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Menschen | Berlin - 29. Oktober 2018

Ein Mann, 100 Dinge

Schauspieler, Produzent, Regisseur und Sänger Matthias Schweighöfer bringt einen neuen Film in die Kinos: 100 Dinge! Im Interview verrät er uns, auf welche „Dinge“ er nur schwer verzichten kann, worin Berlin Hollywood überlegen ist und welche neuen Projekte anstehen.

Herr Schweighöfer, in 100 Dinge geht's um Konsumwahn. Welche „Dinge“ sind für Sie überlebenswichtig?

Mein Handy. Es ist mein Datenspeicher für Fotos und Kommunikationsmittel mit der Welt. Und dadurch, dass ich unter Flugangst leide, beruflich viel unterwegs bin und eine Familie habe, ist das Auto ein wichtiges Verkehrsmittel für mich. Ich fahre unheimlich gerne Auto.

Welche Fahrt war bisher Ihre schönste?

Schwierig. Die Strecke über Wannsee nach Potsdam ist mit den Seen und Wäldern wahnsinnig naturbelassen, kann ich nur empfehlen. Und vor Kurzem bin ich in einer G-Klasse von Albuquerque in New Mexico durch Arizona nach Los Angeles in Kalifornien gefahren. Das war großartig, insbesondere der Highway 101 und die Ocean Avenue. Ich mag Los Angeles und auch Hollywood generell sehr gerne.

Sie meinen das Filmgeschäft dort? Was reizt Sie daran?

Die Leichtigkeit! Die deutsche und amerikanische Filmbranche sind ähnlich professionell, haben aber unterschiedliche Denkweisen. Ein Beispiel: Angenommen, ich trage teure Schuhe mit einer goldenen Sohle. In Deutschland sagen die Nachbarn: „Jaja, der verdient viel Geld.“ Die Amerikaner sagen: „I love your shoes, great. I love Berlin.“ So ist auch die Filmbranche. In den USA sagen sie: „Cool, wir haben die Technik, um ein Raumschiff landen zu lassen.“ Und dann machen die das auch. „Everything is possible!“

Mit welchem US-Schauspieler würden Sie gerne mal zusammen vor der Kamera stehen?

Mit Jennifer Lawrence! Die hat einen großartigen Humor. Sehr gerne würde ich aber auch mit Johnny Depp und Al Pacino drehen. Clint Eastwood soll dann Regie führen. Ach ja, und Meryl Streep spielt wahnsinnig gut in „Die Verlegerin“. Sie würde ich gerne mal in Hollywood auf einen Kaffee treffen.„Ich habe keine Lust, lange von
meinen Kindern getrennt zu sein.“Matthias Schweighöfer

Was hat denn Berlin, was Hollywood nicht hat?

Meine Familie. Greta, meine Tochter, geht hier in die Schule, mein Sohn Valentin in die Kita. Manchmal dauert eine Filmproduktion drei Monate und ich habe keine Lust, so lange von ihnen getrennt zu sein. Ganz im Gegenteil: Ich hätte gerne mehr Zeit für sie. Außerdem habe ich in Berlin mein eigenes Unternehmen PANTAFLIX AG. Wenn mich Hollywood nicht will, bricht keine Welt zusammen. Berlin hat auch wahnsinnig viele Seiten, ist urban und eine echte Metropole. Hier habe ich gefühlt schon alles gesehen.

Matthias Schweighöfer im Interview über 100 Dinge
Im Interview: Schauspieler, Regisseur, Produzent und Sänger Matthias Schweighöfer.
Haben Sie einen Tipp für uns?

In der Christburger Straße in Prenzlauer Berg gibt es das Immertreu. Eine Bar mit einer grünen Laterne, die man schon von der Straße aus sieht. Die haben eine riesige Auswahl an seltenem Bourbon, Scotch, Rum und Gin. Da kann man sehr gut was trinken. Gerne bin ich in Mitte und Neukölln unterwegs. Mitte ist gediegen, cool, familiär. Neukölln ist jung, frisch und international. Außerdem finde ich die unterschiedlichen kleinen Bezirke, die Museumsinsel und Friedrichshain großartig. In Berlin hat man die Wahl zwischen Ku’damm-Flair, Villenviertel, Metropole und Kleinstadtidyll. Das ist perfekt zum Drehen.

Welche Projekte stehen bei Ihnen nach „100 Dinge“ an?

Momentan arbeite ich an einem neuen Musikalbum. Außerdem haben im Herbst die Dreharbeiten zum neuen Film „Resistance“ begonnen, in dem ich zusammen mit dem US-Schauspieler Jesse Eisenberg spiele. Nebenbei plane ich die nächsten drei Jahre. Wann bin ich in Frankreich, Deutschland oder Amerika? Welche Rollen sind lustig, welche ernst? Dadurch, dass Serien so vielseitig und experimentell geworden sind, ist natürlich klar, dass der Trend mehr dahin geht. Über Online-Plattformen schauen Millionen Menschen rund um die Uhr Folge für Folge. Anders Kinofilme: Sie haben nur einen gewissen Zeitraum, in dem sie erfolgreich laufen. Aber ich liebe Kino, ich werde immer Kino machen.

Toni (Matthias Schweighöfer) liebt seine Espressomaschine. Paul (Florian David Fitz) liebt sein Handy. Toni kann nicht ohne Haarpillen, Paul nicht ohne seine heiligen Sneakers. Aber vor allem kann Paul nicht ohne Toni und Toni nicht ohne Paul. Aber das wissen sie nicht. Immer geht es in ihrer Freundschaft darum, wer besser oder cooler ist. Das haben sie davon: Jetzt sitzen sie da, ohne Möbel, ohne Kleidung, nackt und verfroren. Hundert Tage, haben sie gewettet, müssen sie auf alles verzichten. Jeden Tag kommt nur ein Gegenstand zurück. Und das ist erst Tag eins! Schon verheddern sie sich in Fragen, die ihnen vorher nie gekommen sind: Was braucht man wirklich? Besitzen wir unsere Dinge oder besitzen unsere Dinge uns? Um diese Fragen dreht sich der neue Film, der ab 6. Dezember im Kino läuft.

Matthias Schweighöfer (100 Dinge) zu Besuche bei der AMG Performance Night
Schweighöfer und die Liebe zum Autofahren
  • Mercedes-Benz:

    Mit der Marke verbinde ich Treue, Familie, Klassik, Tradition und meine Lieblingsautos.

  • Meine Lieblingsautos:

    Ich fahre besonders auf eine mattgraue G-Klasse, den SL oder den GLE ab. Den SL bin ich in der Vergangenheit viel gefahren. Heute besitze ich den GLE 63, weil das Auto die perfekte Familienkutsche ist.

  • Am Steuer:

    Ich liebe es, entspannt, ruhig und vorausschauend zu fahren. Ich bin grundsätzlich kein Fahrer, der auf der linken Spur rast. Am sichersten fühle ich mich, wenn mein Bodyguard fährt. Allein schon, wie der das Lenkrad hält, das ist der Wahnsinn.

  • Song beim Fahren:

    „Girls“ von Rita Ora und Cardi B. Wenn die Kinder mit dabei sind, singen wir die Songs von den Zwillingen Marcus & Martinus, zwei mega erfolgreiche Teenager aus Norwegen, die auf Englisch singen.

  • Im Kofferraum:

    Ich habe immer eine Kiste Wasser, ein Bobbycar von Mercedes-Benz und ein Kinderfahrrad dabei.

  • Mehr erfahren:

    www.instagram.com/matthiasschweighoefer/

    www.facebook.com/matthias.schweighoefer/

Wichtige Stationen von Matthias Schweighöfer

Sein Kinodebüt …

… feierte er 2001 mit der Romanze „Herz im Kopf“. Zuvor studierte Schweighöfer an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und nahm kleinere Rollen im TV an.

Sein Durchbruch …

… gelang ihm mit den Filmen „Soloalbum“ (2003), „Keinohrhasen“ (2007) und „Friendship“ (2010). Beim Film „What a man“ (2010) zeigte Schweighöfer seine vielen Talente. Hier war er als Regisseur, Autor und Produzent tätig.

Sein Erfolgstalent …

… als Produzent beweist er in Filmen wie „Vaterfreuden“ (2014) und „Der Nanny“ (2015). 2017 veröffentlichte er ein Musikalbum. Zudem startete die Thriller-Serie „You are wanted“ auf Amazon Prime. Staffel zwei folgte 2018.