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Menschen | Mannheim-Heidelberg-Landau - 17. Dezember 2018

Über die Brücke
und auf die Bühne

Mit Songs wie dem „Neggabriggebluus“ hat sich Joy Fleming in die Herzen vieler Mannheimer gesungen. Das Musical „Iwwa die Brick“ ist eine Hommage an die große Blues-, Jazz- und Schlagersängerin. Ohne Susan Horn von der Mercedes-Benz Niederlassung Mannheim-Heidelberg-Landau wäre es nie dazu gekommen.

Als Kundenbetreuerin der Mercedes-Benz Niederlassung Mannheim-Heidelberg-Landau ist Susanne Hornschuh ständig in Kontakt mit Menschen. Jeder möchte gut informiert und beraten und auch ein wenig unterhalten werden – manchmal kommt Hornschuh dabei ihre Bühnenerfahrung zu Gute. Die hat die Mercedes-Benz Mitarbeiterin. Unter ihrem Künstlernamen Susan Horn ist sie in der Mannheimer Musik- und Schauspielszene seit vielen Jahren unterwegs. Gemeinsam mit Claude Schmidt, dem ehemaligen Pianisten der 2017 verstorbenen Sängerin Joy Fleming und deren Tochter Heidi Kattermann hat Susan Horn ein Joy-Fleming-Musical entwickelt, mit dem sie seit Oktober in der Region zu erleben ist. „Iwwa die Brick“ ist eine Hommage an die große Soul-Sängerin, die seit ihrem Durchbruch mit dem Song „Neggabriggebluus“ der Stadt Mannheim und der Kurpfalz eng verbunden blieb. Im Interview mit dem Mercedes-Benz Kundenmagazin erzählt Susan Horn, wie es zu dem Projekt „Iwwa die Brick“ kam.

Heidi Kattermann und Susan Horn in
Heidi Kattermann und Susan Horn singen die Songs von Joy Fleming.
Susanne Hornschuh und Susan Horn – wer ist die eine, wer die andere?

Das frage ich mich manchmal auch und komme dann etwas durcheinander. Ich würde sagen, Susanne Hornschuh ist so, wie der Name schon klingt: Das ist die Bürgerliche, die einer geregelten Arbeit nachgeht, und das schon seit über 30 Jahren. Parallel dazu gab es aber auch immer die Susan Horn, die eine Ausbildung zur Musical-Darstellerin gemacht hat, die schon in vielen, vielen Bands und Projekten engagiert war, sie spielt Theater und hat jetzt auch das Projekt „Iwwa die Brick“ ins Leben gerufen.

An der Revue über Joy Fleming sind auch der ehemalige Pianist und die Tochter von Fleming beteiligt. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Das hat sich wie von selbst ergeben. Da ich seit vielen Jahren in der Kunst-, Musik- und Theaterszene unterwegs bin, kenne ich den Pianisten Claude Schmidt schon sehr lange. Nach dem Tod von Joy Fleming im Jahr 2017 habe ich ihr zu Ehren auf verschiedenen Veranstaltungen den Neckarbrückenblues gesungen. Das Feedback war jedes Mal unglaublich. Einmal war zufälligerweise Claude dabei und er erzählte von kleinen Anekdoten, die er aus der Zeit mit Joy Fleming gesammelt hatte. Da kam mir die Idee: „Mensch Claude, lass uns doch ein Programm daraus machen, wir erzählen reale Geschichten und ich singe die Lieder dazu.“

Und wie kam Heidi Kattermann, Joy Flemings Tochter, dazu?

Eine Woche später rief mich Claude an und sagte: „Stell dir vor, die Heidi Kattermann, mit der ich schon lange befreundet bin, möchte auch gerne mitmachen!“ Natürlich hat auch sie viele Geschichten zu erzählen. Und zu guter Letzt haben wir noch unser Team mit Henry Dahlke, einem Schauspieler aus Frankfurt, und meinem Lieblingsregisseur Joerg Steve Mohr vom Theater am Puls in Schwetzingen verstärkt.

„Die Leute haben sie noch immer in ihrem Herzen und so kam ich dazu, den Neckarbrückenblues zu singen und ihr damit auch Ehre zu erweisen.“Susan Horn

Susan Horn interpretiert in „Iwwa die Brick“ die Songs von Joy Fleming.
Welche Rolle spielt Heidi Kattermann, ist sie selbst auch Musikerin?

Sie tritt als Schauspielerin und als Sängerin auf. Obwohl sie im Bühnenmetier ganz neu ist, macht sie es ganz hervorragend.

Ihre ersten Aufführungen von „Iwwa die Brick“ waren sehr erfolgreich. Was glauben Sie, warum möchten so viele ein Joy-Fleming-Musical in und um Mannheim sehen?

Erstaunlich finde ich, fast jeder, mit dem ich gesprochen habe, verbindet hier im Neckarraum eine persönliche Geschichte mit ihr oder eine persönliche Begegnung oder einen persönlichen Moment. Sie ist immer noch sehr präsent, die Leute haben sie noch immer in ihrem Herzen.

Joy Fleming
  • Die Sängerin

    Die große Blues-, Jazz- und Schlagersängerin Joy Fleming wurde 1944 als Erna Raad im pfälzischen Rockenhausen geboren. Ihre ersten Erfolge feierte sie bereits als 14-Jährige bei einem lokalen Schlagerwettbewerb. Mit 16 tingelte sie durch Bars und Kneipen unter anderem in Mannheim. Nach einem TV-Auftritt 1968 wurde sie auch einem breiteren Publikum bekannt. Mit ihrer Band Joy Unlimited und als Solokünstlerin nahm sie mehrere Platten auf, ging auf Tourneen durch Frankreich, Skandinavien und in die Sowjetunion. Joy Fleming nahm mehrmals am Eurovision Song Contest teil. Die Künstlerin starb am 27. September 2017.

  • „Iwwa die Brick“ – Das Musical

    Die musikalische Revue lässt das Leben von Joy Fleming mit vielen Songs und Anekdoten Revue passieren, das heißt, wie aus Erna Raad die große Joy Fleming wurde. Mit Songs wie „Mannemer Dreck“, „Ich sing fer’s Finanzamt“ und vielen anderen wird unter anderem das Mannheim der 1970er-Jahre lebendig. Die ersten Aufführungen des Stücks kamen in der Neckarregion so gut an, dass das Team um Susan Horn, Claude Schmidt, Heide Kattermann und Henry Dahlke weitere Auftritte plant. Wer „Iwwa die Brick“ erleben oder buchen möchte, findet weitere Informationen auf der Facebook-Seite zum Musical.

Die Darsteller Susan Horn, Heidi Kattermann, Claude Schmidt und Henry Dahlke halten das Andenken an Joy Fleming mit ihrer Musical-Revue wach.