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Menschen | Aachen - 23. Mai 2018

Engagement im Ehrenamt
Feuer und Flamme

Stefan Heck ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann. Damit befindet er sich in bester Gesellschaft. Insgesamt unterstützen rund 1,2 Millionen Freiwillige die Feuerwehren in Deutschland. Warum? „Weil es einem etwas gibt, anderen zu helfen.“ Und das ist nur einer der Gründe, warum Heck sich engagiert. Wir haben ihn auf seiner Wache in Roetgen besucht.

Wenn der Pager in seiner Hosentasche vibriert, lässt Stefan Heck für einen kurzen Moment alles stehen und liegen – selbst auf der Arbeit. An diesem Morgen leuchtet das Einsatzstichwort „PTür“ auf dem kleinen Display auf. „Der Rettungsdienst bittet um Unterstützung. Die Feuerwehr soll eine Tür öffnen.“ Entspannt steckt Heck den Pager zurück und wendet sich wieder der Inspektion der A-Klasse auf der Hebebühne zu. Der 41-Jährige entscheidet je nach Einsatzstichwort, ob er sich zur Unterstützung seiner Kameraden auf den Weg macht. Der Gruppenführer in der Werkstatt der Mercedes-Benz Niederlassung Aachen engagiert sich ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr beim Löschzug Roetgen. Heute übernimmt ein anderer Kollege.

Verantwortungsvolle Aufgabe

„PS-starke Fahrzeuge, vor allem die mit Blaulicht und Martinshorn, haben es mir schon immer angetan“, sagt Stefan Heck. Im Alter von zwölf Jahren trat er der Jugendfeuerwehr in seinem Heimatort Roetgen bei. Inzwischen ist Heck stellvertretender Zugführer und trägt zudem die Verantwortung für den gesamten Fuhrpark der Wehr. „Dass ich als Kfz-Techniker-Meister für die Wartung unserer Fahrzeuge zuständig bin, bietet sich natürlich an.“ Nicht nur der Pflege der Einsatzfahrzeuge, sondern seinem gesamten Ehrenamt widmet sich Heck mit großer Leidenschaft. Zum Glück meist ohne Blaulicht und Martinshorn. Auf Schulfesten informiert er über die Arbeit der Feuerwehr, hilft bei der Brandschutzerziehung von Kindern und Jugendlichen, bildet Feuerwehranwärter aus und koordiniert und leitet Einsätze.

Viele Ehrenamtliche engagieren sich bei der Feuerwehr.
Perfekte Ordnung: Für den Einsatz hängen alle Ausrüstungsgegenstände griffbereit. Das gilt auch für die Uniformen.

Ehrenamt stärkt die Gesellschaft

Der Löschzug Roetgen besteht ausschließlich aus Frauen und Männern, die ihre Aufgaben in der Wehr ehrenamtlich mit ihrer täglichen Arbeit vereinbaren. „Mir macht das einfach Spaß. Es ist toll, dass mein Ehrenamt anderen Menschen hilft“, sagt Heck. Regelmäßig wirbt er für das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr. Sein Tipp: „Jeder, der sich dafür interessiert, sollte einfach mal in der Wache an seinem Wohnort vorbeischauen, um sich einen Eindruck zu verschaffen.“

Zurück nach Roetgen. An diesem Freitag ist es ruhig im Feuerwehrgerätehaus. In der Fahrzeughalle hängen fein säuberlich aufgereiht und mit Namensschildern versehen Helme, Schutzhosen und Einsatzjacken. „Im Ernstfall muss es schnell gehen.“ Zusammen mit seinem Kameraden Christian Rombach fährt Heck die Drehleiter raus auf den Hof. Mit einem Surren gleiten die Stützen des Mercedes-Benz Lkw nach unten. „Wir prüfen regelmäßig, ob unsere technischen Geräte einsatzbereit sind.“ Er steigt in den Korb der Drehleiter und gurtet sich an. „Jetzt geht es rauf bis auf 18 Meter Höhe.“ Oben angekommen, blickt Heck auf Roetgen hinunter. „Dass mein Engagement der Feuerwehr und nicht dem lokalen Sportverein gilt, liegt an meiner Zeit in der Jugendfeuerwehr.“ An der Gemeinschaft und der Kameradschaft. „Wir können uns zu 100 Prozent aufeinander verlassen – in jeder Situation.“ Wieder vibriert der Pager. „Ein Brand!“ Diesmal ist Heck gefragt. Er fährt die Drehleiter ein, zieht die Einsatzkleidung an und wenige Augenblicke später geht’s mit Blaulicht und Martinshorn vom Hof – zum nächsten Einsatz für die Gemeinschaft.

Viele Ehrenamtliche engagieren sich bei der Feuerwehr.
Im Einsatz: Stefan Heck rückt mit einem Kollegen aus.
Ehrenamt Feuerwehr: Informationen
Stefan Heck
  • Beruf:

    1994 begann Heck seine Ausbildung bei Mercedes-Benz. 2001 wurde er Kfz-Techniker-Meister. Er arbeitet als Gruppenführer in der Werkstatt bei Mercedes-Benz in Aachen und ist Brandschutzbeauftragter der Niederlassung.

  • Ehrenamt:

    Als Zwölfjähriger fing er bei der Jugendfeuerwehr an, mit 17 Jahren kam er in die aktive Wehr und machte die Ausbildung zum Feuerwehranwärter. Es folgten Weiterbildungen und heute ist Heck stellvertretender Zugführer.

  • Engagement

    Laut Stefan Heck gelingt der Einstieg in das Ehrenamt am einfachsten, wenn man bei der Feuerwehr an seinem Wohnort mal unverbindlich reinschaut, sich informiert und sich einen ersten Eindruck verschafft. „Bei dem ein oder anderen springt der Funke dann vielleicht über.“