30. Januar 2017

„EY ALTER“

„Wann ist ein Mensch jung?“ und „Was heißt es eigentlich, alt zu sein?“: Die interaktive Ausstellung „EY ALTER“ bringt Bewegung in das Thema Demografie. Damit rückt das Mercedes-Benz Museum erstmalig etwas in den Mittelpunkt, das nichts mit Automobilen zu tun hat – jedenfalls nicht auf den ersten Blick.

Da kann man was erleben: Die Sonderausstellung EY ALTER – Du kannst dich mal kennenlernen“ lädt im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart noch bis zum Sommer 2017 dazu ein, neue Blicke auf das Alter(n) zu werfen. An zwanzig Mitmachstationen ist voller Einsatz von Kopf und Körper gefragt. Mit viel Spaß überdenken die Besucher ihre Einstellungen zu den verschiedenen Altersstufen und gewinnen neue, spannende Erkenntnisse rund um das Thema Demografie.

Beispielsweise hinterfragt die Ausstellung Vorurteile zum Alter und verdeutlicht die Chancen, die der demografische Wandel mit sich bringt. Dabei hat EY ALTER sicherlich auch einige Überraschungen für jeden persönlich im Gepäck: „Die Besucher erfahren hier ganz viel über sich selbst“, sagt Monja Büdke, Leiterin des Mercedes-Benz Museums.

Das Bild zeigt einen Mann, der an einer Mitmachstation hochspringt.
Volle Kraft voraus: Ein Besucher testet an dieser Mitmachstation sein Sprungpotenzial.

Ausstellung „EY ALTER“: Mitmachen erwünscht

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein Großmodell des menschlichen Kopfes. Hier wird der entscheidenden Frage nachgegangen: Wie verändert sich der älter werdende Körper? Das betrifft nicht nur physische Vorgänge, sondern auch Themen wie Intelligenz, Persönlichkeit, Werte und Glück.

Im Bereich „Dein Alter“ lernen die Besucher, dass es hierbei um sehr viel mehr geht als nur die Angabe der Lebensjahre: An Terminals ermitteln sie neben ihrem Erfahrungs- auch ihr biologisches, soziales und gefühltes Alter.

Welche Möglichkeiten in jedem stecken, erkunden die Besucher von „EY ALTER“ im Teil „Dein Potenzial“. Man erfährt Spannendes über unbekannte Fähigkeiten, die man in jeder Lebensphase weiterentwickeln kann. Das betrifft die ganze Bandbreite an Möglichkeiten und Kompetenzen, beispielsweise die Reaktionsschnelligkeit oder das Allgemeinwissen.

Zu sehen ist ein Bild einer 86-jährigen Turnerin am Barren.
In der Sonderausstellung werden viele Vorurteile mit Gegenbeispielen beantwortet. Das Bild einer 86-jährigen Turnerin beweist, dass ältere Menschen nicht unsportlich sein müssen.

Außerdem zeigt die Sonderausstellung im Bereich „Dein Team“, wie junge und ältere Menschen voneinander profitieren und sich optimal ergänzen. Am Ende des Rundgangs geht es schließlich im Café Zukunft darum, wie Mercedes-Benz bereits heute die Chancen des demografischen Wandels nutzt. Auf einer 20 Quadratmeter großen Medienwand mit insgesamt 40 Monitoren berichten Daimler-Mitarbeiter, wie der Altersmix in der Praxis gelebt wird. Der Clou dabei: Sie interagieren mit einem Leichtbauroboter – und präsentieren damit nebenbei das intelligente Miteinander von Mensch und Maschine.

Teil der Demografie-Initiative „YES“

Eines ist jedenfalls sicher: Der demografische Wandel prägt viele Bereiche der Gesellschaft – natürlich auch die Arbeitswelt. Deshalb hat Mercedes-Benz die Demografie-Initiative „YES – Young, Experienced, together Successful“ ins Leben gerufen. Ziel ist, die Zusammenarbeit von jungen und erfahrenen Mitarbeitern zu fördern. „Denn die besten Autos werden dort erdacht und gebaut, wo Alt und Jung zusammenarbeiten“, so Monja Büdke. Und diesen Ansatz macht die interaktive Ausstellung „EY ALTER“ als Teil der Initiative „YES“ mit tollen Aktionen erlebbar.

Realisiert wurde die Sonderausstellung unter wissenschaftlicher Begleitung durch die Jacobs University Bremen. Bis August 2016 war sie in Bremen ein Publikumserfolg. „Wir freuen uns, dass wir „EY ALTER“ nun im Mercedes-Benz Museum präsentieren“, sagt Sylvia Hütte-Ritterbusch, Projektleiterin „EY ALTER“, „und wir sind gespannt auf das Feedback unserer Besucher.“

Im Bereich „Dein Potenzial“ bedient ein Mann an einem Pult zwei Schalthebel.
Teste Dein Potenzial – natürlich interaktiv an einer der Mitmachstationen. Dabei wird zum Beispiel die Handdruckkraft ermittelt.