13. Februar 2017
Menschen | Mainz

Lustig, laut, närrisch:
Die Meenzer Humbas

Sie zählen zu den beliebtesten und erfolgreichsten Karnevalbands in Mainz: In den kommenden Wochen spielen die fünf Humbas auf zahlreichen Sitzungen und Veranstaltungen vor Tausenden von Narren. Im Interview mit dem Mercedes-Benz Kundenmagazin spricht Sänger Thomas Neger über sein persönliches Highlight beim Mainzer Karneval, die aktuelle Single der Band und die erste Fahrt im neuen Mercedes-Benz Tour-Bus.

Ihr seid bereits seit vielen Jahren dabei: Was ist das Besondere am Mainzer Karneval?

Der Karneval in Mainz verbindet unheimlich viele Menschen miteinander, sodass ein außergewöhnliches Gemeinschaftsgefühl entsteht. Für mich persönlich ist natürlich unsere Tour das absolute Highlight. Besonders freue ich mich auf den Auftritt beim „Tanz auf der Lu“. Da kommen schon mal rund 20.000 Leute zusammen, um unsere Musik zu hören und abzufeiern. Und wir Humbas haben die einzigartige Möglichkeit, das bunte Karnevalstreiben von der Bühne aus mitzuerleben – das ist einfach unbeschreiblich und atemberaubend!

Was war denn bisher dein schönstes Tour-Erlebnis?

Ich bin rund um die Uhr mit vier – im positiven Sinne – total verrückten Musikern unterwegs. Das heißt, wir erleben ständig lustige, schöne und aufregende Momente zusammen. Sowohl auf der Bühne als auch zwischendurch auf den Fahrten zu den Auftritten. Besonders wenn wir gemeinsam Zeit in unserem Bus verbringen, verbindet das. Denn hier reißen wir alberne Sprüche, schauen uns witzige Videos an, lachen über lustige Kabarettisten. Deshalb ist unser Bus so etwas wie ein zweites Wohnzimmer.

Für die Saison 2017 hat Mercedes-Benz Mainz euch einen Tour-Bus zur Verfügung gestellt. Wie war die erste Fahrt in der neuen V-Klasse?

Aufregend und vor allem faszinierend: Die vielen technischen Möglichkeiten des Autos haben uns zunächst unglaublich geflasht, weil wir bisher noch nie so viel Luxus hatten (lacht). Aber nachdem die komplette Sonderausstattung von uns durchgecheckt wurde, haben wir natürlich sofort unsere CD reingeschmissen, um das Burmester Surround-Soundsystem auf Herz und Nieren zu testen – der Sound war erstklassig!

Was ist denn der Lieblingstitel eurer Band?

Ich persönlich liebe alle Titel der Humbas. Besonders gern spielen wir aber „Im Schatten des Doms“. Das ist auch der Song, den wir am häufigsten spielen. Ob wir eine Veranstaltung in einer Sporthalle besuchen oder auf einer Karnevalssitzung in der Rheingoldhalle auftreten – der komplette Saal singt immer mit. Das ist einerseits eine hervorragende Bestätigung für den Erfolg unserer Musik, andererseits bekomme ich in diesem Moment die Chance, mich stimmlich ein bisschen auszuruhen (lacht).

Sänger Thomas Neger sitzt im Tourbus von Mercedes-Benz
Thomas Neger sitzt im roten Humbas-Pullover auf dem Rücksitz der V-Klasse.
Also laufen bei euch die Karnevalslieder 24/7 oder auf welche Musik steht ihr privat?

Die meisten der Humbas sind große Jazzfans, weil sie die Musikrichtung an der Uni studiert haben. Ich höre in meiner Freizeit am liebsten Charts und aktuelle Hits. Aber bei meinen Kindern läuft tatsächlich das ganze Jahr über Karnevalsmusik. Da passiert es schon mal, dass ich an Weihnachten um halb acht morgens mit Fastnachtsliedern geweckt werde …

Ihr habt für die aktuelle Karnevalssession einen neuen Fastnachtstitel geschrieben. Was ist das für ein Lied?

„Margit singt“ ist ein flotter und sehr rockiger Titel. Ich habe diesen Song geschrieben, um Margit Sponheimer zu huldigen. Sie gilt seit Ewigkeiten als Kultfigur der Karnevalsmusik in Mainz und zählt somit zu den größten Ikonen der Mainzer Fastnacht – ist aber auch überregional bekannt. Dieses Jahr feiert sie ihren 74. Geburtstag und steht immer noch mit hohen Hacken auf der Bühne – das finde ich sehr beachtlich.

Die Band auf der Bühne während eines Auftritts.
Logo Humbas Karnevalsband
Die HUMBAS
  • Die Band:

    Die Humbas wurden 2007 in Mainz gegründet und feiern dieses Jahr ihre 9. Karnevalssession. Aktuell bestehen sie aus fünf Mitgliedern: Thomas Neger (Sänger), Sascha Feldmann (Bassgitarre), Deniz Alatas und Clemens Seibert (Stromgitarre), Johannes Musseleck (Trommel).

  • Der Name:

    „Die Humbas“ geht auf den traditionellen Mainzer Karnevalshit „Humba Täterä“ zurück. Dieser stammt ursprünglich von Ernst Neger, dem Großvater von Sänger Thomas Neger. Natürlich ist der Song auch im Programm der Humbas integriert.

  • Die Tour-Daten:

    www.humbas.com

  • Facebook:

    www.facebook.com/dieHumbas