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14. November 2018

Mit Wurzelsepp
auf Genuss-Reise

In die faszinierende Welt der Gewürze, Tees, Öle und Düfte tauchen Besucher vom Wurzelsepp ein. Der besondere Feinkostladen in Nürnberg ist der perfekte Ausgangspunkt, um eine kulinarische Reise rund um den Globus zu starten.

Exotische Düfte und würzige Aromen empfangen die Besucher beim Wurzelsepp. Das freundliche Ambiente und die Farbenpracht begeistern. Das Kräuterhaus am Hauptmarkt in Nürnberg erstrahlt drinnen in allen Regenbogenfarben. Auffällig gestaltete Parfum-Flakons, Gewürz- und Teedosen reihen sich in den alten Regalen aneinander. Liebhaber von Süßigkeiten bewundern die bunten Bonbons, Pralinen und die gelben, grünen und rosafarbenen Macarons. „Meine Frau und ich haben das französische Gebäck 2008 auf den Champs-Élysées in Paris gekostet – und waren hingerissen. Deshalb haben wir beschlossen, die gefüllten Kekse ins Sortiment aufzunehmen“, erzählt Philipp Rank, der gemeinsam mit seiner Mutter Irmgard das 1933 gegründete Unternehmen leitet. Um den Macarons einen Hauch von Wurzelsepp zu verleihen, bereiten die Mitarbeiter sie mit Fleur de Sel, Vanille oder Teegeschmack zu. „Wir lieben es, Neues auszuprobieren und zu kreieren. So gelingt es uns auch immer wieder, Trends im Kleinen zu setzen.“

 

 

Ein besonderer Feinkostladen

Nicht „nur“ aus Frankreich, sondern aus allen Ecken der Welt stammen die Produkte von Wurzelsepp. Im Laden am Hauptmarkt stehen 350 Gewürze, 450 Teesorten, Raumdüfte, Süßes und vieles mehr zur Auswahl. „Und natürlich haben wir auch echt fränkische Gewürze“, erzählt Philipp Rank. Wie den „Fränkischen Gaumenschmeichler“. Die Mischung besteht aus aromatischen Kräutern, geschrotetem schwarzem Pfeffer und Meersalz und eignet sich hervorragend zum Würzen von Fleisch und Gemüsegerichten. „Aber auch Frischkäse verfeinert mit etwas Crème fraîche bekommt durch den Gaumenschmeichler einen besonderen Kick. Richtig gut schmeckt es auch, wenn man ein frisches Butterbrot mit dem Gewürz bestreut.“

Gewürz- und Teemischung vom Wurzelsepp
Der Fränkische Gaumenschmeichler zählt zu den beliebtesten Gewürzmischungen vom Wurzelsepp.

Die Mischung macht’s

Die Gewürzmischungen von Wurzelsepp – wie der „Fränkische Gaumenschmeichler“ – sind längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Hergestellt werden sie aus Einzelkräutern und Reingewürzen. „Es kann Monate dauern, bis eine neue Mixtur fertig ist. Wir schmecken sie immer wieder ab und kochen Probe – schließlich müssen die einzelnen Zutaten miteinander harmonieren und Gerichte, Saucen oder Süßspeisen perfekt abrunden“, sagt Rank.

Advents- und Weihnachtszeit

Weihnachten herrscht Hochkonjunktur in dem Nürnberger Geschäft: Weihnachtsmärkte, Lebkuchen und Co. stehen auf dem Programm.

Märkte

Gleich drei Wurzelsepp-Stände gibt es auf dem Christkindlesmarkt in Nürnberg. Aber auch auf dem Weihnachtsmarkt in Köln ist der Feinkostladen vertreten. Insgesamt 20 Mitarbeiter sind für den Bio-zertifizierten Betrieb tätig. Rund 60 Aushilfen kommen während der Weihnachtszeit hinzu.

Leckereien

Eine Lebküchnerei backt für Wurzelsepp eigene Lebkuchen. Die Gewürzmischung stammt – wie könnte es anders sein – aus dem eigenen Haus. Ingwer, feine Schokolade und viele weitere Zutaten machen die Lebkuchen zu einem besonderen Genuss.

Wurzelsepp: Rauchsalz wird verpackt, hier gibt es auch Tee und Gewürze

Dänisches Lebensgefühl

Dänemark ist für seine Kleine Meerjungfrau, die bezaubernden Geschichten von Hans Christian Andersen und sein Rauchsalz bekannt. Die Köstlichkeit wird in Dänemark hergestellt, das verwendete Salz stammt aber aus dem Toten Meer. Das Räuchern von Meersalz war bereits bei den Wikingern Tradition. Dänisches Rauchsalz wird rund 160 Stunden über Buchenholz kalt geräuchert. Da das Salz jede Stunde gewendet werden muss, ist der Herstellungsprozess enorm aufwändig – sorgt aber auch für einen intensiven Geschmack.

Das „Danish Smoked Salt“ von Wurzelsepp schmeckt angenehm rauchig und würzig. Und es passt zu nahezu allen Speisen: von Fleisch über Fisch und Suppen bis hin zu Saucen und Gemüse. „Besonders vegetarischen Gerichten verleiht das Gewürz ein herzhaftes Aroma.“ Auffällig ist die helle Farbe des Salzes. „Ausschlaggebend dafür ist die schonende und recht lange Räucherung bei einer Temperatur von rund 30 Grad“, erklärt Rank.

Dänisches Rauchsalz vom Wurzelsepp
„Danish Smoked Salt“ ist längst nicht nur in Skandinavien eine Spezialität.
Philipp Rank, Chef vom Wurzelsepp, verkauft auch Tee und Gewürze

Ein Hauch Amerika

Sie ist die beliebteste Wurzelsepp-Gewürzmischung: „Caroline’s Roasting Rub“ zum Verfeinern von Spareribs und Steaks. Was die Mischung zur Nummer eins macht? „Brauner Rohrzucker und getrocknete Zwiebeln karamellisieren beim Grillen und verbinden sich mit den rauchig-pfeffrigen Komponenten – diese außergewöhnliche Note kommt gut an“, so Philipp Rank. Einfach das Fleisch mit Öl bestreichen und anschließend mit der Gewürzmischung bestreuen. Nach ein bis zwei Stunden können Steaks, Spieße und Co. gegrillt werden.

Beim Wurzelsepp gibt es auch Tee und Gewürze
Für Spareribs und Steaks: Caroline’s Roasting Rub.

Feurig wie die Frau

Benannt ist die feurige Mischung übrigens nach Ranks Frau. „Die Familie ist für uns einfach wichtig und das spiegelt sich auch in solchen Details wider.“ Der Chef des Feinkostladens gibt neuen Gewürz- und Teemischungen aber nicht nur ihren Namen, sondern gestaltet auch deren Verpackungen. „Mein Ziel ist es, dass sie neugierig machen, überraschen und durchaus auch mal zum Schmunzeln anregen.“ Außerdem soll man auf den ersten Blick sehen, dass es sich um Premium-Produkte handelt. Denn egal ob Saucen, Öle, Tees oder Gewürze, Philipp Rank legt großen Wert auf Qualität.

Wurzelsepp in Nürnberg, hier gibt es auch Tee und Gewürze

Argentiniens Feuer

Weiter führt uns unsere Reise nach Südamerika – genauer gesagt nach Argentinien. Von dort stammt das „Chimichurri“. Die argentinische Sauce wird zu gegrilltem Rindfleisch serviert, wie beispielsweise zu einem argentinischen Asado. Aber auch als Marinade für Fisch oder Geflügel eignet sich das scharfe Gewürz.

Chimichurri: So wird es zubereitet

In vier Schritten zaubert man aus der Wurzelsepp-Gewürzmischung eine fertige Sauce. Die Zubereitung dauert nur wenige Minuten und gelingt ganz einfach.

Schritt 1

2 Esslöffel der Gewürzmischung werden mit je 2 Esslöffel Olivenöl und Weinessig gemischt. Anschließend ein wenig Wasser hinzugeben und kurz aufkochen lassen.

Schritt 2

Wer mag, kann die Mischung zudem mit fein geschnittenen Tomaten und Paprika verfeinern. Die Sauce abkühlen lassen, servieren und genießen.

Beim Wurzelsepp gibt es auch Tee und Gewürze
„Chimichurri“ – eine Spezialität aus Argentinien.
Schriftzug Wurzelsepp

Der Zauber Marokkos

„Ras-el-Hanout“, was wörtlich „Kopf des Ladens“ heißt, ist eine berühmte marokkanische Mischung. „Man findet sie allerdings überall in Afrika. Verkauft wird sie auf Basaren und Märkten und jeder Gewürzhändler hat sein eigenes Ras-el-Hanout“, erzählt Rank. Die orientalischen Kompositionen bestehen aus bis zu 30 Gewürzen, die fein aufeinander abgestimmt sind. „Das Geheimnis um die Zusammensetzung und Mischverhältnisse wird in Afrika seit jeher streng gehütet.“

Orientalische, florale Aromen

Kubebenpfeffer, Koriander, Ingwer, Kreuzkümmel, Kardamom, Fenchel, Kurkuma, Ebereschenbeeren, Muskatnuss und zahlreiche weitere Gewürze machen den süß-fruchtigen und gleichzeitig kräftig-würzigen Charakter des „Ras-el-Hanout“ von Wurzelsepp aus. In Marokko und Tunesien wird die Mischung zum Würzen von Reis- und Wildgerichten, Couscous, Eintöpfen aus Schaffleisch und auch von Süßspeisen verwendet. Liebhaber orientalischer Kreationen sollten sie auf jeden Fall im Gewürzschrank haben.

Beim Wurzelsepp gibt es auch Tee und Gewürze
Aus bis zu 30 Gewürzen besteht Ras-el-Hanout.
Wurzelsepp-Chefin Irmgard Rank, hier gibt es auch Tee und Gewürze

Indische Vielfalt

Echte Spezialitäten machen den Wurzelsepp bei Kennern beliebt. Viele von ihnen stammen aus Indien wie der „Tellicherry Pfeffer“. „Der Pfeffer wird in den Bergregionen Keralas im Südwesten Indiens gepflückt und von Hand verlesen. Er wird als die ursprünglichste Sorte weltweit angesehen“, erzählt Rank, der beinahe von innen heraus strahlt, wenn er über seine Arbeit spricht. „Kräuter und Co. sind meine Leidenschaft – und das möchte ich auch an unsere Kunden weitergeben. Wir nehmen uns die Zeit, den Leuten zu erklären, wie man welche Gewürze am besten einsetzt und worauf man bei der Zubereitung achten sollte.“

Faszination Gewürze

Aber was ist eigentlich das Faszinierende an Gewürzen? „Eine Messerspitze Tellicherry Pfeffer oder eine Prise Zimt reichen aus, um uns in ferne Länder zu versetzen. Die Geschmacksvielfalt ist unglaublich“, schwärmt Rank. Er ist überzeugt, dass eine Auswahl an Gewürzen in jede Küche gehört. Seine Favoriten: Salz und Pfeffer in der Mühle, Ingwer, Zimt, Kümmel, Anis, Basilikum, Oregano, Piment und Koriander. „Natürlich ist das auch Geschmackssache – und die hängt stark davon ab, wo man lebt.“

Wurzelsepp in Nürnberg

Sri Lankas Hochebenen

Sri Lanka und Teeanbau gehören einfach zusammen. Der Inselstaat ist für seinen Ceylon-Tee weltweit bekannt und zählt zu den größten Tee-Exporteuren der Welt. Vor allem auf den Hochebenen gibt es Teeplantagen, so weit das Auge reicht. „Wir achten bei der Auswahl der Händler – egal, woher sie kommen – immer auf die humanitären Bedingungen. Kinder sollen zur Schule gehen können, Frauen und Männer fair behandelt werden – das ist uns wichtig.“

Zutaten aus aller Welt

Philipp Rank setzt für die Teemischung „Prinz Conrad“ – benannt nach seinem Sohn – auf schwarzen Tee aus Sri Lanka. Verfeinert wird er mit Ingwer aus Australien, Zimt aus Indien, Zitrusschalen, Vanille aus Madagaskar und Kornblumenblüten aus Deutschland. „Der Tee ist wie unser Laden – vielfältig und gleichzeitig einzigartig.“

Reisetipps für Sri Lanka

Wer nach Sri Lanka reist, taucht ein in eine bewegte Vergangenheit. Der Inselstaat verzaubert mit faszinierender Kultur und wunderschöner Natur. Und auch wer sich für Teeanbau interessiert, ist hier richtig.

Main Line

Um Tee von den Plantagen im Hochland nach Colombo zu transportieren, wo er auf Schiffe verladen wurde, bauten die Briten im 19. Jahrhundert eine Bahnstrecke. Mittlerweile ist die knapp 300 Kilometer lange „Main Line“ eine Touristenattraktion.

Nuwara Eliya

Der kleine Ort Nuwara Eliya, der auf über 1.800 Metern liegt, ist von Teeplantagen umgeben. Hier finden Reisende Abkühlung. Das gesunde Klima machte die Kleinstadt vor allem bei den Engländern beliebt.

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