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Menschen | Dortmund - 08. Dezember 2017

Faszination
Hörspiel

Gabriel Burns und Point Whitmark zählen zu den beliebtesten Hörspielserien des renommierten Produzenten und Regisseurs Volker Sassenberg. Besonders die skurrilen Geschichten, unberechenbaren Charaktere und schaurig authentischen Soundeffekte ziehen die Hörer in ihren Bann. Dahinter steckt eine Produktion, die es in sich hat.

Es ist Nacht in Vancouver. Der Schriftsteller Steven Burns findet keine Ruhe. Albträume reißen ihn immer wieder aus dem Schlaf. Denn sein Bruder ist spurlos verschwunden. Wird er ihn je wiederfinden? Volker Sassenberg kennt die Antwort. Und nur er hat eine Ahnung davon, wie und wo die Geschichte enden könnte. Denn der Regisseur der spannenden Hörspielserie Gabriel Burns hat die Story entwickelt und produziert – mit großem Erfolg: Die mitreißenden Folgen der Mystery-Thriller-Serie ziehen sowohl Kinder als auch Erwachsene in ihren Bann. Die tiefschürfenden Charaktere, die aufregenden Konflikte und die schaurigen Gänsehautmomente sind es, die eine große Fangemeinde begeistern. Sassenberg erklärt: „Ich liebe es, falsche Fährten zu legen. Dafür suche ich immer wieder nach neuen Wegen, schrägen Ereignissen und plausiblen Erklärungen.“

Von der Idee …

Inspiration für seine packenden Hörspiele holt sich Volker Sassenberg aus dem realen Leben: „Ich schaue morgens in die Zeitung und entdecke oftmals schräge Informationen und faszinierende Geschichten aus dem realen Leben, die meine Gedanken anregen.“ Die ersten groben Ideen spinnt er dann gemeinsam mit bekannten Autoren so lange weiter, bis eine runde und spannungsreiche Geschichte daraus entsteht. Die Produktion des Drehbuchs ist dabei die größte Herausforderung, erklärt Sassenberg: „Die einzelnen Sätze der Figuren so an das soziale Gefüge anzupassen, dass es authentisch wirkt, ist sehr anspruchsvoll. Ihr individueller Sprachstil ist ausschlaggebend dafür, ob die Figuren zu echten Persönlichkeiten heranwachsen und von den Zuhörern angenommen werden oder nicht.“ Sobald das komplette Drehbuch mit allen Sätzen und Betonungen bis ins Detail fein geschliffen ist, kann das Team aus Technikern, Komponisten und Sprechern mit der Produktion des Hörspiels beginnen. Dieses Vorgehen vereinfacht  den gesamten Prozess und beschleunigt ihn enorm.

… zum fertigen Hörspiel

Die Hauptrollen werden dabei immer gleich besetzt. Die Nebenrollen hingegen je nach Bedarf neu. Dann beginnen die Techniker damit, Geräusche aufzunehmen und die Töne zusammenzuschneiden. Über die Jahre hat das Produktionsteam von Volker Sassenberg einen großen „Baukasten“ an Geräuschen angesammelt, auf die sie regelmäßig zurückgreifen. Schwierig wird es bei Szenen, in denen zum Beispiel ein Flugzeugabsturz akustisch inszeniert werden muss. Sassenberg sagt: „Da erstellen wir ein Sounddesign aus mehreren Geräuschen wie Motorenschäden, Flugzeug-Startgeräuschen und Ähnlichem. Da liegen dann schon mal 50 Tonspuren übereinander, damit es authentisch wirkt.“ Das Zusammenspiel aus Musik, Geräuschen, Atmosphäre und dem Erzähltempo ist hier entscheidend. Das Lieblingselement von Volker Sassenberg? Die Pause. „Ich liebe es, das Tempo herauszunehmen und Pausen zu machen. So entsteht gerade die Spannung und bringt ein anschließendes Tohuwabohu erst richtig rüber“, sagt der Produzent.

Regisseur Volker Sassenberg über die Produktion.
Volker Sassenberg spricht über die Hörspiel-Produktion.

Die Zukunft von Gabriel Burns

In den letzten Jahren ist es ruhig geworden um Volker Sassenberg. Viele seiner Fans warten vor allem gespannt auf die Fortsetzung von Gabriel Burns und fragen immer wieder: Wann geht es mit der Serie endlich weiter? „Ich habe die letzten zwei Jahre meinen persönlichen Schwerpunkt auf etwas anderes gelegt. Ab 2018 konzentriere ich mich aber wieder auf die Hörspiele, und dann geht es auch mit Gabriel Burns weiter“, sagt er. Privat hört Sassenberg selbst gerne Musik, aber auch Hörspiele und -bücher – vor allem die von Simon Beckett. „Kalte Asche finde ich prima. Der Sprecher spielt seine Rolle einfach grandios“, erklärt Sassenberg. Auch das Hörspiel „Der Hobbit“ mit Horst Bollmann als Bilbo Beutlin und vielen anderen großen Darstellern weckt schöne Erinnerungen bei dem Produzenten. Denn Volker Sassenberg hat schon immer gerne Geschichten gehört und selbst erzählt. Das Erfolgsrezept für einen Hörspiel-Produzenten, der jede Folge seiner Serien „durchlebt“ und mit Leidenschaft produziert.

Gabriel Bruns ist eines der Hörspiele von Volker Sassenberg.
Gabriel Burns
  • Ersterscheinung:

    2003 erschien die erste Folge, die Idee stammt von Raimon Weber und Volker Sassenberg. „Mit meiner Vorliebe für spannende Geschichten und Musik bin ich quasi automatisch beim Hörspiel gelandet“, sagt der Produzent.

  • Produktion:

    Die beliebte Serie wird im Studio der Firma „Decision Products“ in Fröndenberg produziert. Die Produktion einer Folge dauert etwa vier bis fünf Monate. Die meisten Folgen werden allerdings parallel hergestellt. Sassenberg erklärt: „Leidenschaft und Liebe machen die Geschichten authentisch.“

  • Folgen:

    Mittlerweile gibt es 45 Folgen. Nach einer längeren Pause erscheinen die neuen Folgen von Gabriel Burns voraussichtlich 2018.