21. März 2017

Fun
auf zwei Rädern

Der Frühling steht vor der Tür – und mit ihm die Fahrradsaison. Trendthema ist und bleibt das E-Bike. Wir verraten Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines Elektrofahrrads achten sollten und welche Touren im Nürnberger Land besonders reizvoll sind.

Endlich klettern die Temperaturen wieder in den zweistelligen Bereich, die Blumen beginnen zu blühen und uns zieht es nach draußen: Also ab aufs Fahrrad, den Frühlingswind um die Nase wehen lassen, das Leben genießen – und dabei auch noch gut aussehen. Diese Saison kein Problem, denn die Fahrradbranche bietet faszinierende Technik kombiniert mit trendigen Designs. „Gerade Leute, die viel in der City unterwegs sind, setzen auf coole Styles. Retro-Bikes boomen seit Jahren“, so Steffen Neumann, leidenschaftlicher Radfahrer und Abteilungsleiter Fahrradverkauf bei Zweirad Stadler in Nürnberg. Farbtechnisch machen dieses Jahr dezente Töne das Rennen – mit Ausnahme der sportlichen Räder. Hier verwandeln knalliges Grün, leuchtendes Rot und kräftiges Orange Mountainbikes und Rennräder in echte Hingucker.

Immer weiter, immer schneller

Jährlich gibt es eine neue Kollektion, die Anfang des Jahres in die Verkaufsräume rollt – pünktlich zum Start in die Saison. „Technik, Ausstattung und Design entwickeln sich ständig weiter“, erklärt Holger Baumann, Niederlassungsleiter bei Zweirad Stadler in Nürnberg und Fürth. „Trendthema ist und bleibt aber auf jeden Fall das E-Bike.“ Der große Renner sind derzeit E-Mountainbikes. Gab es vor einigen Jahren insbesondere Trekkingräder mit elektrischem Antrieb, findet man diesen mittlerweile immer öfter im sportlichen Bereich. „Viele Downhiller sind früher mit dem Lift auf den Berg gefahren, jetzt machen sie das mit ihrem E-Rad“, sagt Neumann. Oben angekommen geht es in atemberaubender Geschwindigkeit über Schotterpisten und verwinkelte Wurzelpassagen zurück ins Tal. Robuste Laufräder und Rahmen, hocheffiziente Dämpfer und Vollfederung machen es möglich.

Zwei Mitarbeiter von Zweirad Stadler
Steffen Neumann (links) und Christopher Bayran von Zweirad Stadler in Nürnberg.
Mitarbeiter von Zweirad Stadler zeigt Moutainbike
Temel Cerdet, Mitarbeiter bei Zweirad Stadler in Nürnberg, präsentiert ein Mountainbike von ROTWILD.

Aber nicht nur Sportler wissen den alternativen Antrieb zu schätzen. „Bei Familien ist das E-Mountainbike extrem beliebt. Es braucht einiges an Kraft, um eine Steigung zu bewältigen, wenn man einen Anhänger mit einem oder sogar zwei Kindern hinter sich herzieht. Aber auch im flachen Gelände sind neue Distanzen möglich bei gleicher Anstrengung – und das Fahrrad sieht auch noch gut aus“, erklärt Baumann. Denn den jungen Müttern und Vätern ist neben Komfort auch Optik und Lifestyle wichtig. Deshalb sind Motor und Akku bei den neuen Modellen meist im Rahmen integriert. Auf den ersten Blick sieht man kaum mehr, dass es sich um ein E-Bike handelt. Für die Räder spricht ganz klar auch, dass die Kapazität der Akkus stetig steigt. „Waren vor einigen Jahren noch 300 Wattstunden das Nonplusultra, sind es mittlerweile 500 bis 600 Wattstunden“, so Baumann. Das Ende der Entwicklung ist seiner Meinung nach noch lange nicht erreicht. „In ein paar Jahren gibt es sicherlich auch Rennräder mit E-Antrieb.“

Tipp: Radtouren in der Region

Sie können es auch kaum mehr abwarten und möchten am liebsten sofort eine Runde auf Ihrem Rad drehen? Diese Radwege und Touren im Nürnberger Land versprechen Fahrfreude pur.

Werkstatt von Zweirad Stadler
Zweirad Stadler Nürnberg
  • Angebot: Vom Kinder- bis zum Hightech-Rad – auf 12.000 Quadratmetern stehen rund 1.500 Räder zum Verkauf, Lagerbestände nicht eingerechnet.
  • Mitarbeiter: Rund 80. Das junge Team besteht unter anderem aus Mountainbikern, Rennradfahrern und Freestylern.
  • Werkstatt: Zweirad-Mechatroniker übernehmen Fahrrad-Checks und alle anstehenden Reparaturen.
  • Öffnungszeiten: Mo. – Sa. 10 – 20 Uhr
  • Blog: blog.zweirad-stadler.de

Worauf man beim Kauf eines E-Bikes achten sollte

Damit das künftige Elektrorad perfekt zu einem passt, sollte man sich Zeit für die Auswahl nehmen – und diese Punkte beachten:

Beraten lassen

Suchen Sie sich einen Händler, bei dem Sie kompetent und markenneutral beraten werden. Ein guter Verkäufer stellt etliche Fragen nach Ihrem Nutzungsverhalten, Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Nur so kann er wissen, worauf es Ihnen ankommt.

Probe fahren

Lassen Sie sich Zeit beim Kauf eines Elektrofahrrads. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, das Rad Probe zu fahren. So merkt man schnell, ob man komfortabel sitzt, gut auf- und absteigen kann und sich auf dem E-Rad wohlfühlt.

Der Motor

Es gibt E-Bikes mit Front-, Mittel- und Heckmotoren. Im Beratungsgespräch sollten Sie sich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Antriebssysteme erläutern lassen. Auf Basis dieser Informationen können Sie dann das geeignete Fahrrad auswählen.

Der Akku

Achten Sie darauf, dass der Hersteller schon länger am Markt ist. Schließlich könnte es sein, dass Sie in einigen Jahren einen neuen Akku benötigen. Wichtig sind auch Themen wie Gewährleistung, Garantie und geprüfte Sicherheit. Die Reichweite richtet sich nach Ihrem Bedarf.