Na klar, ein Foodtruck! So sehen das auch die Gründer der „Bratenflotte“. Mit ihren hausgemachten Burgern sind sie bei Streetfood-Festivals ebenso am Start wie bei Rennen am Hockenheimring. Mit uns haben sie über das Erfolgsrezept der „Bratenflotte“ gesprochen – eine wichtige Rolle dabei spielen ihre Veggie-Burger.

Wenn Gunnar Strangulis sich an die Zeit vor der „Bratenflotte“ erinnert, fällt ihm spontan der immergleiche Ausblick aus dem Lokal ein, in dem er damals arbeitete. Für jemanden, der die Gastronomie liebt und der auch schon mal ein Jahr in Südafrika gelebt hat, wurde dieser Ausblick immer nehr zu einer Geduldsprobe. Also überlegt der Mann aus Heidelberg gemeinsam mit Anna Rzepa, die er an seinem letzten Arbeitsplatz kennengelernt hatte, ob sie nicht etwas Eigenes und Neues auf die Beine stellen könnten.

Mehr als Burger und Braten – Die
Mehr als Burger – die Bratenflotte kann auch Süßes.

Mit einem Sprinter in die Selbstständigkeit

Anstatt die Gäste in ein Restaurant zu locken, könnte man doch auch da hinfahren, wo viele Menschen sind, dachten sich Anna und Gunnar. Dort würden sie richtig kochen und hausgemachte Leckereien anbieten. Das war 2011, als Streetfood in Deutschland noch kaum bekannt war. Bis zur Umsetzung ihrer Idee in die Tat gingen noch ein paar Jahre ins Land. Schließlich mussten sie das Startkapital erst verdienen und für die rollende Küche brauchte es auch ein geeignetes Fahrzeug.

Gunnar entschied sich für einen gebrauchten Mercedes-Benz Sprinter. Den Ausbau machte das Paar gemeinsam. „Jede Schraube darin haben wir selber reingedreht“, so der Heidelberger. Im Nachhinein hat sich gezeigt, dass die Wahl des Fahrzeugs genau richtig war: „Ein Foodtruck muss so groß sein, dass man auch mal mit fünf oder sechs Leuten darin arbeiten kann. Er darf aber auch nicht zu groß sein, etwa wenn bei einem Fest nur eine kleine Außenfläche zur Verfügung steht. Wir haben einen Sprinter in der Langversion, der hat das optimale Maß. Außerdem weiß man, dass die Fahrzeuge von Mercedes-Benz einfach gut sind, daher haben wir uns gerade noch einen zweiten Sprinter angeschafft.“

Der Veggie-Burger der Bratenflotte

Frisch im Food Truck zubereitet – leckere Burger der
Frisch aus dem Foodtruck zubereitet – leckere Snack-Burger der Bratenflotte aus Plankstadt.
Zutaten für 6 Personen

Lollo Bionda (Kopfsalat mit gekrausten Blättern)
6 Burger Buns
1 heimischer Apfel

Für das vegetarische Patty
1 Dose Kidneybohnen (Abtropfgewicht 250 g)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 EL Pflanzenöl
1 EL Tomatenmark
1 TL mittelscharfer Senf
3 TL getrockneter Oregano
½ TL Salz
Pfeffer
40 g Haferflocken

Für den Cole Slaw (amerikanischer Krautsalat)
1 kleiner Weißkohl
2 Möhren
1 Zwiebel
150 g saure Sahne (stichfest)
6 EL Mayonnaise
4 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer
Zucker

Und so wird’s gemacht

Kidneybohnen abgießen, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, in Öl andünsten. Kidneybohnen, Zwiebel und Knoblauch, Tomatenmark, Senf, Oregano, Salz, etwas Pfeffer und die Hälfte der Haferflocken grob pürieren. Restliche Haferflocken untermischen. Aus der Masse 6 Bratlinge formen und bei mittlerer Hitze pro Seite 4–5 Minuten braten.

Für den Krautsalat die äußeren Blätter vom Kohl entfernen. Anschließend waschen, vierteln und den Strunk herausschneiden. Die Kohlviertel mit einem scharfen Messer in sehr feine Streifen schneiden oder hobeln. Möhren putzen und grob raspeln. Wenn man jetzt beides mit den Händen durchknetet, wird der Salat weicher. Die saure Sahne mit Mayonnaise, Salz, Pfeffer, Essig und Zucker verrühren und mit den Möhren und dem Kohl gut vermischen. Wenn möglich, mehrere Stunden durchziehen lassen.

Burger Bun durchschneiden und auf einer Grillplatte kurz toasten. Mit einem Salatblatt Lollo Bionda, dem selbst gemachtem Cole Slaw, dem vegetarischen Patty und 3 Apfelschnitzen belegen.

So sieht der Veggie-Burger aus dem Food Truck der Bratenflotte aus.
Das ist er, der Veggie-Burger der Bratenflotte.

Es müssen Burger sein

Im Sommer 2016 gingen Gunnar und Anna erstmals mit ihrem frisch umgebauten Sprinter auf Tour. Sie machten Station in Gewerbegebieten, auf Festen und Streetfood-Events und zauberten in ihrer rollenden Küche saftige Schweinebraten in Biersauce mit Knödeln und Sauerkraut, Putenbraten mit Weißweinsauce und andere Köstlichkeiten. Auch wenn die Braten gut ankamen, viele Gäste fragten nach Burgern.

Also änderten die beiden ihre Karte und brachten ihre Bratenspezialitäten in eine für Streetfood geeignete Form. „Pulled Pork ist ja nichts anderes als ein Schweinebraten“, erklärt Gunnar. „Wir beziehen das Odenwälder Fleisch direkt vom Metzger. Es wird trocken mariniert und in einem Räucherofen zehn bis zwölf Stunden gegart.“ Das gezupfte Schweinefleisch wird zusammen mit selbst gemachtem Cole Slaw, Salatblättern, hausgemachter BBQ Sauce auf Burger Buns geschichtet, die von einem Bäcker speziell für die Bratenflotte gebacken werden.

Jeder Ort ist anders

Beim Pulled Turkey Burger wird das gezupfte Fleisch der Bammentaler Putenkeule mit frischer Roter Bete, Krautsalat, roten Zwiebeln und hausgemachtem Honigsenf serviert. Das Aushängeschild der Bratenflotte ist der sogenannte Chefburger. Gunnar nennt ihn einen „gepimpten Pulled Pork Burger“: knuspriger Bacon, Cheddarkäse und scharfe Jalapeños machen den Unterschied. „Der wird uns förmlich aus den Händen gerissen. Aber auch unsere Veggie-Variante kommt sehr gut an“, so der Heidelberger.

Anna und Gunnar sind da angekommen, wo sie hinwollten: Ob am Hockenheimring, dem BASF Bauernmarkt Limburgerhof oder dem Art & Street Food Weekend auf dem Gutshof Ladenburg, jeder Ort ist anders, doch egal, wo sie sind, ihre hausgemachten Burger kommen gut an.

Die
Die "Bratenflotte" ist mit einem umgebauten Mercedes-Benz Sprinter unterwegs. Die Streetfood-Spezialitäten sind auf bei Festivals, Firmenevents oder auch an Renntagen am Hockenheimring gefragt.
Der Biergarten der
Ein fester Hafen für die Bratenflotte
  • Mobil und lokal

    Gunnar Strangulis und Anna Rzepa haben mit einem umgebauten Mercedes-Benz Sprinter als Foodtruck begonnen. Gerade wird ein zweiter Sprinter umgebaut. Seit 2018 hat die Bratenflotte auch eine feste Station mit Biergarten in Plankstadt in der Bahnstraße 2. Auch dort sind die Burger das Maß aller Geschmacksdinge.