20. September 2016
Menschen | Stuttgart

Polarbär Pollux –
Eiskalter Rock

Sie sind jung, laut, selbstbewusst und haben große Pläne: Von Baden-Württemberg aus wollen Polarbär Pollux den deutschen Musikmarkt mit rockig-melodischen Beats aufrollen. In einem etwas anderen Interview stellen sich Sänger Yannick Feil, Bassist Gero Costanzino, Gitarrist Max Schmidtke und Schlagzeuger Wim Schiller, der übrigens Mitarbeiter der Mercedes-Benz Niederlassung Stuttgart ist, der Szene vor.

Der Polarbär ist der perfekte Namensgeber, weil …

der Polarbär der König der Arktis ist. Er steht an der Spitze der Nahrungskette – das beschreibt ziemlich genau das, was wir auf der Bühne abliefern. Denn unsere Musik, die Musik von Polarbär Pollux ist: Laut. Überraschend. Eiskalt.

Pollux ...

leitet sich vom hellsten Stern im Sternbild des Zwillings ab. Für uns symbolisiert dieser zweite Namensbestandteil unsere Verbundenheit mit dem Publikum, das wir mit unseren Songs begeistern wollen.

Kennengelernt haben wir uns …

im Alter von 19 Jahren auf der Akademie für Kommunikation. Nach den ersten spontanen Jam-Sessions haben wir schnell gemerkt, dass wir in Zukunft miteinander Musik machen wollen. Gestartet sind wir als rein akustische Band, doch dann haben wir schnell unseren gemeinsamen Nenner gefunden: melodischer, deutschsprachiger Rock.

Das erste Mal den eigenen Song im Radio zu hören ...

war ein großartiges Gefühl! Unsere Freunde, Familien, Bekannten und Kollegen haben uns alle direkt auf den sozialen Medien angeschrieben: „Ihr lauft gerade im Radio!“ Für uns war das ein sehr schöner Moment und riesiger Meilenstein in der Bandgeschichte.

Die besten Songs entstehen, wenn …

Emotion, Konzentration und ein Funken Magie zum richtigen Zeitpunkt aufeinandertreffen und man den Schlüssel vom Proberaum erst wieder umdreht, wenn man nicht mehr weiß, welcher Tag gerade eigentlich ist.

Eine Band lebt davon, dass …

sie eins ist. Wir vier vertrauen uns blind und motivieren uns gegenseitig, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen: noch mehr Musik! Aber auch unser Publikum ist für uns ein unglaublicher Motivator.

Die Musikszene in Stuttgart ist …

familiär, man kennt sich und unterstützt sich. Musikalisch hat Stuttgart einiges zu bieten. Früher nur als Heimat des deutschen Hip-Hops bekannt, gibt es heute viele Bands, die ganz verschiedene Genres bedienen. Mit einem Wort: Vielfalt. Um ein paar große Namen zu nennen: Philipp Poisel, Die Nerven, Cro, Heisskalt, Die Orsons. Aber auch im Kleinen tut sich wahnsinnig viel.

Nicht nur in den sozialen Medien halten Polarbär Pollux ihre Fans musikalisch auf dem Laufenden.
Der baden-württembergische Bandförderpreis PLAY LIVE …

bietet uns eine tolle Chance, uns weiterzuentwickeln und unsere Musik einem großen Publikum näherzubringen. Wir sind im Juli ins Finale eingezogen, das im Dezember stattfindet. Bis dahin arbeiten wir an neuen Songs, feilen an unserer Bühnenshow und konzentrieren uns voll und ganz auf die Musik. Das Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg bietet uns viele Weiterbildungen, die es uns ermöglichen, unser ganzes Potenzial zu erkennen und zu entfalten.

Unsere neue, selbst produzierte EP „Von Zeit zu Zeit“ …

wird lauter, aggressiver, ausgefeilter und melodischer, als man uns bisher kennt. Wir sind sehr zufrieden mit dem Resultat und freuen uns, wenn sie im Herbst aus dem Studio auf die Welt losgelassen wird. Wir haben uns ein Jahr Zeit genommen, um daran zu arbeiten, bis wir damit zufrieden waren.

Unser größter musikalischer Traum ist es, …

den kompletten deutschen Musikmarkt zu erobern, von der Musik zu leben und uns komplett darauf konzentrieren zu können.

Nicht nur in den sozialen Medien halten Polarbär Pollux ihre Fans musikalisch auf dem Laufenden.
Polarbär Pollux

Fotos: © Jan Ritter