21. Juli 2017

Teamdress motiviert

Das monatelange Training hat die vier Sportlerinnen des Mercedes-Benz Laufteams zusammengeschweißt. Rechtzeitig zum Start beim Stuttgart-Lauf bekamen sie einen zusätzlichen Motivationsschub. Mit ihren neuen Teamshirts macht das Laufen noch mehr Spaß. Was bei der Wahl des richtigen Sportdress zu beachten ist, erläutert Robert Pfeifle von Globetrotter.

Schwarz mit dem silbernen Mercedes Stern und dem Logo des Stuttgart-Laufs 2017 auf der Brust – und auf dem Rücken der große Schriftzug Mercedes-Benz Laufteam: Schon die Optik des Laufdress hat Katrin Engelhardt, Lisa Marlen Häßler, Viktoria Lopuga, Annika Seiler sowie ihren Trainer Rafael Treite begeistert. Die Überraschung war Robert Pfeifle vom Sport- und Outdoorspezialisten Globetrotter gelungen. Zum Trainingsfinale überreichte er den Läuferinnen die Teamshirts.

Es war eine anstrengende Vorbereitung, die gleichzeitig richtig viel Spaß gemacht hat. In dieser Bilanz sind die vier Frauen sich einig. Sie hatten sich spontan auf die Ausschreibung der Mercedes-Benz Niederlassung Stuttgart gemeldet und waren aus dem Bewerberkreis für das beim Stuttgart-Lauf startende Team ausgewählt worden. Dann folgten zweieinhalb Monate professionell betreutes Training – vom individuellen Anpassen der Laufschuhe beim Stahl Sportshop über die fachliche Trainingsplanung und das Feilen an der Lauftechnik in gemeinsamen Einheiten mit Coach Rafael Treite von der SG Stern bis zum Laktattest als Fitness-Check. Da passte es, dass zur letzten Trainingseinheit der neue Laufdress die Motivation noch einmal steigerte.

Mode und Material müssen passen

Auch wenn Laufsteg und Laufbahn ganz unterschiedliche Welten sind: Auf beiden spielt die richtige Mode eine Rolle. Das weiß Robert Pfeifle von Globetrotter Stuttgart. Der Experte für Sportbekleidung kennt die Trends für den Laufdress.

Zwei Läuferinnen stehen nebeneinander, sodass die Vorderseite und die Rückseite des Team-Laufshirts der Mercedes-Benz Laufgruppe Stuttgart zu sehen sind.
Lisa Marlen Häßler (l.) und Annika Seiler zeigen Front und Rückseite des Team-Laufshirts.
Herr Pfeifle, die Sportlerinnen der Mercedes-Benz Laufgruppe sind von den neuen Shirts sichtlich begeistert. Gibt es so etwas wie Motivation mit Mode?

Natürlich macht Laufen in einem schicken Shirt mehr Spaß. In diesem Fall kommt hinzu, dass sie sich über das einheitliche Outfit im Design von Mercedes-Benz noch stärker mit dem Team identifizieren. Aber neben der Optik macht das Funktionsmaterial die eigentliche Stärke der modernen Sportbekleidung aus.

Also nicht mehr im guten alten T-Shirt zum Lauftraining?

Baumwoll-Shirts sind super. Aber bitte nicht mehr beim Sport. Die Naturfaser saugt den Schweiß auf, bleibt lange nass und hängt schwer am Körper. Bei Wind und Kälte kühlt man schnell aus. Atmungsaktive Funktionskleidung aus Polyester-Mischgewebe hingegen nimmt Feuchtigkeit schnell auf und gibt sie wieder ab. Deshalb trägt sich dieses Material viel angenehmer. Es hat sich im Sport- und Outdoor-Bereich durchgesetzt. Vielfach werden auch verschiedene Gewebe kombiniert. So sind bei hohen Sommertemperaturen Mesh-Einsätze an der Achselpartie und am Rücken vorteilhaft, weil sie noch luftiger und noch atmungsaktiver sind.

Welche Schnitte liegen im Trend?

Auf jeden Fall körperbetonte und sportliche Schnitte. Heute soll nichts mehr schlabbern. Das hat den Vorteil, dass auf der Haut nichts scheuern kann. Ob man dann allerdings ein hautenges elastisches Shirt tragen möchte, bleibt der persönlichen Vorliebe überlassen.

Stimmt die Beobachtung, dass die Starterfelder bei Laufveranstaltungen immer bunter werden?

Ja, immer mehr Aktive greifen gern zu knalligen Farben. Und besonders designbewusste Sportler kleiden sich in einem farblichen Gesamtkonzept. Das Laufshirt wird harmonisch mit einer passenden Hose und auch Schuhen oder Accessoires wie dem Haargummi kombiniert.

Das Bild zeigt Robert Pfeifle von Globetrotter Stuttgart
Robert Pfeifle von Globetrotter Stuttgart ist Experte für Laufbekleidung.
Welche Trends in der Laufmode zeigen Sie Ihren Kunden für den Herbst und den Winter?

Aus dem Outdoor- und Wanderbereich kommt ein neues Material auch in die Laufbekleidung. In dieses Hightech-Gewebe wird Merinowolle eingearbeitet, die als Naturfaser ein deutlich besser isolierendes Luftpolster mitbringt. Diese Kleidung hält den Körper besser warm. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Kleidung an besonders empfindlichen Partien wie dem Nacken mehrlagig ist. Dadurch wird ein Auskühlen verhindert. Standard für den winterlichen Sportdress sind ohnehin leuchtende Farben und reflektierende Einsätze, damit man in der Dunkelheit besser gesehen wird.