19. Dezember 2016
Sport | Köln/Leverkusen

Medaillen aus Rio funkeln in Köln

Auf Einladung des Premium Partners Mercedes-Benz Niederlassung Köln/Leverkusen und der Privatbrauerei Reissdorf als offiziellem Ausrüster besuchten Sportler des Olympiastützpunkts Rheinland das Mercedes-Benz Center in Köln – darunter auch viele Medaillengewinner.

Selbst Monate nach den Olympischen Spielen in Rio 2016 wirkt das Großereignis noch in den Sportlern nach: Kaum zeigen sie ihre Medaillen vor, strahlen ihre Augen mit dem Edelmetall um die Wette. Max Hoff, der knapp zwei Meter große Kanu-Hüne, der in Rio auf dem Podium vor Rührung weinte, platzt noch immer vor Stolz auf seine Goldmedaille im Kajakvierer: „Im Einzelrennen hatte sich Laub unter meinem Boot verfangen. Das war, als ob jemand auf die Bremse tritt. Da trainiert man jahrelang für diesen Moment und dann so ein Pech. Deshalb hat das Gold mit der Mannschaft eine noch größere Bedeutung für mich.“ Gold für den Olympiastützpunkt Rheinland gewannen bei den Olympischen Spielen in Rio neben Hoff auch Fabian Hambüchen (Kunstturnen/Reck) und Annike Krahn (Frauenfußball). Bei den Paralympics zählte neben den Leichtathleten von Bayer 04 Leverkusen um Doppelolympiasieger Markus Rehm (Weitsprung, 4×100-Meter-Staffel) insbesondere Hans-Peter Durst zu den großen Gewinnern. Der Radsportler siegte auf dem Dreirad im Straßenrennen und im Zeitfahren – und das sogar mit gebrochenem Sattel. „Man muss eben immer weiterkämpfen“, sagte er beim Empfang im Mercedes-Benz Center Köln.

Erfolgreiche Sportler aus dem Olympiastützpunkt Rheinland

Vom Boxring in die Niederlassung

Boxprofi Hamza Touba ging bei seinen ersten Spielen in Rio 2016 noch leer aus. Doch für den Olympiateilnehmer und angehenden Industriekaufmann bei Mercedes-Benz war das erst der Anfang seiner „Doppelberufung“.

Was war für dich der schönste und was der schlimmste Moment in Rio?

Der schlimmste Moment war definitiv meine Niederlage im ersten Kampf meiner ersten Olympischen Spiele. Ich habe mir viel mehr erhofft, war hoch motiviert und fokussiert. Leider ist es im Sport nun mal so, dass man auch mal einen schlechten Tag erwischen kann. An dem Tag ist mein Traum von der Medaille geplatzt. Aber ich hatte auch viele schöne Momente in Rio – so viele, dass ich mich kaum entscheiden kann. Emotional war wohl die Ankunft im olympischen Dorf der schönste Augenblick. Da habe ich über die jahrelange Vorbereitung nachgedacht, das harte Training, das viele Fliegen und die Entfernung von der Familie.

Wie war die Atmosphäre unter den Athleten im Dorf?

Am Anfang der Spiele hat man gespürt, dass alle Athleten sehr fokussiert waren. Man hat sich nicht viel unterhalten und alle waren auch schon sehr früh im Bett. Je weiter es auf die Schlussfeier zuging, desto ausgelassener wurde die Stimmung. Man hat viel gequatscht, gemeinsam gegessen und natürlich auch ordentlich gefeiert.

Wie geht deine Boxkarriere nun weiter? Und deine Laufbahn bei Mercedes-Benz?

Mein Traum von einer olympischen Medaille in der Vitrine lebt weiter. Deshalb werde ich auch weiterkämpfen! Ich bin ja noch sehr jung, motiviert und – Gott sei Dank! – gesund. Nach meiner Ausbildung wäre es toll, eine Stelle in der Niederlassung zu bekommen und natürlich auch weiter unterstützt zu werden. Denn ich will Deutschland bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020 vertreten und eine Medaille holen.

Boxer Hamza Touba ist Azubi in der Mercedes-Benz Niederlassung Mannheim.
Boxer Hamza Touba nahm in Rio an seinen ersten Olympischen Spielen teil. Als Sportler startet er für die SG Kaarst bei Neuss und gehört somit zum Olympiastützpunkt Rheinland. Beruflich hat er sich für eine duale Karriere bei Mercedes-Benz entschieden: Der 25-Jährige macht eine Ausbildung zum Industriekaufmann in der Niederlassung Mannheim-Heidelberg-Landau.
Der Olympiastützpunkt Rheinland hat seinen Sitz in Köln.

Olympiastützpunkt Rheinland e. V.

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