09. September 2016
Menschen | Hamburg

smart goes Instagram

smart soweit das Auge reicht. 1.635 Fahrzeuge in allen Farben und Formen. Eine acht Kilometer lange Schlange. Neuer Rekord bei der smart times Parade 2016 in Hamburg! Bei einer Instagram-Preview konnten 20 Auserwählte die Highlights der Strecke kennenlernen, fotografieren und im Netz teilen. Mit auf Tour: Sebastian Timm – Instagrammer der ersten Stunde.

Sebastian, wo ging’s lang?

Von der Niederlassung zum Großmarkt und dann auf die Strecke, Hafencity, Fischmarkt, also den fotogenen Teil, aber auch mal auf ein Parkhausdach, von dem man eine Super-Aussicht hatte.

Also die Ecken, die man auch als Tourist kennt. Hast du noch einen Geheimtipp?

Ich liebe das Oberhafenquartier – das ist eben nicht die cleane Hafencity. Hier herrschen eher Berliner Verhältnisse, wenn man so will. Mit interessanten Locations und überraschenden Einblicken für Fotos.

Wie bist du an die anderen Instagrammer gekommen? Kennt man sich?

Ein klares Ja. Ich habe 2011 das erste Instagram-Treffen in Hamburg organisiert und kenne eigentlich alle, die eine bestimmte Reichweite, also Zahl an Followern haben. Für die Preview-Tour kamen wir so zusammen auf 470.000 Follower, hatten also eine enorme Aufmerksamkeit – ein Riesenerfolg auch für smart.

Wie viele Follower hast du mit deinem Instagram-Account @s_timmung angepeilt?

Es geht mir nicht um die Zahl der Follower auf meinem Account, sondern um die echte Interaktion pro Bild. Was nützen mir viele „Karteileichen“, die aber nicht aktiv sind. Dieses Verhältnis gucke ich mir auch als Social Media Berater für meine Kunden sehr genau an.

Dein Hashtag #welovehh findet sich mittlerweile auf 480.000 Bildern. Wie kam es dazu?

Der Hashtag ist inzwischen der zweitgrößte inoffizielle Städte-Hashtag Deutschlands. Viele Menschen drücken damit ihre Liebe zur Stadt Hamburg aus, andere spekulieren wahrscheinlich auf mehr Follower und Likes. Der Hashtag selbst ist ein Überbleibsel aus einem Online-Stadtmagazin, das wir mal geplant hatten.

Sebastian Timm im Interview
Gibt es einen interessanten Trend, den man beobachten sollte?

Normalerweise fotografiert man, sucht sich die passenden Hashtags und postet dann. Immer öfter findet man aber auch Fotos, die extra zu einem bestimmten Hashtag geschossen werden. Kann man machen …

Welche Tipps gibst du Instagram-Neulingen?

Poste nicht nur Bilder, sondern beschäftige dich auch mit der Community. Dadurch kriegst du Follower oder Kommentare zurück. Die Kommentare müssen auf den Punkt bringen, was das Bild zeigt, sonst lesen sie die Leute nicht. Und ich persönlich poste kein Bild, das ich nicht selbst gemacht habe. Nur so schaffst du eigene Inhalte – und darum geht es doch.

Sebastian Timm Freude über Instagram-Kommentare
Sebastian Timm
  • Beruf:

    Social Media Berater

  • Berufung:

    Instagrammer

  • Website:

    www.timm.me

smart, bunt, crazy

Fotos: © Daimler AG, © @welovehh, © Thorsten Scherz / TERRITORY